oder wer so im Beiwagen sitzt
3. Mai 2018 08:12
Moin Moin zusammen,
ich möchte mal in die Runde fragen wie ihr das so macht.
Meine zwei Kiddis 5 und 3 haben bis lang eine Mickymaus im Gespann auf.
Da der kleine nun auch einen größeren sitz bekommt bin ich nun auf der suche nach einen Jet-Helm. Jedoch passt keiner so richtig in den Kindersitz.
Meine Frage wäre nun:
Ab welchem Alter haben den eure Kleinen Mitfahrer einen Helm bekommen und habt Ihr auch noch einen Kindersitz?
Gruß aus Hohenlohe.
Tobias
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Tobias T am 4. Mai 2018 08:12, insgesamt 1-mal geändert.
3. Mai 2018 09:00
meine hat auch erst mit 5 einen Helm bekommen
vorher tats der Fahrradhelm
hab nicht eingesehen dem Mädel einen Helm von rund 1000 Gramm aufzusetzen der im im Ernstfall den Kopf abreisst
3. Mai 2018 11:50
Hallo Aynchel,
hast Du auch noch Kindersitze montiert oder nur Sitzerhöhungen?
3. Mai 2018 12:23
die Keine sitzt auf einem Sitz
die Grosse einer Erhöhung
3. Mai 2018 17:28
Meiner hatte am Anfang - 1989 - einen Skihelm auf. Die sind sehr leicht.
3. Mai 2018 18:12
Moin Tobias,
das Thema ist etwas weiter unten ziemlich umfassend diskutiert worden:
viewtopic.php?f=28&t=14683Ich habe das inzwischen so gelöst, dass ich einen schlanken Kindersitz gekauft habe (Römer). Die neuen Sitze bauen aufgrund der aktuellen Sicherheitsvorgaben meist sehr breit.
Dazu gab es einen (leichten) Kinderhelm von der Tante Luise.
Zum Alter: auf dem Bild ist mein Enkel etwa 2 1/2, er hat beim Gespannfahren eine Menge Spaß.
WP_20170708_003.jpg
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3. Mai 2018 20:53
Moin,
es gibt mittlerweile leichte Helme für S-Pedelecfahrer die eine Motorradzulassung haben.
Ich habe einen von Cratoni, vielleicht ist das ja was.
Gruß
Helmut
3. Mai 2018 21:23
Hallo
Meine Motte (2)sollte /wollte mit ,SW ist ein GT3 mit Hosenträgergurte.
Motte mein Enkel sitzt auf einer Sitzerhöhung.
Der Helm ist das Problem gewesen,Motorradhelm ca.über800gr.
Ein Gespräch mit Gespann fahren Eltern ,Snowboard Helm ist leicht
und bietet Schutz. Ist auch im Forum empfohlenen wurden.
Heute per Post gekommen und passt rund 300gr. schwer.
Der zarte Hals wird nicht überbelastet.
Kind ist begeistert und Mutter auch.
Die Mutter des Enkel ist vorbelastet ab dem dritten Lebensjahr
im Gespann mit gefahren.
Wochenende ist die erste kleine Ausfahrt geplant.
Das einzige Problem was Mich noch stört ist der Krach vom Motorrad .
Gruß Bernd
14. Mai 2019 07:21
Bei der FEMA gibt es hierzu auch Hinweise, welche Bedingungen für Kinder als Mitfahrer erfüllt sein müssen.
http://www.fema-online.eu/website/index ... -children/
16. Mai 2019 09:08
Helm UND Gurt ist Unsinn. Eben wegen der Belastung der Halswirbelsäule bei Aufprall.
Bei uns in A ist ohne Gurt erst ab 14 Jahren im Beiwagen möglich, bis dahin gelten die gleichen Vorschriften wie für die Kindermitnahme im Auto also Gurt + Kindersitz/erhöhung (plus Überrollbügel).
Meinen Meinung: Sobald man nicht mehr angurtet sollte man einen richtigen Motorradhelm verwenden.
Davor war es bei uns ein Schihelm (vor allem wegen Lärm).
Gryße!
