Rückwärts fahren

Dämpfer, Räder, Bereifung usw.

Rückwärts fahren

Beitragvon Egon » 11. Februar 2026 21:28

Hallo in die Runde,
hat schon mal jemand eine Schiebehilfe als Rückwärtsantrieb an's Gespann geschraubt?
12V Elektrische Rangierhilfe Stützrad 2500KG Anhänger Trailer Wohnwagen 380W
Oder gibt es einen Reibrad Antrieb?

Getriebeumbau mit Rückwärtsgang kommt nicht in Frage !!
Vielen Dank
Egon
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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon Aynchel » 11. Februar 2026 22:52

https://www.fritz-berger.de/artikel/ber ... %5B5971%5D

So einen Moover vor dem SW Rad zu verbauen sollte kein Problem sein
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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon T. » 12. Februar 2026 08:32

Sackschwer
Saulangsam
Reibrad dreht leicht durch


So die Erfahrungen von einem Gespann Kollegen.
T.Bild
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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon Egon » 12. Februar 2026 09:27

Hallo, danke für die Antworten.

Hallo T., Dein Hinweis bezieht sich bestimmt auf das Reibrad?

Die von mir angezeigte Rangierhilfe ist auch sehr langsam, 5-7m/Min., dürfte aber
mit der Last des Gespann's auf festem Boden nicht durchdrehen.

Gruß Egon
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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon Aynchel » 12. Februar 2026 09:44

alles richtig, aber was willste machen

alternativ dem Mobek einen Sack voll Kohle für den Superdrive hinter werfen ?

Bild

sich beim Pohl einen SW Antrieb bei E Motor bauen lassen

Bild

oder gleich für seinen Overkill mit dem 3 Rad Antrieb anstellen ?

etwa knapp 30k€ für einen modernen Russen hinblättern ?
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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon Pepo2 » 12. Februar 2026 12:12

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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon f104wart » 12. Februar 2026 16:59

Aynchel hat geschrieben:alternativ dem Mobek einen Sack voll Kohle für den Superdrive hinter werfen ?


Na ja, ein Schnäppchen ist die Konstruktion von Berger ja auch nicht gerade. :wink:


Ich würde mich von den Beispielen inspirieren lassen und selber was bauen.

Entweder aus einem Anlasser, einem Getriebemotor (Scheibenwischer) oder einem bürstenlosen Motor aus einem kräftigen Akkuschrauber. :)


Ich meine sogar, dass das hier mal hier im Forum vorgestellt wurde, bin mir aber nicht sicher:

Rückwärtsgang nachrüsten.pdf
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon Saxon » 12. Februar 2026 22:43

Hatte der Slowly da nicht mal einen Eigenbau? Habe ich jetzt aber nicht wiedergefunden...
Gruß Helmut
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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon f104wart » 13. Februar 2026 11:28

Du meinst wahrscheinlich den hier.

...Vom Prinzip her das gleiche wie auch Aynchel verlinkt hat.
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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon willi-jens » 13. Februar 2026 17:22

Die Anhänger-Rangierantriebe sind ja häufiger vertreten und so man diese selber verbauen kann auch deutlich günstiger als ein Getriebe-Umbau oder der frühere Mobec Superdrive.
Sollte man sich vielleicht mal näher dazu informieren, weil die Meinungen von denjenigen die so etwas verwenden sind durchaus geteilt.

Was man mit 100 - 200W Leistung erreicht hatten wir hier schon mal besprochen / gerechnet. Fährt im Zweifelsfall dann hält sehr langsam auf das Hindernis zu und wird dann stehenbleiben...
Die Anhänger-Rangierantriebe haben aus gutem Grunde deutlich höhere Leistung.

