Vom Kolben bis zum Endantrieb ...
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Endoskop

7. November 2007 16:08

Moin,

ich habe ja einen K100 Ersatzmotor liegen und würde gerne bevor ich ihn verbaue mal reingucken in die Zylinder.

Die Nockenwellen sehen 1a aus und ich möchte nicht den Zylinderkopf abnehmen, wenn es nicht unbedingt nottut.

Zur Frage:
Gibt es im Hamburger Umland Motoreninstandsetzer oder Werkstätten, die die Brennräume mal endoskopieren können?

Das würde mir viel Arbeitsaufwand ersparen. Ungeprüft will ich den Motor aber auch nicht verbauen.

Wie kann man evtl. in den Motor reingerieselten Dreck herausbekommen? Kerzenbohrung nach unten und dann mit Schmackes durch die Ventile spülen mit z.B. Diesel evtl? Any ideas?

Gryße, Jens

7. November 2007 17:35

Dünnen Schlauch/Rohr durch Kerzenbohrung und Staubsauger drauf ?

7. November 2007 19:42

Ultraschall-Nierenstein-Zertrümmerer?

Einfach Pressluft? :-D

7. November 2007 19:54

Hab mahl eine Endoskop benutzt. Hat kein Spass gemacht :-D

(Und auch nichts gebracht)

Richard aus den NL :grin:

8. November 2007 11:26

Hallo Jens,
das mit dem Endoskop bringt so viel auch nicht, da es vergrößert und
verzert.
Ich kenne einen Staplermonteur der benutzt das Teil wenn er einen
Stapler verkaufen will. Er läst den Kunden bei ausgeschraubter Zündkerze
oder Enspritzdüse in den Motor schauen, dieser ist dann davon überzeugt
das bei so riesen Riefen sein Motor demnächst über den Jordan geht.
Ich denke Kompression messen ist aussagefähiger, wenn gleichmäßig und
in der Tolleranz dann ist der Motor ziemlich wahrscheinlich noch in Ordnung.
Das Endoskop würde ich nur benuten wenn der Motor unsachgemäß gelagert
wurde und zu befürchten ist das die Laufbahn Flugrost aufweist.

MFG Hannes
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