Anfängertaugliches Gespann zum Frühjahr 2026 gesucht

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Anfängertaugliches Gespann zum Frühjahr 2026 gesucht

Beitragvon Greg » 1. Februar 2026 23:43

Gesucht wird zum Frühling 2026 ein fahrfertiges, technisch einwandfreies Motorradgespann für den Einstieg ins Gespannfahren.

Anforderungen die mir wichtig sind:
• Schwinge oder andere Gespanntaugliche Vorderradführung
• gutes Fahrwerk, gute Bremsen
• technisch einwandfreier Zustand
• keine Vierzylinder
• keine BMW K-Modelle
• keine russischen oder chinesischen Gespanne
• eher kleines Gespann mit sportlicher Auslegung, kein Touren-/Reisegespann
• gutmütiges, sportliches, berechenbares Fahrverhalten
• keine größeren Umbau- oder Restaurationsarbeiten erforderlich (Wartung/Verschleiß ok)

Mögliche Gespannbasen (Beispiele):
• gerne Ein- oder Zweizylinder
• Kawasaki W650
• Triumph Bonneville o.ä.
• Honda XBR, Clubmann
• MZ Silverstar, Skorpion Sport
• Guzzi klein/mittel
• Suzuki VX800
• Honda NTV 650
• BMW R65 / R80 / R100

Mögliche Beiwagen:
• 1-Sitzer, max. 1,5-Sitzer
• sportliche Typen wie EML Mini, EML Midi, EZS, Däschlein, Troika, flaches Uralboot o. ä.

Optik:
Ist erstmal nicht so wichtig, was nicht heißen soll das es total heruntergekommen sein soll – optische Arbeiten, Umbauten werden nach und nach selbst erledigt.


Preis:
Ich habe in meinem Budget +/- 8500 Euro für das Gespann.

Wichtig sind saubere Gespanngeometrie, gültige Eintragung und ein insgesamt stimmiges Setup, würde sich das Gespann im Norden befinden, wäre es super, eine Tour durch Deutschland stellt aber kein Hindernis da, wenn es das richtige ist. Die Kriterien sind nicht in Stein gemeißelt, aber helfen um zu sehen in welche Richtungen meine Vorstellungen gehen.

Wenn also jemand mit dem Gedanken spielt sein Gespann zum Frühling zu verkaufen oder jemanden kennt, der wen kennt, und es noch nicht auf Kleinanzeigen oder mobile inserierte ist, Angebote bitte mit Fotos, kurzer technischer Beschreibung, Standort und Preisvorstellung posten oder an mich.

Vielen Dank für eure Hilfe und Tipps.

Grüße aus Flensburg
Greg
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Re: Anfängertaugliches Gespann zum Frühjahr 2026 gesucht

Beitragvon Greg » 6. Februar 2026 19:15

In meinem Vorstellungspost, gibt es ja schon einige Reaktionen und Tipps von Usern was für ein Gespann es sein könnte.
Vielen Dank, soweit erstmal.

Damit Ihr so ein wenig mal sehen könnt in welche Richtung meine Überlegungen gehen. Hier ein paar Gespanne aus dem Forum die mir gut gefallen:



Diggerbub GS 500, hoffentlich kriegste die wieder hin.
viewtopic.php?f=16&t=16205

Nattes neu W 650
viewtopic.php?f=16&t=21455

Michaels VX 800
viewtopic.php?f=16&t=12118

Kays CX650
viewtopic.php?f=3&t=8031

Da bin ich leider zu spät, gefällt mir aber sehr gut.
viewtopic.php?f=5&t=19467
Greg
 
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Re: Anfängertaugliches Gespann zum Frühjahr 2026 gesucht

Beitragvon Spitz » 7. Februar 2026 08:19

Als die VX 800 auf den Markt kam, hat ein Freund (Suzi-Dealer hier in Plauen) arg geschimpft, wer soll das Ding kaufen.
Später hat er noch mal den Kopf geschüttelt, die ging weg wie warme Semmeln :P .
V, Kardan, modernes Design - ein wirklich gutes Mopped.

Die VX mit Boot ist gewiss eine runde Sache.

Prost 8)
Wieder ein Mz Es 250/2 - Gespann,
Guzzi Breva 1100 ABS,
Notnagelwohnwagen ;-)
Ex- CB Sevenfifty mit Uralboot
Ex - Trophy- Dreirad- Sonderbau
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Re: Anfängertaugliches Gespann zum Frühjahr 2026 gesucht

Beitragvon HolgerPeter » 7. Februar 2026 10:03

Moin,

bei der Auflistung der Wünsche und den Ausschlußkriterien

dazu das Budget...

da denke ich eher an den 1. April

Gruß
Holger
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Re: Anfängertaugliches Gespann zum Frühjahr 2026 gesucht

Beitragvon dieter » 7. Februar 2026 10:34

Spitz hat geschrieben:Als die VX 800 auf den Markt kam, hat ein Freund (Suzi-Dealer hier in Plauen) arg geschimpft, wer soll das Ding kaufen.
Später hat er noch mal den Kopf geschüttelt, die ging weg wie warme Semmeln :P .
V, Kardan, modernes Design - ein wirklich gutes Mopped.