Andreas, der motorang
16. Mai 2019 09:40
Ne, denk ich nicht.
Man sollte aber wenigstens mal gucken, wo denn die Aufschlagkante ist. Bei einer meiner Beifahrerinnen wäre im Falle einer harten Notbremsung, inkl. Nickbewegung der Schmiermäxin, das Visier auf die BW-Kante aufgeschlagen.
Stephan
16. Mai 2019 14:22
Hallo,
Meine Tochter (7 Jahre), fährt seit 3 Jahren mit Helm.
Habe einen Jethelm von Tante Louise, der an die Kopfgröße in 4 Stufen einstellbar ist und nur ca. 800 g wiegt.
Gruß
20. August 2019 10:15
Da gab es schon einige Beiträge dazu:
Kind im Boot, und nu?Kindermitnahme, Gesetzeslage in DKinder im KindersitzUnsere, bewährte Lösung, die sich nach Gesprächen mit dem Kinderorthopäden und auf Treffen in Gesprächen mit anderen Eltern auch bestätigte, waren Gurte im Beiwagen, Kindersitz mit Lehneneinstellung (weil die Kinder gerade am Anfang häufig einschlafen & dann ohne nach hinten geneigte Lehne der Kopf zur Seite / nach vorne kippt) und bis mind. 6 oder 7 Jahre max. Fahrradhelm (vielleicht 200g) bzw. Skihelm (gute mit ca. 450 - 500g). Zugelassene Motorradhelme für Kinder sind mind. 850 - 900g schwer (einige noch deutlich schwerer).
Bei offenen BW-Booten haben sich die Louis-Kindermotorradkombis sehr gut bewährt. Wir haben jetzt gerade die letzte/größte Kleidungsgröße bestellt.
Grüße
Jens
20. August 2019 10:28
motorang hat geschrieben:....
Bei uns in A ist ohne Gurt erst ab 14 Jahren im Beiwagen möglich, bis dahin gelten die gleichen Vorschriften wie für die Kindermitnahme im Auto also Gurt + Kindersitz/erhöhung (plus Überrollbügel).
Aus Interesse gerade noch einmal nachgesehen:
https://www.polizei.gv.at/wien/buergerservice/fuehrerschein/fragen/2/einspurige.aspx< 12 Jahre
Mit Motorrädern mit Beiwagen dürfen Kinder, die das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet haben, nur befördert werden, wenn sie mittels geeigneter Kinderrückhalteeinrichtungen, die sicher im Beiwagen befestigt sind, oder mittels Sicherheitsgurt entsprechend gesichert befördert werden und wenn die seitlichen Ränder des Beiwagens mindestens bis zur Brusthöhe der Kinder reichen und der Beiwagen einen Überrollbügel aufweist, oder es sich um einen geschlossenen kabinenartigen Beiwagen handelt.
Also entweder Überrollbügel
oder geschlossener Aufbau.
Grüße
Jens
21. August 2019 20:23
Meine Jungs sind inzwischen 9 und 11 und können (leichte) Motorradhelme tragen. Begonnen haben sie ihre Gespannkarriere mit 2 und 3. Damals haben wir Skihelme (z.B. von OSBE, 400 g) genommen, die den Kopf wie ein Jethelm umschließen. Das hat auch die Polizei bei einer Kontrolle (aus lauter Neugier, sehr netter Kontakt) akzeptiert, den die StVO schreibt in Deutschland nur "geeignete" Helme vor, ohne eine Norm zu nennen (in Italien kann das zur Beschlagnahme des Mopeds führen).
Definitiv stellt das Fahren ohne Helm im Beiwagen in Deutschland eine Ordnungswidrigkeit da (auch wenn Gurte angelegt sind), so dass ich das nicht empfehlen würde. Eine Gurtpflicht gibt es hingegen nicht. Gurte halte ich für sinnvoll, schon weil sie die Kinder am Klettern hindern und bei einer Kollision im Sitz halten (so wie im Auto).
Gruß, Ralf
23. August 2019 06:17
Hallo,
da kann ich dem Ralf nur zustimmen. Zumindest in Deutschland kann man sich bei der lokalen Strassenverkehrsbehörde mit einem Attest vom Kinderarzt oder Orthopäden auch von der Helmpflicht der Kinder befreien lassen (dies haben wir aber nie benötigt, auch im Ausland nie). Dies war hier im Forum auch schon Thema:
siehe hierGrüße
Jens
30. Januar 2025 14:57
Habe gerade bei der Suche noch etwas recht aktuelles zu dem Thema gefunden.
https://www.adac.de/rund-ums-fahrzeug/z ... beifahrer/Gruß
Dieter
19. März 2026 15:17
Da es hier schon öfter Thema war, wollte ich etwas zum Thema Helme bei Kindern berichten:
Meine Frau bestand darauf, dass unsere Kinder zertifizierte Motorradhelme tragen, haben sie davor einmal testweise mit Fahrradhelmen mitgenommen und mit danach auf die Suche nach leichten Helmen gemacht. Ich bin auf die Helme der italienischen Marke BHR gestoßen, das sind Kinder-Jethelme mit rund 800g Gewicht die es ab wirklich kleinen Größen gibt. Unser Zweijähriger, der wirklich ein zierliches Pflänzchen ist brauchte schon Größe M, dem Fünfjährigen passt L. Die Helme gibt es auch mit verschiedenen Motiven, was die Kinder erfreut und haben die ECE 22.06. Zudem sind sie recht günstig was auch nicht schadet, da sie ja im Regelfall nicht sehr lange passen.
https://www.pothelm.nl/de/838-kids-meer-kinderhelm.htmla4340acf-4d82-4928-a546-7c5b376e.jpg
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19. März 2026 18:32
Hallo,
ohne da jetzt in die Entscheidung reinreden zu wollen, empfehle ich da zumindest sich mal mit der Frage der möglichen Nacken-/Genickbelastbarkeit eines 2-3jährigen Kindes auseinanderzusetzen und warum in skandinavischen Ländern für Autos (also ohne Zusatzbelastung durch einen schweren Helm) die Verwendung von rückwärts gerichteten Kindersitzen empfohlen wird.
Nicht dass man sich am Ende Vorwürfe macht, wenn bei einem Unfall schwere Verletzungen am Genick entstehen.
Grüße und nichts für ungut
Jens
P.S. Wir haben uns damals auch länger mit 2 Kinderärzten unterhalten
Sicherheit wie in einem modernen Auto wird man weder mit Kindersitz und Gurt noch mit schweren Motorradhelm erreichen. Letztendlich geht es nur um Risikoabwägung / -minimierung
19. März 2026 22:35
Hallo Philipp, hallo zusammen,
gerade weil willi-jens recht hat auch hier mein Tipp für Kinder und Helme:
ich empfehle immer die Nutzung eines Schutzkragens aus dem Kartsport. Der verteilt das Gewicht des Helms auf die Schultern ...
Hier sollte was dabei sein:
https://www.google.com/search?client=fi ... =919&dpr=1Insbesondere weil die Kleinen während der Fahrt auch gerne mal einschlafen.
Allzeit gute Fahrt mit den Zwergen und schöne Grüße, Bambi
20. März 2026 06:31
Sehr gute Lösung
20. März 2026 15:08
Hallo,
der Tipp mit dem Schutzkragen ist gut, aber so etwas funktioniert selbst mit einem Helm mit Kinnschutz nur bedingt gegen die Überstreckung des Nackens in / gegen Fahrtrichtung. Mit einem Jethelm eher gar nicht.
Hatten wir aber mit dem Skihelm auch geplant, aber wurde von unserem nie benutzt (weil er es als einengend empfand).
Muss man sehen ob die Kinder es akzeptieren.
Grüße
Jens
21. März 2026 00:44
Hallo willi-jens,
ich kenne den Kragen ursprünglich aus dem Enduro(Rallye)-Sport (den ich nur als Zuschauer aktiv betrieben habe).
Das mit den Kindern haben wir selbst nicht hinbekommen, weshalb wir uns nur auf die Erfahrungen unserer Freunde stützen können.
Ich habe den Kragen selbst auf der Solo als Fahrer lange Jahre genutzt und fühle mich derzeit mit immer noch zuwenig Fahrpraxis auf drei Rädern selbst plötzlich wieder eingeengt. Auf dem Gespann lasse ich den Kragen derzeit weg. Optisch sieht es auch nicht unbedingt attraktiv aus ...
(Hier sollte jetzt das abschreckende Foto stehen - aber es war wohl zu groß)
Huch, da ist es ja!
Schöne Grüße, Bambi
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21. März 2026 06:26
Kannst du denn da den Kopf noch drehen?
21. März 2026 08:34
Hallo,
Louis hat die auch im Angebot für Kinder (aus dem Cross/Enduro-Bereich):
Louis NackenstützeLeatt hat spezielle Modelle für Cross und andere Modelle für die Straße, aber sollte man vielleicht vorher mal ausprobieren (weil schränkt die Beweglichkeit schon ein).
Aber wir kommen imho vom eigentlichen Thema etwas ab.
Grüße
Jens
21. März 2026 19:57
Hallo zusammen,
ja kann ich!
Und meiner Meinung sind wir bisher noch immer im Thema weil es doch die Möglichkeiten für Kinder mit Helm verbessert.
Schöne Grüße, Bambi
22. März 2026 13:08
dreckbratze hat geschrieben:Kannst du denn da den Kopf noch drehen?
Ja
Ich nutze den Kragen vom Louis
und da bemerkt man das Ding nur beim hoch oder runter gucken.
Ansonsten wird die Beweglichkeit nicht gestört.
22. März 2026 13:52
Hallo,
ob man die Bewegungseinschränkung selbst merkt oder als einschränkend wahrnimmt ist letztlich eine subjektive/persönliche Frage.
Aber um mal zum Thema zurückzukommen:
Eigentlich ist die Nackenmuskulatur eines Kleinkindes zu schwach für das proportional hohe Gewicht des Kopfes und hohe Beschleunigungskräfte.
Jedes zusätzliche Gewicht ist da schon nicht gerade hilfreich und ein Helm mit circa 850g ist halt für ein Kind mit 2-3 Jahren in etwa so als würde man als Erwachsener einen Helm mit 6-8kg Gewicht zu tragen bekommen.
Daran ändert so ein Halskragen wenig bis gar nichts, weil maximal der Bewegungswinkel etwas eingeschränkt wird.
Nur darum meine Hinweise
Grüße
Jens
22. März 2026 14:08
Bambi hat geschrieben:Hallo willi-jens,
Optisch sieht es auch nicht unbedingt attraktiv aus ...
(Hier sollte jetzt das abschreckende Foto stehen - aber es war wohl zu groß)
Huch, da ist es ja!
Schöne Grüße, Bambi
Wirklich abschreckend, ich weiss garnicht wo ich hinschauen soll, bah nee
23. März 2026 09:03
willi-jens hat geschrieben:Hallo,
ohne da jetzt in die Entscheidung reinreden zu wollen, empfehle ich da zumindest sich mal mit der Frage der möglichen Nacken-/Genickbelastbarkeit eines 2-3jährigen Kindes auseinanderzusetzen und warum in skandinavischen Ländern für Autos (also ohne Zusatzbelastung durch einen schweren Helm) die Verwendung von rückwärts gerichteten Kindersitzen empfohlen wird.
Nicht dass man sich am Ende Vorwürfe macht, wenn bei einem Unfall schwere Verletzungen am Genick entstehen.
Grüße und nichts für ungut
Jens
P.S. Wir haben uns damals auch länger mit 2 Kinderärzten unterhalten
Sicherheit wie in einem modernen Auto wird man weder mit Kindersitz und Gurt noch mit schweren Motorradhelm erreichen. Letztendlich geht es nur um Risikoabwägung / -minimierung
Ich gebe dir Recht, Kinder im Gespann mitzunehmen birgt immer ein erhöhtes Risiko gegenüber modernen Autos, das ist mir beuwsst. Aktuell fährt der Kleine nur eine kurze Strecke durch 30er-Zonen zur KiTa mit, dabei kann ich das persönlich vertreten. Die Schutzkragen schaue ich mir mal an.
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