Grüße

Jens
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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon fredde » 20. Februar 2026 14:30

Ich sah mal eine Kostruktion bei der eine Gummirolle 10 cm dick durch einen Hebel mir Anschlag von vorne unter das Hinterrad gedrückt wurde. Das Rad zieht die Rolle dann unter sich bis zum Anschlag und hebt sich selber etwas weniger als die Hälfte auf die Rolle. Diese bewegt sich ja dann entgegengesetzt des Hinterrades und das Motorrad bewegt sich dadurch rückwärts. Hat gut funktioniert. Es war ein Eigenbau und ich werde das versuchen nach zubauen bis die Saison beginnt. Die Gummirolle war aus einem geschlachteten Reifen auf ein grösseres ( 10 cm ) Rohr gewickelt und festgeschraubt.
Gruss Fredrik
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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon dodderer » 21. Februar 2026 09:48

Klingt spannend.
Bitte dann berichten. Bei der Drehzahl, welche die kleine Rolle ereicht, sollte sie gut gelagert seien :-D
Viele Grüße
Andreas LM
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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon Pepo2 » 21. Februar 2026 10:37

dodderer hat geschrieben:Klingt spannend.
Bitte dann berichten. Bei der Drehzahl, welche die kleine Rolle ereicht, sollte sie gut gelagert seien :-D


Wie schnell willst du denn fahren? Ein langsamer Fußgänger geht 3,6 km/h, das ist 1 m/s. Die Rolle mit Ø = 0,1 m hat einen Umfang von 0,314 m. Die macht also bei der Geschwindigeit des Fußgängers 3,2 U/s bzw. 191 U/min. Aber wenn du 5 m zurücksetzt sind es nur 16 Umdrehungen. Also welche Belastung für die Lagerung gibt es da?
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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon Saxon » 21. Februar 2026 16:07

Pepo2 hat geschrieben:
dodderer hat geschrieben:Klingt spannend.
Bitte dann berichten. Bei der Drehzahl, welche die kleine Rolle ereicht, sollte sie gut gelagert seien :-D


Wie schnell willst du denn fahren? Ein langsamer Fußgänger geht 3,6 km/h, das ist 1 m/s. Die Rolle mit Ø = 0,1 m hat einen Umfang von 0,314 m. Die macht also bei der Geschwindigeit des Fußgängers 3,2 U/s bzw. 191 U/min. Aber wenn du 5 m zurücksetzt sind es nur 16 Umdrehungen. Also welche Belastung für die Lagerung gibt es da?

Bei Fredde's Lösung kannst du ja auch hochschalten... :lol:
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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon Pepo2 » 21. Februar 2026 17:48

Saxon hat geschrieben:
Pepo2 hat geschrieben:
dodderer hat geschrieben:Klingt spannend.
Bitte dann berichten. Bei der Drehzahl, welche die kleine Rolle ereicht, sollte sie gut gelagert seien :-D


Wie schnell willst du denn fahren? Ein langsamer Fußgänger geht 3,6 km/h, das ist 1 m/s. Die Rolle mit Ø = 0,1 m hat einen Umfang von 0,314 m. Die macht also bei der Geschwindigeit des Fußgängers 3,2 U/s bzw. 191 U/min. Aber wenn du 5 m zurücksetzt sind es nur 16 Umdrehungen. Also welche Belastung für die Lagerung gibt es da?

Bei Fredde's Lösung kannst du ja auch hochschalten... :lol:

Yep, und die 10 cm Walze bleibt an jeder Bordsteinabsenkung hängen. Sicher interessant, wenn man im dritten Gang rückwärts da hochschießt :smt005.
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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon willi-jens » 22. Februar 2026 10:10

Geringe Drehzahl hin oder her, die Last auf die kleine Rolle wird deswegen nicht kleiner, aber die Lagerung bleibt zwangsläufig klein bei dem Rollendurchmesser…
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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon Pepo2 » 22. Februar 2026 11:12

willi-jens hat geschrieben:Geringe Drehzahl hin oder her, die Last auf die kleine Rolle wird deswegen nicht kleiner, aber die Lagerung bleibt zwangsläufig klein bei dem Rollendurchmesser…

Bei meinem Beiwagen mit verbreitertem Ural Boot bringt das Beiwagenrad ohne Passagier 115 kg auf die Waage. Lass es mit Passagier 200 kg sein. Das ist doch keine Last. Und die dynamischen Kräfte dürften bei der zu erwartenden niedrigen Gechwindigkeit auch beherrschbar sein. So what?
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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon 110515 » 22. Februar 2026 11:18

und wenn die 20€ Rolle jedes Jahr ausgetauscht werden muss? Ist doch egal. Klingt für mich immernoch nach der mit Abstand besten weil günstigsten und praktikablen Lösung.
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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon Saxon » 22. Februar 2026 12:00

So etwas hier:https://www.jh-profishop.de/p/wicke-gabelrolle-pu-27055-152156/trägt bis zu 490 Kg. Noch ein Profil draufkleben....
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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon willi-jens » 22. Februar 2026 12:39

Saxon hat geschrieben:So etwas hier:https://www.jh-profishop.de/p/wicke-gabelrolle-pu-27055-152156/trägt bis zu 490 Kg. Noch ein Profil draufkleben....

Profil draufkleben, zwei Tragprofile rechts und links vom Reifen, eine Tragkonsole am Motorrad selber, etc.
Im Grunde also nur einen Hubwagen unter dem Gespann montieren :lol:
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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon TV Glotzer » 22. Februar 2026 13:36

So eine Rolle möchte sofort seitlich vom Hinterrad wegwandern, wäre wohl besser die breiter und konkav auszuführen. Oder zwei davon, je eine an den Reifenrändern.
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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon Saxon » 24. Februar 2026 05:55

TV Glotzer hat geschrieben:So eine Rolle möchte sofort seitlich vom Hinterrad wegwandern, wäre wohl besser die breiter und konkav auszuführen. Oder zwei davon, je eine an den Reifenrändern.

Echt jetzt? :grin: Das war ja auch nur ein Hinweis darauf das es durchaus kleine stabile Rollen gibt. Das da noch ein bisschen drumherum konstruiert werden muss sollte klar sein.
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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon Pepo2 » 24. Februar 2026 09:24

Ich habe noch nirgendwo konkave Reibrollen gesehen. Die hätte dann ja innen/außen unterschiedliche Umfangsgeschwindigkeiten, was zu Schlupf, also zusäzlicher Reibung führt, was kontraproduktiv ist. Die zylindrische Rolle muss in einem Gestell geführt werden, dass Auswandern verhindert und insgesamt der Belstung gewachsen ist.
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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon willi-jens » 24. Februar 2026 10:50

Konkave Reibrollen sind gar nicht so selten (bei Förderbändern, im Bereich von hängenden Schiebetüren, Variomatik-Getriebe, etc. / gibt da sicher noch viele andere Anwendungen), aber jetzt schweifen wir wohl doch etwas arg vom Thema ab, oder nicht?
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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon TV Glotzer » 24. Februar 2026 11:15

Die sind sogar Voraussetzung wenn etwas gefördert bzw. die Spur gehalten werden muss, konkav oder konvex.
Prinzip Autoreifen in Spurrille…
Wenn diese Reibrolle (oder 2 nebeneinander) auf die Weise schonmal am Hinterrad seitlich gefangen ist kann das Gestell leichter ausgeführt werden.

@Fredde
Du hast nicht zufällig ein Foto gemacht?

@Helmut
Mit deinen Kommentaren zu meinen Beiträgen kann ich in letzter Zeit nichts anfangen.

Tim
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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon Pepo2 » 24. Februar 2026 12:51

willi-jens hat geschrieben:Konkave Reibrollen sind gar nicht so selten (bei Förderbändern, im Bereich von hängenden Schiebetüren, Variomatik-Getriebe, etc. / gibt da sicher noch viele andere Anwendungen), aber jetzt schweifen wir wohl doch etwas arg vom Thema ab, oder nicht?

Das sind aber andere Anwendungen und keine Reibrollen. Und z.B. bei Föderbändern sind es in der Regel zylindrische Rollen, die V-förmig angebracht sind, z.B. beim Braunkohle Tagebau.
Beschlag für deckenhängende Schiebetür
Und auch die unten abgebildete Schiebtürenaufhängung hat ja wohl keine konkave Rolle.
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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon Pepo2 » 24. Februar 2026 12:54

TV Glotzer hat geschrieben:Die sind sogar Voraussetzung wenn etwas gefördert bzw. die Spur gehalten werden muss, konkav oder konvex.
Prinzip Autoreifen in Spurrille…
Wenn diese Reibrolle (oder 2 nebeneinander) auf die Weise schonmal am Hinterrad seitlich gefangen ist kann das Gestell leichter ausgeführt werden.

@Fredde
Du hast nicht zufällig ein Foto gemacht?

@Helmut
Mit deinen Kommentaren zu meinen Beiträgen kann ich in letzter Zeit nichts anfangen.

Tim

Autoreifen in Spurrillen sind ganz schlechtes Beispiel. Der Autoreifen hat eine eben Aufstandsfläche, die sich innerhalb gewisser Grenzen der Fahrbahn anpassen kann und die Spurrillen sind nicht zur Spurhaltung gedacht sondern ein Überl, dass eher zu Probelmen führt als zu guter Spurhaltung. Oder willst du jetzt behaupten, dass man mit runden PKW Reifen in Spurrillen wie auf Schienen fährt :D ?

Google mal Reibrolle und suche die konvexen oder konkaven Reibrollen. Schau dir die Reibrollen von Caravan Movern an oder die Reibrollen auf Brems- und Leistungsprüfständen an.

Bei diesem Reibrollenantrieb sieht man auch sehr schön die zylindrische Ausführung, da alles andere aufgrund der unterschiedlchen Umfangsgeschwindigkeiten zu Führungsproblemen führt.
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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon Pepo2 » 24. Februar 2026 13:42

Egon hat geschrieben:Hallo in die Runde,
hat schon mal jemand eine Schiebehilfe als Rückwärtsantrieb an's Gespann geschraubt?
12V Elektrische Rangierhilfe Stützrad 2500KG Anhänger Trailer Wohnwagen 380W
Oder gibt es einen Reibrad Antrieb?

Getriebeumbau mit Rückwärtsgang kommt nicht in Frage !!
Vielen Dank
Egon

Frag doch mal bei W-L nach: https://lefevre-gespanntechnik.de/index ... kfahrhilfe

Oder schau mal hier:
Elektrisch angetriebene Reibrolle
Michelin Patent
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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon willi-jens » 24. Februar 2026 14:53

Herrlich, innerhalb von 3h von "nie gesehen" zu "Experte für" :smt005
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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon TV Glotzer » 24. Februar 2026 15:24

Die Augen werden im Alter auch nicht besser…

https://youtu.be/LX7C3IaALK0?si=BheVulaoXUDhztgV
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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon Pepo2 » 24. Februar 2026 15:58

f104wart hat geschrieben:
Pepo2 hat geschrieben:Ich habe noch nirgendwo konkave Reibrollen gesehen.


Zum Beispiel da, wo das angetriebene Rad konvex ist.


.

Das sieht allerdings nach einer verschlissenen und nicht nach einer konkav gefertigten Reibrolle aus 8).
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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon willi-jens » 24. Februar 2026 16:10

Extra so angefertigt - kein Verschleiß
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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon Pepo2 » 24. Februar 2026 16:16

willi-jens hat geschrieben:Extra so angefertigt - kein Verschleiß

Deswegen ist die Nut aus der Mitte und so voll Riefen? Dazu müsste man von dem Antrieb mehr wissen.
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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon Pepo2 » 24. Februar 2026 16:41

f104wart hat geschrieben:
Pepo2 hat geschrieben:Ich habe noch nirgendwo konkave Reibrollen gesehen.

Zum Beispiel da, wo das angetriebene Rad konvex ist.
.

Aus dem Kontext geht nicht hervor, ob diese Rolle für einen Fahrradreifen so gefertigt wurde oder ob es Verschleiß ist. Man kann aber nachlesen, dass die Reibrollen von den Profis (Velo Solex) zylindrisch waren. Auch wir da üblicherweise kein Gummi verwendet.

Bild
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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon TV Glotzer » 24. Februar 2026 17:32

Pepo2 hat geschrieben:
willi-jens hat geschrieben:Extra so angefertigt - kein Verschleiß

Deswegen ist die Nut aus der Mitte und so voll Riefen? Dazu müsste man von dem Antrieb mehr wissen.


Verschleiß siehst du da? Die Rille hat einen kleineren Radius als der Reifen, wie soll das gehen?
Und zudem, wie soll ein weicher Gummireifen solche Riefen produzieren?

Aus dem Kontext geht dann doch hervor, dass die Rille jemand reingepfuscht hat, um die Auflagefläche zu erhöhen, statt Sandpapier zu verwenden.
Leider hat das nichts mehr mit Fredde's Rolle unter'm Hinterrad zu tun.
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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon Pepo2 » 24. Februar 2026 18:06

TV Glotzer hat geschrieben:...
Aus dem Kontext geht dann doch hervor, dass die Rille jemand reingepfuscht hat, um die Auflagefläche zu erhöhen, statt Sandpapier zu verwenden.
Leider hat das nichts mehr mit Fredde's Rolle unter'm Hinterrad zu tun.

Nee, das ist so nicht richtig. Der Themenstarter, der das Probelm mit dem Sandpapier hat, hat dieses Bild nicht gepostet. Gepostet wurde das von einem anderen User, der meint, die Rolle müsste eine konkave Aufnahme des Reifens haben. Aber ob das Bild von ihm ist oder ein Internetfundstück, geht aus dem Thread nicht hervor.

Und wieso hat das nichts mehr mit der Rolle unterm Hinterrad zu tun. Wegen dieser Rolle ist doch die Irrmeinung mit der konkaven Rolle aufgebracht worden 8) .

Ergänzung: Der das Bild gepostet hat, hat mir jetzt geantwortet. Er hat sich da einen Antreib gebastet und sich die Nut selbst in die Rolle gedreht. Dieser Antrieb hat aber immer überhitzt, der Reifen hat das nicht gut vertragen, so dass er ihn verworfen und einen Nabenmotor in sein Bike eingebaut hat.

Richtige Reibrollen sind halt zylindrisch :D
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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon willi-jens » 24. Februar 2026 21:04

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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon willi-jens » 25. Februar 2026 15:58

Pepo2 hat geschrieben:.....
Richtige Reibrollen sind halt zylindrisch :D

Bild

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https://www.springerprofessional.de/reibradgetriebe/50566394

wie gut, dass uns der Peter vor solchen Fehlern in der Fachliteratur bewahrt... :smt005
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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon Pepo2 » 25. Februar 2026 17:28

willi-jens hat geschrieben:
Pepo2 hat geschrieben:.....
Richtige Reibrollen sind halt zylindrisch :D

Bild

Bild
https://www.springerprofessional.de/reibradgetriebe/50566394

wie gut, dass uns der Peter vor solchen Fehlern in der Fachliteratur bewahrt... :smt005

Es geht mir ehrlichgesagt allmählich auf die Nerven. Deine technische Vorbildung scheint lückenhaft zu sein. Die Räder beim Reibradgetriebe sind beide kegelig, beide im gleichen Winkel, so dass die beiden Reibpartner an jeder Position die gleiche Umfangsgeschwindigkeit haben. Das funktioniert natürlich ohne Schlupf und die daraus resultierenden Probleme. Wenn du bei parallelen Achsen mit einer konkaven Rolle ein konvexes Rad antreibst, oder umgekehrt, hast du nur an einem Duchmesser gleiche Geschwindigkeiten der beiden Rollen. An allen anderen Durchmessern ist die eine Rolle schneller bzw. langsamer, was zu Schlupf => Reibung => Wärementwicklung und Verschleiß führt. Außerdem ist der Reibungskoeffizient von Gleitreibung niedriger als der von Rollreibung, weshalb die übertragbare Kraft geringer ist. Was ist daran nicht zu verstehen?
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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon willi-jens » 25. Februar 2026 17:44

Pepo2 hat geschrieben:
willi-jens hat geschrieben:
Pepo2 hat geschrieben:.....
Richtige Reibrollen sind halt zylindrisch :D

Bild

Bild
https://www.springerprofessional.de/reibradgetriebe/50566394

wie gut, dass uns der Peter vor solchen Fehlern in der Fachliteratur bewahrt... :smt005

Es geht mir ehrlichgesagt allmählich auf die Nerven. Deine technische Vorbildung scheint lückenhaft zu sein. Die Räder beim Reibradgetriebe sind beide kegelig, beide im gleichen Winkel, so dass die beiden Reibpartner an jeder Position die gleiche Umfangsgeschwindigkeit haben. Das funktioniert natürlich ohne Schlupf und die daraus resultierenden Probleme. Wenn du bei parallelen Achsen mit einer konkaven Rolle ein konvexes Rad antreibst, oder umgekehrt, hast du nur an einem Duchmesser gleiche Geschwindigkeiten der beiden Rollen. An allen anderen Durchmessern ist die eine Rolle schneller bzw. langsamer, was zu Schlupf => Reibung => Wärementwicklung und Verschleiß führt. Außerdem ist der Reibungskoeffizient von Gleitreibung niedriger als der von Rollreibung, weshalb die übertragbare Kraft geringer ist. Was ist daran nicht zu verstehen?


Tja lesen und verstehen.... :lol:

:laber: erst gibt es keine nicht zylindrischen Reibrollen und jetzt halt noch andere Ablenkungen


aber bitte unbedingt weiter mit der Comedy
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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon f104wart » 25. Februar 2026 22:44

Pepo2 hat geschrieben: Wenn du bei parallelen Achsen mit einer konkaven Rolle ein konvexes Rad antreibst, oder umgekehrt, hast du nur an einem Durchmesser gleiche Geschwindigkeiten der beiden Rollen.



Sorry, aber ich verstehe das anders.

Das Übersetzungsverhältnis i = D1/D2. Bei einer konkaven Reibrolle und einem konvexen Rad ändert sich D1 in gleichem Maß wie D2, also bleibt das Übersetzungsverhältnis gleich.

Die Umfangsgeschwindigkeit verhält sich dabei genau so. Da, wo sie auf der einen Seite größer wird, wird sie auf der anderen Seite kleiner. Das Übersetzungsverhältnis und damit die Drehzahl ist dabei immer dieselbe.

.
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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon UKO » Gestern 07:27

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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon Pepo2 » Gestern 12:02

f104wart hat geschrieben:
Pepo2 hat geschrieben: Wenn du bei parallelen Achsen mit einer konkaven Rolle ein konvexes Rad antreibst, oder umgekehrt, hast du nur an einem Durchmesser gleiche Geschwindigkeiten der beiden Rollen.

Sorry, aber ich verstehe das anders.

Das Übersetzungsverhältnis i = D1/D2. Bei einer konkaven Reibrolle und einem konvexen Rad ändert sich D1 in gleichem Maß wie D2, also bleibt das Übersetzungsverhältnis gleich.

Die Umfangsgeschwindigkeit verhält sich dabei genau so. Da, wo sie auf der einen Seite größer wird, wird sie auf der anderen Seite kleiner. Das Übersetzungsverhältnis und damit die Drehzahl ist dabei immer dieselbe.
.

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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon willi-jens » Gestern 17:54

:smt005

Schlupf ist ja zum Teil sogar der Hintergrund für die Auswahl eines Reibrollgetriebes

Bild

Und konkave Reibrollen nimmt man ja zum Teil gerade wegen der zentrierenden Funktion.

aber schön dass es keine nicht-zylindrischen Reibrollen gibt... :smt005 :smt005
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Re: Rückwärts fahren

Beitragvon Saxon » Gestern 18:47

willi-jens hat geschrieben::smt005

Schlupf ist ja zum Teil sogar der Hintergrund für die Auswahl eines Reibrollgetriebes

Bild

Und konkave Reibrollen nimmt man ja zum Teil gerade wegen der zentrierenden Funktion.

aber schön dass es keine nicht-zylindrischen Reibrollen gibt... :smt005 :smt005

Was für ein Kindergarten. Ich habe zwei neue Leute auf der Ignoreliste
Ja du hast Recht...und nu sieh zu wie du da wieder rauskommst.
Glück auf
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Saxon
 
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