Die VX mit Boot ist gewiss eine runde Sache.

Prost 8)


Dem kann ich nur zustimmen. Ich fahre mein Gespann schon seit 2012. Aktueller Stand ca. 155.000 Km. Über die VX von Michael habe ich im VX Forum bisher noch nichts schlechtest gehört. Optisch gefällt sie mir auch sehr gut. Ist allerdings keine Rennmaschine mit 61 PS. Wobei mein Boot wirklich bremst. Ist halt eine rollende Schrankwand mit dem GT 2000.


Gruß
Dieter
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Re: Anfängertaugliches Gespann zum Frühjahr 2026 gesucht

Beitragvon der Gärtner » 7. Februar 2026 10:41

HolgerPeter hat geschrieben:Moin,

bei der Auflistung der Wünsche und den Ausschlußkriterien

dazu das Budget...

da denke ich eher an den 1. April

Gruß
Holger
Das sehe ich anders. Ich halte Gregs Vorstellungen keineswegs für unrealistisch. Mit etwas Geduld wird er sicher was Passendes finden.
Wer nämlich angesichts der derzeitigen Marktlage allen Ernstes glaubt, eine fünfstellige Summe für sein Gespann erlösen zu können, muß schon mit unerschütterlichem Optimismus gesegnet sein.
Und meistens warten diese Leute ziemlich lange auf einen Käufer... :fiessgrinz:
Gruß
Harald

Jawoll, genau, jaja, das kann sein, das kann sein...
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Re: Anfängertaugliches Gespann zum Frühjahr 2026 gesucht

Beitragvon MichaelM » 7. Februar 2026 10:52

Deine Ansprüche sind in etwa die eierlegende Wollmilchsau.
So ähnlich wollte ich das auch mal und jetzt fahre ich 1600er Wildstar mit Chinesenbeiwagen. Ist aber ne andere Geschichte.

Wenn ich die Liste der in Betracht kommenden Kandidaten sehe, sticht m.M.n.ein(e) Motorrad/Motorradtyp/Motorradmarke heraus die das eigentlich alles kann. TRIUMPH
Ein Freund fährt ne 900er Scrambler mit URAL-Seitenwagen. Der Motor ist klasse und wenn es kein Scrambler wäre, ginge da auch noch etwas mehr in Richtung sportliches fahren. Aber er wollte eben auch etwas für'n Feldweg.

Etwas über 60PS, aus 2 Zylindern, gute 80Nm Drehmoment und dazu ein wirklich schöner Klang.
Nur wirst du mit 8500 da eher ein Plus dran machen müssen. Unterster 5-stelliger Bereich wird es werden.

Die VX ist von den Leistungsdaten zwar auch nicht schlecht, aber, sorry dafür, langweilig.

P.S. Steht zwar nicht in der Liste, ist aber durchaus in Betracht zu ziehen. Und das nicht weil ich die auch selber hatte und viele auch mal sehr lange(3800km in 9Tagen)Touren gemacht habe.

!!! BMW R850R !!!
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Re: Anfängertaugliches Gespann zum Frühjahr 2026 gesucht

Beitragvon Nattes » 7. Februar 2026 12:29

Ein W 650 Gespann entsprechend deinen Anforderungen und in deiner Preisvorstellung hab ich in den letzten 10 Jahren noch nicht im Netz gesehen.
Wenn man Zeit hat, tut sich da vielleicht mal was. Der Markt ist ja für Käufer gerade nicht schlecht und ich denke, das wird sich auf absehbare Zeit nicht ändern.
Aber bis zum Frühjahr? Das müsste schon ein unerhörter Glücksfall sein.

Ich drücke dir aber selbstverständlich die Daumen.
Wenn Gott gewollt hätte das Motorräder sauber sind,hätte er Spüli in den Regen getan.
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Re: Anfängertaugliches Gespann zum Frühjahr 2026 gesucht

Beitragvon Pepo2 » 7. Februar 2026 13:12

MichaelM hat geschrieben:Deine Ansprüche sind in etwa die eierlegende Wollmilchsau.
...
P.S. Steht zwar nicht in der Liste, ist aber durchaus in Betracht zu ziehen. Und das nicht weil ich die auch selber hatte und viele auch mal sehr lange(3800km in 9Tagen)Touren gemacht habe.

!!! BMW R850R !!!


BMW R850R fahre ich auch mit Ural Seitenwagen, jetzt 100.000 km als Gespann, das Motorrad hat gesamt 140.000 km auf der Uhr. Die läuft problemlos und das Motorrad ist nicht teuer, meines Erachtens einer 2-V BMW für diesen Zweck vorzuziehen. Wenn man basteln kann, kann man sich auch einen Tripteq Bausatz holen und den BW selbst anbauen.
LG, Peter
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Re: Anfängertaugliches Gespann zum Frühjahr 2026 gesucht

Beitragvon MichaelM » 7. Februar 2026 15:24

Pepo2 hat geschrieben:
MichaelM hat geschrieben:Deine Ansprüche sind in etwa die eierlegende Wollmilchsau.
...
P.S. Steht zwar nicht in der Liste, ist aber durchaus in Betracht zu ziehen. Und das nicht weil ich die auch selber hatte und viele auch mal sehr lange(3800km in 9Tagen)Touren gemacht habe.

!!! BMW R850R !!!


BMW R850R fahre ich auch mit Ural Seitenwagen, jetzt 100.000 km als Gespann, das Motorrad hat gesamt 140.000 km auf der Uhr. Die läuft problemlos und das Motorrad ist nicht teuer, meines Erachtens einer 2-V BMW für diesen Zweck vorzuziehen. Wenn man basteln kann, kann man sich auch einen Tripteq Bausatz holen und den BW selbst anbauen.


Worauf man achten sollte, ist das Baujahr. Mit dem 97er Modell gab es ein geändertes Getriebe.
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Re: Anfängertaugliches Gespann zum Frühjahr 2026 gesucht

Beitragvon Saxon » 7. Februar 2026 16:03

Ja du hast Recht...und nu sieh zu wie du da wieder rauskommst.
Glück auf
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Re: Anfängertaugliches Gespann zum Frühjahr 2026 gesucht

Beitragvon trabimotorrad » 8. Februar 2026 09:12

Wenn Du Dir ein Gespann kaufst, dessen Gemischaufbereitung mit Vergaser(n) gemacht wird, mußt Du dich aber auch auf heftige Tankrechnungen gefasst machen. Selbst ein MZ-Gespann:
k-WhatsApp Image 2026-01-11 at 12.44.29.jpeg

mit laschen 21PS und 110Km/h Spitze läßt bei Vollgas bis zu 8 Liter auf 100Km durch, aber wenn es denn mal wirklich RICHTIG Schnee hat, ist es mir, mit Stollenreifen drauf, immer noch das liebste Winterfahrzeug...
Auch mein BMW R100-Gespann , das die großen 40er-Vergaser dran hatte, hat IMMER 8 Liter MINDESTENS verbraucht, mit 10Litern war man ganz gut dabei und wenns mal so richtig Spaß machen sollte, sind auch 12!!! Liter durch gegangen - war aber auch ein EML1,5Sitzer-Beiwagen dran, aber mehr als 145Km/h schnell war die nie. :(

Ich habs dann aufgegeben, mich gegen das neumodische Gelumpe zu wehren und, obwohl ich von dem ganzen Einspritzgeraffel sehr wenig Ahnung habe, fahre ich seit vier Jahren ein K75RT-Gespann, auch mit 1,5-Stzer EML-Beiwagen
$matches[2]

Das verbraucht im Normalfall knappe 6 Liter und auch bei Dauervollgas auf der Autobahn niemals mehr als 7Liter, aber dann sind alle 75 Pferde im Eingriff und auf dem GPS-Tacho steht dann 160...

Meine Frau fährt, seit drei Jahren auch ein BMW K-Gespann, aber mit dem 1100er-Motor,
$matches[2]

das geht 180Km/h schnell, und dann gehen auch 9 Liter durch und leider verbraucht es auf der Landstraße, wenn wir gemeinsam fahren auch gut einen Liter mehr als mein Gespann.
Aber das sind ja K-Gespanne und die lehnst Du ja ab...
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Re: Anfängertaugliches Gespann zum Frühjahr 2026 gesucht

Beitragvon dreckbratze » 8. Februar 2026 10:31

MZten sind mit ihren 2taktern ja auch nicht gerade als Kostverächter bekannt. Meine erreicht im Winter durchaus 10ltr/100km.
Alte große 4zyl. wie XS 1100 saufen auch oft linear ab 100km/h +10 km/h = +1ltr.

Aber hier reden wir von 40 Jahre+ alten Mühlen und auch von der Größe her scheinen weder MZ, noch ein großes Familiengespann dem geforderten Lastenheft zu entprechen.

Btw.: Meine Guzzi Gespanne waren immer locker mit 7-8 ltr zu bewegen.
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Re: Anfängertaugliches Gespann zum Frühjahr 2026 gesucht

Beitragvon trabimotorrad » 8. Februar 2026 10:54

Ja, da ist was dran. Während meiner gesamten BMW-Boxer-Zeit (gute 30/35 Jahre) habe ich immer wieder von Guzzis in der gleichen Hubraumklasse DEUTLICH geringere Verbräuche bei höherer Leistung und auch besserem Fahrwerk bemerken müssen - so wird es wohl auch bei Gespannen sein. Ob es da was im Preisrahmen des TE gibt, das weiß ich nicht. Unsere beiden K-Gespanne waren in dem geforderten Bereich. Sind natürlich auch beide "etwas" älter, (36 und 42 Jahre) aber bei neueren Gespann sind preislich nach oben kaum Grenzen - zu viel für uns. :(
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Re: Anfängertaugliches Gespann zum Frühjahr 2026 gesucht

Beitragvon Zimmi » 8. Februar 2026 11:15

Ich glaube ja, bei Geschwindigkeiten jenseits von 100 Sachen läuft bei den BMW-2V-Kisten der Saft besonders gut. Mein Bastard kommt nicht auf die BAB und nimmt auch vollbeladen auf der Landstraße immer weniger als 9 Liter, mit leerem Beiwagen gerne unter 8.
800 Kubik, /5-Köpfe mit den 26er Schieberzergasern. Lahm ist das Ding nicht... ;)

Grysze, Michael
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Re: Anfängertaugliches Gespann zum Frühjahr 2026 gesucht

Beitragvon Nattes » 8. Februar 2026 11:42

Meine W Gespann brauchen auf der Landstraße zwischen 5 und 6 Liter.

Mit einem voll beladenen MZ Gespann hab ich auch schon 10 Liter auf der Autobahn gebraucht was bei Dauervollgas ja auch nicht verwunderlich ist.

Ich hab allerdings noch nie eine 250er Emme gesehen, die auf gerader Strecke und ohne heftigen Rückenwind "echte" 110 km/h schafft. :oops:
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Re: Anfängertaugliches Gespann zum Frühjahr 2026 gesucht

Beitragvon Pepo2 » 8. Februar 2026 13:09

Also noch einmal zur BMW R850R mir verbreitertem Ural Beiwagen. Die hat nie mehr als 5-5,5 l/100 km/h auf der landstraße gebraucht, Autobahn fahre ich nicht. Und für die gibt es einen echten Rückwärtsgang, falls man so etwas mal braucht (also für das 5 Gang Getriebe).
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Re: Anfängertaugliches Gespann zum Frühjahr 2026 gesucht

Beitragvon TV Glotzer » 8. Februar 2026 13:46

dreckbratze hat geschrieben:…Meine Guzzi Gespanne waren immer locker mit 7-8 ltr zu bewegen.

Meins nimmt normal 5,5 und 6,2 überladen,
auch auf der Autobahn 6 Ltr. bei selten mehr als 120 km/h.
Der Motor hat aber auch erst 20000 km runter und die PHF30 Vergaser brachten nochmal eine Verbesserung.
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Re: Anfängertaugliches Gespann zum Frühjahr 2026 gesucht

Beitragvon Matthieu » 8. Februar 2026 14:27

Zig Beiträge zum Verbrauch... obwohl das im Lastenheft gar nicht angefragt war.
Wenn man vielleicht 5-8000 km im Jahr fährt, dann ist es doch völlig egal ob 6 oder 8 oder 10 Liter Verbrauch. Wenn leer ist, muss getankt werden, diese Regel trifft immer zu.
Andere Dinge sind doch beim Kauf viel entscheidender und müssen passen.
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Re: Anfängertaugliches Gespann zum Frühjahr 2026 gesucht

Beitragvon dieter » 8. Februar 2026 14:37

Ich weis, deine Armut kotzt mich an und ähnliche Sprüche. Aber für mich zählt auch der sinnvolle Kostenfaktor als Argument. Bei meinem VX Gespann liegt der Verbrauch bei ca. 6,5 - 7,5 Liter. Das Gespann ist sehr wartungsfreundlich und die Kosten halten sich wirklich in Grenzen. An die meisten wichtigen Teile kommt man recht einfach heran ohne große Schrauberorgien. Aufgrund der 800 ccm und 60 PS ist der Unterhalt auch recht günstig. Von daher reicht es mir auch für Reisen. Und die Sportlichkeit, na ja, die liegt dabei wohl mehr am Fahrer.

Wer es richtig sportlich haben will muss auch eine Maschine mit deutlich über 150 PS haben. Da sollten die Kosten dann wirklich nur eine untergeordnete Rolle spielen. Ansonst im unteren Bereich von 80-100 geht damit auch schon einiges. Über die Optik kann man sicher streiten. Aber so mancher Reisedampfer wäre auch nichts für mich. Ich habe mich bewust für das größere Boot an der VX entschieden um entspannt reisen zu können und dabei auch ausreichend Gepäck zum entspannten Camping mitzunehmen. Meine Reisegeschwindigkeit liegt meist zwischen 80 und 100 Km/h. Dafür reicht die Leistung.

Ein Kaufgrund war für mich auch die Optik und
Raps 12-24-1.jpg


natürlich auch der Platz für Mitreisende, auch mit einem vernünftigen Verdeck bei schlechtem Wetter

Weser 1.jpg


Und die Anhängerkupplung, die man heute fast gar nicht mehr nachgerüstet bekommt.

Denn wenn es etwas mehr Gepäck sein soll...

Anhänger 01.jpg



Weihnachtsbaum 2025.jpg



Gruß
Dieter
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Re: Anfängertaugliches Gespann zum Frühjahr 2026 gesucht

Beitragvon ahnungsloser » 8. Februar 2026 15:29

Ich verstehe die ganze Verbrauchsdiskusion auch nicht. Hier fahren bestimmt 99,9 % das Gespann aus reinem Hobby heraus, da ist doch der Verbrauch egal. Wer unbedingt sparen möchte und einen Igel in der Tasche hat sollte aufs Fahrrad umsteigen oder sich Wanderschuhe anschaffen, da hat man sich die ach so hohen Spritkosten gespart .
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Re: Anfängertaugliches Gespann zum Frühjahr 2026 gesucht

Beitragvon Pepo2 » 8. Februar 2026 16:18

ahnungsloser hat geschrieben:Ich verstehe die ganze Verbrauchsdiskusion auch nicht. Hier fahren bestimmt 99,9 % das Gespann aus reinem Hobby heraus, da ist doch der Verbrauch egal. Wer unbedingt sparen möchte und einen Igel in der Tasche hat sollte aufs Fahrrad umsteigen oder sich Wanderschuhe anschaffen, da hat man sich die ach so hohen Spritkosten gespart .

Dümmer geht wohl immer :D. Bloß weil es Hobby ist, müssen einem Geldbeutel und Umwelt ja nicht völlig egal sein. Und dann gibt es da noch die Reichweite, die mit stiegendem Verbauch schwindet.
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Re: Anfängertaugliches Gespann zum Frühjahr 2026 gesucht

Beitragvon ahnungsloser » 8. Februar 2026 16:26

An deiner Stelle würde ich das häkeln anfangen und wenn der Tank nicht ausreicht kann man immer noch einen in den Beiwagen stecken und wenn es dir wirklich um die Umwelt geht dann verstehe ich nicht warum du Motorrad fährst und nicht die öffentlichen nutzt.
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Re: Anfängertaugliches Gespann zum Frühjahr 2026 gesucht

Beitragvon Neandertaler » 8. Februar 2026 16:34

Nicht völlig egal - aber ich sehe das auch schon etwas so wie der ahnungslose. Das ist für die meisten doch Hobby und da ist halt der Verbrauch nicht das wichtigste. Dann müssten ja alle ein Dieselmopped fahren wegen dem geringen Verbrauch oder immer die neuste Technik, weil sparsamer ?
Meine Bandit nimmt sich im forcierten Betrieb auch 9- 10 Liter des teuren Saftes. Würde mir deswegen aber keine andere Maschine kaufen wollen, weil die weniger verbraucht.
Wenns Geld nicht mehr reicht fürs Hobby, dann gewiss nicht wegen dem Verbrauch...
Die gewonnene Erfahrung steigt direkt proportional mit dem Wert des zerstörten Gegenstandes.

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Re: Anfängertaugliches Gespann zum Frühjahr 2026 gesucht

Beitragvon HolgerPeter » 8. Februar 2026 17:13

Moin,
auch ich stimme dem zu.

Wenn ich sachlich und emotionslos und preiswert fahren muss, sicherlich kein Gespann.

DAS hat immer einen höheren Verbrauch, ganz eigene Fahrdynamik und für manche gefährlich :roll: :lol: :D :smt005

dann Fahrrad fahren oder Bahn und Bus

natürlich muss es nicht unbedingt 150 PS haben, richtigen Fahrspass gibt es auch mit weit weniger, wenn man Gespann fahren kann
und damit Freude hat.

nur für das besagte Budget gibt es entweder Oldies und viel Schrauben, oder der Themensteller muss einiges opfern von seinen "Ansprüchen"
oder sich auf bmw u.a. einlassen.

Geht das nicht, empfehle ich ein anderes Fahrzeug :rock:

Gruß
Holger
Ps.: so ganz ohne Satire und Humor kann ich einige der Beiträge nicht anders beantworten...
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Re: Anfängertaugliches Gespann zum Frühjahr 2026 gesucht

Beitragvon Nattes » 8. Februar 2026 19:49

Ich finde die letzten Kommentare hier ziemlich befremdlich.

Musste ich wirklich zweimal lesen und kann es immer noch nicht glauben.

Ich achte natürlich auch auf den Spritverbrauch. Beim Gespann, den wenigen Privatfahrten mit dem Auto und auch mit den Firmeneigenen Fahrzeugen. Ich halte das für selbstverständlich.
Wenn ich dann die Empfehlung bekomme, deshalb lieber mit öffentlichen Verkehrsmittel zu fahren, frage ich mich ob ich hier wirklich richtig bin.

Für mich ein äußerst arrogantes Verhalten von Leuten denen es offensichtlich sehr gut geht.

Schönen guten Abend noch.
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Re: Anfängertaugliches Gespann zum Frühjahr 2026 gesucht

Beitragvon Freddy » 8. Februar 2026 20:10

Ich möchte ja nicht stören, aber können wir zum Thema zurückkommen?

Gruß
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Re: Anfängertaugliches Gespann zum Frühjahr 2026 gesucht

Beitragvon dieter » 8. Februar 2026 21:28

Das wäre schön. Aber hier haben sich mal gerade wieder ein paar Leute geoutet, denen es nicht egal ist was andere für Fahrzeuge fahren und das sie versuchen damit vernünftig vernünftig fahren. Da kann ich Nattes nur voll zustimmen.

Um zum Thema zurückzukommen. Der Themenersteller sucht ein vernünftiges Fahrzeug unter 10.000 Euro. Dabei habe ich wertfrei nur mehrere Aspekte von meinem Gespann vorgestellt. Aber das gefällt einigen wohl nicht. Und nein, ich schiebe mein Gespann nicht um die Kurve und ja ich fahre über 10.000 Km damit im Jahr und das nicht nur aus Spaß sondern auch sehr viel im Alltag. Dazu kommen noch die Solos.


Gruß
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Re: Anfängertaugliches Gespann zum Frühjahr 2026 gesucht

Beitragvon Matthieu » 8. Februar 2026 21:31

Nattes, klar ist eine verbrauchsoptimierte Fahrweise immer sinnvoll und lobenswert.
Wenn ich wenig verbrauchen will, dann fahre ich zu Viert+Anhänger mit meinem Gespann. Dann verbraucht es nur 7,5 Liter.
Sobald ich alleine bin, fahre ich auch gern 110-120 auf der Bahn. Und dann ist nix mehr unter 10 Liter machbar.
Hier wird aber ein gebrauchtes Gespann gesucht welches sofort (ohne Baumaßnahmen) einsetzbar ist. Und da muss man halt bei dem Budget schauen was angeboten wird. Zu niedrig finde ich das Budget übrigens nicht.
Ich selbst habe noch ein 600er Transalp Gespann. Da wird gerade noch ne Schwinge eingebaut.
Wenn das demnächst fertig ist, dann bin ich aber immer noch deutlich unter dem hier genannten Budget geblieben.
Es gibt also auch weiterhin günstige Gespanne die keine 4Zylinder haben und auch keine Reisedampfer sind. Diese beiden Kriterien wurden ja kategorisch ausgeschlossen, auch wenn damit preislich eine deutlich größere Auswahl möglich wäre.

PS: ne Silver Star wurde oben als Auswahl genannt. Zur Zeit wird gerade eine genau für das Budget angeboten.
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Re: Anfängertaugliches Gespann zum Frühjahr 2026 gesucht

Beitragvon Schorpi » 8. Februar 2026 22:02

Moin Greg
ich habe den Thread hier mitverfolgt und möchte meine Erfahrungen hier mal mit einfließen lassen.
Ich denke schon, das du in deinem Preisrahmen ein "kleines" Gespann findest.
Eine W 650 würde ich favorisieren-GS 500 müssen immer ordentlich gedreht werden-über XBR kann ich nicht sagen.
Hast du schon mal an eine BMW F 650 gedacht-so einen Umbau fährt meine Partnerin.

Aber warum kannst du dich nicht auf BMW K 100 /1100 einlassen.
Davon gibt es reichlich welche im Netz und zu vernünftigen Preisen.
Auch würde für mich nicht unbedingt das Baujahr ein Ausschluss Kriterium sein.
Meine beiden BMW K 100 RT Gespanne sind von 1986.
Dem EML Umbau mit "Sport Boot" fahre ich seit 1991 und hat jetzt knapp 300.000 km auf der Uhr.
Natürlich ist auch mal was kaputt, was ersetzt werden musste.
Aber in 35 Jahren hielt sich das in Grenzen.

Der Hartmann Umbau BMW K 100RT mit Dreamline.
Das Gespann kam vor 6 Jahren zu mir und ist mein Sommergespann für GUT.

Das Gespann hatte damals knapp 70.000km auf der Uhr und der Preis hätte in deinem Preisrahmen gepasst.
Die BMW K Gespanne sind meiner Ansicht nach ziemlich problemlos und zuverlässig.
Wenn ich das richtig erinnere, kannst du auch etwas schrauben. Dann sollte das alles kein Problem sein.
Auch wenn ich mir über den Spritverbrauch nicht die größten Gedanken mache-SPAß KOSTET-
Das Hartmann Gespann braucht bei meiner Fahrweise-eher entspannt-wenig Autobahn- ca .6,5-7,0 ltr.
Das EML Gespann 7,5-8 ltr.
Auf der Autobahn halt etwas mehr.
Unserer OTT BMW F 650 Gespann kommt mit 5-5,5 ltr. aus .

Wir waren im Sommer zum Nordkap-4500 km-der Verbrauch für beide Gespanne lag bei 11 ltr. K 100RT = 6 ltr,-F 650 = 5 ltr.

Nochmal zur K 100-auch die lässt sich recht sportlich fahren-rechts ist Gas.
Ein andere Vorteil den ich sehe, du hast Kraftreserven wenn es mal eng wird und auch die Zuladung ist in Betracht zu ziehen.
Und wer die K 100 hässlich findet-o.k.-man kann sie aber mit der Zeit auch "schön" sehen.
Es ist wie bei einer Frau-die Optik ist nicht alles-das Herz muss stimmen....und die Zuverlässigkeit....all das kann die K 100.

Viele Grüße aus dem Celler Land
SCHORPI

BTW...komm doch zum Frühlingstreffen nach Trendelburg-da kannst du uns und unsere Gespanne kennenlernen
oder vielleicht schon mit eigenen Gespann zum Herbsttreffen im Celler Land am letzten Oktoberwochenende.
Eine Anfahrt mit dem Auto oder einer Solo ist auch kein Problem.
Alle unsere Streitereien entstehen daraus,
dass einer dem anderen
seine Meinung aufzwingen will.
Mahatma Gandhi
BMW K100RT-EML Gespann Bj.1986-HAI BMW K100RT-Dreamline Gespann Bj.1986-Yamaha XS 1100 Bj.1978
Suzuki GS 500E Bj.1993-Yamaha XV 535 Bj.1996-BMW F650GS-Gespann Bj.2003-
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Re: Anfängertaugliches Gespann zum Frühjahr 2026 gesucht

Beitragvon trabimotorrad » Gestern 09:20

Sorry, das ich da eine ungeschickte Verbrauchsdiskussion angestoßen habe. Natürlich braucht ein Gespann immer etwas mehr Sprit als ein Diesel-PKW. Ich wollte nur darauf hin weisen, das ein Gespann mit einem günstigeren Verbrauch seine eventuelle Mehrkosten beim Anschaffen recht schnell wieder rein fährt. Das wir hier auch Nebenerwerbs-Millionäre haben, denn die Spritkosten GAR NIX ausmachen, habe ich nicht bedacht... :( Okay, wenn die Eisdiele nahe genug im Wohnort des Gespannfahrers ist und der nur dort hin fährt, sein Eis ist, ein bischen poosen und protzen tut und dann wieder heim fährt, macht es auch wenig aus, wenn das Gespann 20 Liter frisst.... :wink:
Mein Gespann mit dem 1000er Boxer-Motor hatte weniger Leistung und hat auch weniger Spaß gemacht, als mein K75RT-Gespann und trotzdem fast das Doppelte verbraucht.
Seit ich allerdings den 1100er-Vierventiel-Motor meiner Frau ihrem K1100RT-Gespann kenne, weiß ich, das das Bessere des Guten Feind ist und da wäre mir der Liter, den es BEI GLEICHER FAHRWEISE mehr braucht, egal. Wenn meine Frau entspannt am Gasgriff dreht, muß ich zurückschalten um dran zu bleiben - auch im Landstraßentempo...
Grüße aus Wüstenrot sendet Achim

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Re: Anfängertaugliches Gespann zum Frühjahr 2026 gesucht

Beitragvon Matthieu » Gestern 11:29

trabimotorrad hat geschrieben: Das wir hier auch Nebenerwerbs-Millionäre haben, denn die Spritkosten GAR NIX ausmachen, habe ich nicht bedacht... :

Achim, jetzt wird es langsam albern.
Der Unterschied zwischen 6 und 10 Litern Verbrauch liegt auf 10 tkm bei 700 Euro.
Aber: 6 und 10 Liter sind jeweils die äußeren Rahmenbedingungen, die meisten bewegen sich zwischen diesen Werten auf 10 tkm.
Und auch 10 tkm muss man im Jahr erstmal fahren => der Durchschnitter der Forenuser wird das nicht schaffen.
Also reden wir in Summe vielleicht über 2-300 Euro Differenz pro Jahr => da zahlt der sparsame Schwabe ein Vielfaches bereits an TÜV-Gebühr pro Jahr.

Somit bleibe ich dabei: Für MICH spielt bei der Suche nach einem Gespann der Spritverbrauch eine untergeordnete Rolle.
Da sind Dinge wie Fahrzeugverfügbarkeit und Teilesituation viel wichtiger => dies wären Punkte die für Reisedampfer ala K oder japanische Vierzylinder sprechen.

Nattes hat den großen Vorteil, dass er seine/alle W's in Deutschland mit Vornamen kennt. Somit hat er da auch nen Teilefundus und ist gut vernetzt.
Heute aber neu mit ner W und möglichen Ersatzteilen anzufangen, bedeutet aber auch den einen oder anderen Euro in die Hand zu nehmen.
Nattes erzählte mir am Lagerfeuer mal von nem Schnäppchenmotor den er kaufen konnte => für den Preis kaufe ich zwei fahrbereite japanische Vierzylinder...

Noch schlimmer sieht es aber z.B. mit der MZ Rotax (steht oben auch in der Wunschliste) aus. Hierfür wird jedes Ersatzteil mit Goldstaub aufgewogen.

Am Ende ist aber völlig egal zu was wir hier raten. Solange wir keines unserer Gespanne dem Fredersteller verkaufen wollen, ist jede Diskussion eigentlich überflüssig.
Greg muss wissen was ihm gefällt, was am Markt dann zu dem Zeitpunkt verfügbar und was er bereit ist dafür ausgeben zu wollen.

PS: Ich muss jetzt langsam Sachen packen um mit meinem 10 Liter-Gespann Richtung Polarkreis starten zu können.
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Re: Anfängertaugliches Gespann zum Frühjahr 2026 gesucht

Beitragvon Greg » Gestern 15:01

Hallo Alle,


vielen Dank für die zahlreichen Meinungen, Hinweise und auch schon konkreten Tipps.


Vielleicht sind für euch noch ein paar Hinweise hilfreich um die Idee von „meinem Gespann“ zu erläutern:


Also ich mag Vierzylinder bei Motorrädern nicht. Ist sicherlich meiner Kindheit geschuldet, wir hatten zu Hause nur Zwei/Dreiräder mit maximal Zweizylindern und an den zahlreichen Rennveranstaltungen die ich mit meinem Vater als Kind besuchte sind mir immer u.a. die SoS oder BoT Klasse in Erinnerung geblieben. Wenn man einmal eine Britten auf der Start/Ziel in Assen gehört hat, brennt sich das halt ein.

Ein/Zwei/Dreizylinder lösen in mir einfach mehr Emotionen aus und genau das möchte ich gerne bei meinem ersten eigenen Gespann spüren, fühlen etc.
Daher macht es keinen Sinn mir hier entsprechende Fahrzeuge mit mehr als 3 Zylindern schmackhaft zu machen. Die Effizienz beim Kraftstoff verbrennen spielt für mich dabei eine untergeordnete Rolle.

Wie ich schon schrieb, ist es mir wichtig ein Gespann zu kaufen welches sich auf einem technisch guten und einwandfreien Niveau befindet, ich möchte mit dem Fahrzeug fahren und nicht erst basteln, es ist für mich ein neues Projekt und es soll erstmal Spaß machen und ich möchte nicht die Lust verlieren weil häufig was zu reparieren ist. Ich habe halt kein Ausweichfahrzeug zur Verfügung.
Klar bewege ich mich in einem Preissegment, wo ich kein Neuzustandfahrzeug bekomme und das erwarte ich auch nicht. Mir ist auch klar das ich mich in einem Alterssegment aufhalten werde bei denen die Fahrzeuge mind.25+xx Jahre alt sind, da kann immer was mit sein, auch wenn es gut gepflegt und gewartet ist.
Dinge wie kleinere Wartungsarbeiten sind kein Problem, also Ölwechsel, Kerzen, Flüssigkeiten, Reifen etc. spätestens danach möchte ich aber auch fahren.
Herbst / Winter ist für mich Schrauber und Optimierungszeit und da können dann auch größere Dinge angegangen werden.

Zeitlich habe ich keinen Druck und wenn es diesen Frühling klappt, wäre es schön, wenn nicht dann kann ich auch warten.


Ich hatte mir das eigentlich bei meinem Eingangspost so gedacht:

1) Mir würde es helfen wenn ihr hier einfach ein paar „Insider“ Adressen, Anzeigen, Links etc. abseits von mobile und Kleinanzeigen postet oder per PM mitteilt wo es meinen Kriterien entsprechend oder annähernd dieser gibt oder geben könnte oder sogar selbst habt.
2) Dieser konkrete Tip könnte dann hier als Gesprächsgrundlage dienen und an diesem Punkt freue ich mich sehr auf das geballte Wissen von euch, alla lass mal die Finger von Typ xxx, benutze mal die Suche des Forums, kannste blind kaufen kenne ich …habe ich da, komme mal längs und schaus dir an…..

Danke für den tollen Input bis hierhin, ich habe schon viel für mich mitgenommen.


Grüße
Greg
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