willi-jens hat geschrieben:.
Bei der Karkasse arbeiten alle Schwenkerfahrer, die ich kenne, einfach mit deutlich mehr Luftdruck in den Reifen des Motorrades (um das höhere Gewicht auszugleichen). 0,5 -0,8 bar mehr ist vielleicht ein Startpunkt (und natürlich abhängig vom Gewicht im Schwenker).
Grüße
Jens
Mönch hat geschrieben:willi-jens hat geschrieben:.
Bei der Karkasse arbeiten alle Schwenkerfahrer, die ich kenne, einfach mit deutlich mehr Luftdruck in den Reifen des Motorrades (um das höhere Gewicht auszugleichen). 0,5 -0,8 bar mehr ist vielleicht ein Startpunkt (und natürlich abhängig vom Gewicht im Schwenker).
Grüße
Jens
Hallo Jens, so richtig kann ich das nicht nachvollziehen, behaupte sogar das es kontraproduktiv ist den Reifenluftdruck so massiv zu erhöhen.
Um wie viel erhöht sich denn die Achslast am Motorrad durch den BW ?
Gruß
Mönch
Mönch hat geschrieben:Ich will deine Erfahrung nicht negieren, würde nur gerne verstehen wie das zusammen hängt...
Ich sag's mal so : die (Motorrad) Herstellerangaben beziehen sich meistens auf 2 Personen mit Gepäck.
Das bedeutet in Zahlen bei BMW : 2x 90-110kg auf dem Brötchen+ 2x 40l Kofferinhalt. .
Wenn Du jetzt Alleine auf dem Moped sitzt, ohne Sozia und Koffer, dann sind das schonmal ~150kg weniger...
Und jetzt erhöht der gemeine Schwenkerfahrer noch den Luftdruck um 0,5 - 0,8 Bar ? Das ist doch kein Bergepanzer ....
Gruß
Mönch
Minimax hat geschrieben:Aber das Gewicht des BW wirkt doch kaum auf das Motorrad. Ich hab's nicht gewogen aber geschätzt sind das keine 20 Kg wenn ich den BW ohne Bike rumrangiere.
Minimax hat geschrieben:….
Beim Reifendruck habe ich noch nichts rumprobiert und fahre die normalen Werte von 2.6 VR und 2.9 HR für die GSA.
Einparkservice hat geschrieben:Spricht was dagegen anstelle des 110/70-17 am Beiwagen die alten Vorderreifen in 120/70-17 aufzubrauchen?
Also fahrtechnisch gesehen, die rechtliche Seite ist klar.
Da das Moped eher die Flanken wegfährt wäre für den Beiwagen noch jungfräuliches Profil über.
Silverwingrider hat geschrieben:Ich frag mal weil ich es nicht mitbekommen habe. Reden wir hier über einen Schwenker mit nicht neigenden Boot oder über einen Parallel Schwenker? In meinem Fall Flexit Parallelschwenker ist die Last auf das Vorderrad schon erheblich größer als ohne Boot. Ich fahre einen Bridgestone T32 110er Breite. Der braucht dann 3,5 bar, damit die Führe ordentlich fährt. Allerdings empfahl mein Reifenhändler selbst für Solobetrieb 2,9bar. Was will ich sagen: Drück ist hier vielleicht viel wichtiger als Reifenmarke/Typ.
Viele Grüße Sascha
dreckbratze hat geschrieben:Bei dieser Bauart verhält sich das aber eher wie bei einem Solomotorrad, die Querbelastung des Reifens fehlt durch die Schräglage des Rades.
Einparkservice hat geschrieben:Die verbaute Felge ist eh die 3,5“ auf der normalerweise der 120er drauf ist.
Ich nahm an der 110er zieht sich breiter für eine breitere Auflage auf der Strasse damit sich bei schmalerer Auflage der 120er nicht zu schnell wegrubbelt.
110515 hat geschrieben:
(Bla Bla...)
Wenn man die Möglichkeit hat, die Radlasten zu wiegen (potente Personenwaage bis 200 kg?), könnte man viel genauer die Mehrbelastung prozentual bestimmen. Auch das wäre aber nur ein Ausgangswert, den es im Fahrversuch zu optimieren gilt.
110515 hat geschrieben:110515 hat geschrieben:
(Bla Bla...)
Wenn man die Möglichkeit hat, die Radlasten zu wiegen (potente Personenwaage bis 200 kg?), könnte man viel genauer die Mehrbelastung prozentual bestimmen. Auch das wäre aber nur ein Ausgangswert, den es im Fahrversuch zu optimieren gilt.
Ich habe mir kürzlich zur weiteren Fahrwerksabstimmung die Mühe gemacht, sämtliche Radlasten an meinem Gespann zu ermitteln:
leer - Fahrer 100kg - zus. Sozia 55kg
vorne 100 135 145
hinten 125 190 200
Seite 70 65 100
Wir sehen also, dass sich beim Ural Beiwagen jeweils etwa 18% des zusätzlichen Gewichts auf Vorder- wie Hinterrad der Zugmaschine verteilen. Die restlichen 64% belasten das Beiwagenrad.
Vielleicht hilft diese Betrachtung dem ein oder anderen ja.
110515 hat geschrieben:Die Werte habe ich hier veröffentlich, weil die Frage der zusätzlichen Belastung durch Seitenwagen in diesem Thema vor einiger Zeit besprochen wurde. Zumindest der statische Zustand ist beim Schwenker ja der Gleiche. Daraus kann sich jeder die für sich passenden Schlüsse ziehen. Primär interessant sollte mMn die verhältnismäßige Verteilung sein.
Der Ural Beiwagen ist bekanntlich ein wahres "Eisenschwein". Wenn dein SW beispielsweise nur die Hälfte wiegt, kann die Last auf dem Rad leicht bei 35 kg oder weniger liegen.
Dass die Radlast am SW bei Belastung der Zugmaschine sich nicht groß erhöht bzw. im Rahmen der mir möglichen Messgenauigkeit sogar leicht sinkt, ist auf das Eintauchen der relativ weichen Enduro-Federung zurückzuführen. Fand ich auch spannend, ist aber plausibel.
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste