Wie Regenfallrohr provisorisch abdichten ?

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Hier kann man auch als Gast schreiben. Anonyme Beiträge sind möglich, aber nicht erwünscht, man sollte wenigstens seinen Namen drunter setzen.

Wie Regenfallrohr provisorisch abdichten ?

Beitragvon Slowly » 12. September 2017 07:28

Hallo, liebe Spengler und Dachdecker,

dieses Fallrohr ist in der Schaumwand unter Putz in einer Nische verbaut und im oberen Bereich undicht.
Wird also ganz freigelegt, wenn Schaumwand gegen eine nicht brennbare Ausführung ausgetauscht wird.
Für die Übergangszeit suche ich eine preiswerte Lösung.
Frage:
Gibt es dafür nicht ein flexibles Rohr zum innen Reinschieben,
das ja vermutlich nur bis zum Abgang des senkrechten Fallrohres reichen muss ?
Meine Prüfung mit der Rohrreinigungswelle hat ergeben, dass das Rohr innen völlig frei ist.
Unten ist auch kein Staumaterial (Verstopfung?) rausgekommen.
Meine Sorge gilt nicht so sehr dem jetzt aussen an der Wand abfliessenden Wasser,
sondern ob innen Wasser ins Mauerwerk einsickert.
Aussen wird bei Starkregen - wenn es eimerweise schüttet - immer mal Regen dort aus der Rinne an die Wand überschwappen.

Gruß,
Hartmut
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Re: Wie Regenfallrohr provisorisch abdichten ?

Beitragvon Kay-Uwe » 12. September 2017 08:41

Hallo Slowly

zwack das an der Regenrinne ab und leg ein neues an der Aussenwand lang .
Matterialkosten ca 40 Euro und die Wand bleibt trocken .
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Re: Wie Regenfallrohr provisorisch abdichten ?

Beitragvon Slowly » 12. September 2017 08:59

Danke, Kay-Uwe,
kommt auf die Liste "Lösungsvorschläge"!
Gruss, Hartmut
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Re: Wie Regenfallrohr provisorisch abdichten ?

Beitragvon gd926 » 12. September 2017 09:52

Scheint eine aufgegangene Lötstelle zu sein.
Großer, sehr großer Lötkolben, Stahlwolle und Lot.
Oder Klebeband aus dem Lüftungs- und Klimabau.
Aluklebeband.
Dichtband von der Antennenrohrdurchführung (selbstverschweißend)
https://www.conrad.de/de/mast-gummimans ... 42369.html
Gruß Günter
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Re: Wie Regenfallrohr provisorisch abdichten ?

Beitragvon robby ausm tal » 12. September 2017 10:13

Grüße aus dem Bergischen!

Ich danke allen die zur Sache nichts zu sagen hatten und trotzdem geschwiegen haben.
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Re: Wie Regenfallrohr provisorisch abdichten ?

Beitragvon Magirus » 12. September 2017 10:46

Hallo Hartmut
Nimm die idee von Kay-Uwe
Das ist die sauberste Lösung ,was in der Wand ist
sieht man nicht.
Gruß Bernd
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Re: Wie Regenfallrohr provisorisch abdichten ?

Beitragvon Mit&Ohne » 12. September 2017 10:49

Kay-Uwe hat geschrieben:Hallo Slowly

zwack das an der Regenrinne ab und leg ein neues an der Aussenwand lang .
Matterialkosten ca 40 Euro und die Wand bleibt trocken .


Hätte ich auch so vorgeschlagen - "Form follows function", sieht zwar nicht so toll aus wie UP aber Du hast das Wasser von der Wand weg. :)

(Und außerdem haste nochmal ne 3m tiefe Spechtwohnung :) )
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Re: Wie Regenfallrohr provisorisch abdichten ?

Beitragvon Neandertaler » 12. September 2017 11:43

Mit&Ohne hat geschrieben:
(Und außerdem haste nochmal ne 3m tiefe Spechtwohnung :) )


:smt023 :smt023
Die gewonnene Erfahrung steigt direkt proportional mit dem Wert des zerstörten Gegenstandes.

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Re: Wie Regenfallrohr provisorisch abdichten ?

Beitragvon Michael1234 » 12. September 2017 13:49

Mit&Ohne hat geschrieben:
Kay-Uwe hat geschrieben:Hallo Slowly

zwack das an der Regenrinne ab und leg ein neues an der Aussenwand lang .
Matterialkosten ca 40 Euro und die Wand bleibt trocken .


Hätte ich auch so vorgeschlagen - "Form follows function", sieht zwar nicht so toll aus wie UP aber Du hast das Wasser von der Wand weg. :)

(Und außerdem haste nochmal ne 3m tiefe Spechtwohnung :) )


Hallo Harmut,
ich würde auch das Rohr außen lang legen. Ist meiner Meinung nach die sicherste Lösung.

Und die 3m Specht-Wasserrutsche wäre doch auch eine Sensation für den klopfenden Gesellen :grin: natürlich nur mit entsprechend gesicherter Auslaufzone unten!

Gruß Michael
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Re: Wie Regenfallrohr provisorisch abdichten ?

Beitragvon UKO » 12. September 2017 17:49

Außen lang hätte ich auch gesacht. Da es aber ein vorübergehendes Provisorium sein soll - Gummi- oder Plasteschlauch mit Außendurchmesser gleich Innendurchmesser Rohr reinschieben und eventuell verkleben.
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Re: Wie Regenfallrohr provisorisch abdichten ?

Beitragvon rotklinker » 12. September 2017 21:23

Ein Fallrohr hat innerhalb der Wand nichts zu suchen! Fachgerecht montiert gehört es auf den Putz, auch nach der Sanierung.

Da das Regenwasser sowieso nur oberirdisch abgeleitet wird: wie sieht es denn auf der rechten Seite aus? Vielleicht kannst Du das Fallrohr dort montieren. Dann stört es auch die Optik an der Hauswand nicht.
Gruß Kay

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Re: Wie Regenfallrohr provisorisch abdichten ?

Beitragvon Slowly » 13. September 2017 15:57

Euch allen einschliesslich den PN-Absendern
vielen Dank für die Empfehlungen.

Heute habe ich beobachtet, dass am Rinnenende (grüner Pfeil) eine Lötnaht offen zu sein scheint
und eine undichte Stelle am Verbindungsflansch zum Fallrohr (weisser Pfeil),
was vielleicht das Dröppelwasser am blauen Pfeil erklärt.
Wäre doch nett, wenn nach Behebung alles trocken wäre.

Das schau ich mir mal am Wochenende ganz nah von der hochgefahrenen Arbeitsbühne aus an.
Ich habe nämlich noch irgendwo Reparatur- Schweiss-Klebe-Materialien liegen, wie auch teilweise hier empfohlen.
Und gelötet habe ich auch schon lange nicht mehr.
Na ja, ... und die Heimwerker-Finger sollen auch im Training bleiben.
Weil 's Spaß macht.

Gruss,
Hartmut,
der "Herr der bunten Pfeile!" :smt005
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Re: Wie Regenfallrohr provisorisch abdichten ?

Beitragvon Zimmi » 14. September 2017 06:42

Lötflamme plus Styropor ist aber auch nicht ganz ohne - wie Du sicher auch schon bedacht hast. :-D Nicht dass die armen Spechte obdachlos werden... :wink:
Ansonsten selbstverständlich viel Erfolg beim Abdichten von Heimwerker zu Heimwerker - ich darf auch demnächst meine Hytte mit neuen Dachrinnen versehen... :smt013 Bin noch am Sinnieren, ob ich verzinkte nehmen soll oder Kunststoff. Soll mich gerne yberleben dyrfen...

Grysze, Michael
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Re: Wie Regenfallrohr provisorisch abdichten ?

Beitragvon schauglasgucker » 14. September 2017 07:25

Slowly hat geschrieben:Heute habe ich beobachtet, dass am Rinnenende (grüner Pfeil) eine Lötnaht offen zu sein scheint
und eine undichte Stelle am Verbindungsflansch zum Fallrohr (weisser Pfeil).


Moin,

das ist die richtige Vorgehensweise: Erst eine klare Diagnose, ehe man unnötige Schritte unternimmt.

Gruß s
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Re: Wie Regenfallrohr provisorisch abdichten ?

Beitragvon schauglasgucker » 14. September 2017 07:35

Zimmi hat geschrieben:
...ich darf auch demnächst meine Hytte mit neuen Dachrinnen versehen... :smt013 Bin noch am Sinnieren, ob ich verzinkte nehmen soll oder Kunststoff. Soll mich gerne yberleben dyrfen...


Hallo Michael,

wie alt bist du? :-D

Ja, es gibt verzinkte Rinnen in Deutschland, die sind aber absolut nicht empfehlenswert. Kunststoffrinnen sind zwar im Laufe ihrer Evolution besser geworden, aber immer noch ein Nischenprodukt. Erstens versagen irgendwann die Verbinder und zweitens verspröden Sie im Laufe der Jahre. Dies kann dazu führen, daß sie bei mechanischer Belastung (Hagel, verirrte Silvesterrakete, angestellte Leiter) brechen.

Die meisten Rinnen sind aus Titanzink in 0,7mm starker Qualität. Halten bei fachgerechter Montage, Nahtfügung und Innenanstrich mindestens 30 Jahre.

Dann gibt es noch Kupfer, verzinnter Edelstahl (Uginox) oder Aluminium.

Die drei letztgenannten sind wesentlich teurer, teilweise in der Verarbeitung nur etwas für den Profi, dafür überleben sie sogar deine Kinder. ;-)

Gruß s
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Re: Wie Regenfallrohr provisorisch abdichten ?

Beitragvon Neandertaler » 14. September 2017 11:08

schauglasgucker hat geschrieben:Kunststoffrinnen sind zwar im Laufe ihrer Evolution besser geworden, aber immer noch ein Nischenprodukt. Erstens versagen irgendwann die Verbinder und zweitens verspröden Sie im Laufe der Jahre. Dies kann dazu führen, daß sie bei mechanischer Belastung (Hagel, verirrte Silvesterrakete, angestellte Leiter) brechen


stimmt - bloß keine Kunststoffrinne - so ein Rotz... haben bei mir keine 10 Jahre gehalten (Marley) Die Titanzinkrinnen haben eines wesentlich bessere Stabilität und Haltbarkeit.
Die gewonnene Erfahrung steigt direkt proportional mit dem Wert des zerstörten Gegenstandes.

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Re: Wie Regenfallrohr provisorisch abdichten ?

Beitragvon Zimmi » 14. September 2017 12:17

schauglasgucker hat geschrieben:wie alt bist du? :-D

Als Häuslesbesitzer/-bauer noch nicht wirklich alt, kwasi noch nicht mal eingeschult. :smt005 Auf jeden Fall danke für den Tip mit dem Titanzinkgedöns. :smt023 30 Jahre reicht, viel mehr schaffe ich vermutlich nicht mehr (im aktuellen Wohnumfeld). Dann muss ich mich mal schlau machen, wie das verarbeitet wird. Heimwerkertauglich oder nicht, das ist die Frage...
Kunststoff war mir durchaus suspekt, aber wenn ich mir z.B. die Klappdeckel-Mülltonnen anschaue, die sind z.T. schon uralt und immer noch stabil (nicht versprödet) und optisch in Ordnung bis neuwertig - trotz ordentlicher Malträtierung und thermischer Beanspruchung über Jahrzehnte.

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Re: Wie Regenfallrohr provisorisch abdichten ?

Beitragvon schauglasgucker » 14. September 2017 12:49

@Michael,

Es gäbe sicherlich Kunststoffe, die haltbar genug wären, aber das auf dem Markt befindliche Plaste-Rinnenmaterial wird leider nicht aus Mülltonnendeckelmaterial hergestellt. :smt005

Heimwerkertauglich und gut? Das ist kein Widerspruch: http://www.prefa.de/produkt-katalog/dachentwaesserung/haengerinne/

Mit dem dazugehörigen Nahtkleber und einer Rinnenspannzange http://www.steinbrock.com/de/Rinnenspannzange-33-/-6-teilig-290x190mm-MASC?x6d44e=7f414ba34d275f90cff0c6157e98eb1a wirst du auch als Dachnovize brauchbare/haltbare Ergebnisse erzielen.

Gruß s
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Re: Wie Regenfallrohr provisorisch abdichten ?

Beitragvon Zimmi » 14. September 2017 13:15

schauglasgucker hat geschrieben: [...] wird leider nicht aus Mülltonnendeckelmaterial hergestellt.

Da wäre also kwasi noch eine Marktlykke im Bereich Tonnenrecycling? :smt005

Gerade mal spaßeshalber gegockelt, es gibt auch Titanzink-Systeme ohne Löten und Nieten. Du hattest ja was mit Alu (und ohne Preise) verlinkt. ;) Ich hab insofern Glyck, dass meine Dachentwässerung aus 2 kerzengeraden Rinnen mit je einem Ablauf am einen Ende besteht. Das Gleiche nochmal an der Gartenhütte... Wird schon werden. Kommendes Frühjahr werd ich wohl angreifen.

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Re: Wie Regenfallrohr provisorisch abdichten ?

Beitragvon Slowly » 14. September 2017 14:11

Zimmi hat geschrieben: ... Da wäre also kwasi noch eine Marktlykke im Bereich Tonnenrecycling? :smt005 ...

Das tu mal besser nycht, Michael,
denn alle Kunststoff-Gruppen können durch Additive (Zusatzstoffe) mit allen möglichen Eigenschaften versehen werden.
Von bruchfest-schlagzäh(Staubsaugergehäuse) bis enorm biegeelastisch (Billigheimer Kunststoffkofferschalen aus einem Stück gespritzt mit Scharnier).

Aber einen Handel mit umgebauten, gebrauchten Tonnen als Wildschwein-Spanferkel-Falle (liegend, mit Zuschnappdeckel) könnte ich mir schon erfolgversprechend vorstellen.
Aber unbedingt selber ausprobieren.
Ist nämlich eine echte Marktlücke :smt005

Gruss,
Hartmut
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Re: Wie Regenfallrohr provisorisch abdichten ?

Beitragvon Blaue Elise » 14. September 2017 14:26

Slowly hat geschrieben:...... Aber unbedingt selber ausprobieren.

Gruss,
Hartmut

Das möcht ich sehen, Hartmut, wenn Du in so eine Tonne springst :D :D :D
Jetzt aber nix wie weg hier .....
Im Alter bereut man vor allem DIE Sünden, die man NICHT begangen hat (W.S.Maugham)
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Re: Wie Regenfallrohr provisorisch abdichten ?

Beitragvon dreckbratze » 14. September 2017 14:37

ich habe einen satz kunststoffdachrinnen in der tonne entsorgt, die waren durch leichte hammerschläge in handliche splitter zu zerlegen :roll:
die hätten nicht mal nen leichten hagel lochfrei überstanden.

das plastik nicht gleich plastik ist, dürfte klar sein.
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Re: Wie Regenfallrohr provisorisch abdichten ?

Beitragvon Zimmi » 14. September 2017 15:13

Slowly hat geschrieben:Wildschwein-Spanferkel-Falle (liegend, mit Zuschnappdeckel)

Klingt nicht verkehrt für einen alten Fleischfresser wie meines Vaters Sohn. :-D Ausprobierwyrdig! :smt023
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Re: Wie Regenfallrohr provisorisch abdichten ?

Beitragvon Slowly » 14. September 2017 18:24

Nun denn, Michael,
hier eine kleine Anregung für den Spanferkelfang:

Phase I: Ein Trüffelschwein mieten und im nächsten Eichenwald 1 kg Trüffel ernten.
Phase II: Das kg Trüffel-Pilze in die Spanferkel-Tonnen-legen und
Phase III: Eine Muttersau mit Spanferkel-Frischlingen zu den Leckerlis in die Tonne locken.
Phase IV: Geschlossene Tonne aufrichten, die Sau rausschmeissen und wegjagen.
Phase V: Tonne mit den süßen, possierlichen, schnuckeligen, glückbringenden Spanferkelchen auf die Schulter und ------- ab zum Grillplatz :!:

:-D :-D :-D
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Re: Wie Regenfallrohr provisorisch abdichten ?

Beitragvon schraddelpeter » 14. September 2017 19:13

Hallo Slowly

ich rate auch zu der Neuverlegung an der Außenwand. Ich habe vor einem Monat auch meine Garagenrinne neu gemacht. Zinkdachrinne aus dem Baumarkt. Lötlampe an und wollte den Enddeckel rauflöten. Erst mal einen Enddeckel verschmolzen. Dann habe ich es mit dem Heißluftfön auf Stufe 2 gemacht. ging einwandfrei. Dachdecker wollte über 500,- Euro für 5 m neue Rinne haben. Habe inklusive neuer Rinneisen um die 100,- Euro bezahlt.
Fallrohr habe ich nur zusammengesteckt.

In die alte Leitung kannst du ja zu Helloween bißchen Geisterlicht reinstellen. Und den Rest des Jahres dann eben Spechtrutsche oder sauber abgetrennt, Bauschaum, Armierungskleber und dann Reibeputz.

Gruß Peter
Wenn alles unmöglich wäre hätten wir noch nicht mal Motorräder. Von allen anderen Dingen ganz zu schweigen.

Wenn das Leben dich f.... nicht gleich aufgeben. Warte doch erst mal ab ob es danach nicht noch mit dir kuscheln will.
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Re: Wie Regenfallrohr provisorisch abdichten ?

Beitragvon schauglasgucker » 15. September 2017 05:34

schraddelpeter hat geschrieben: Dachdecker wollte über 500,- Euro für 5 m neue Rinne haben.


Jaja, die Dachdecker heutzutage schämen sich nicht, Geld für ihre Arbeit zu verlangen. Früher war alles besser, da waren die noch ehrenamtlich unterwegs. :smt005

Gruß s
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Re: Wie Regenfallrohr provisorisch abdichten ?

Beitragvon rotklinker » 15. September 2017 15:05

schauglasgucker hat geschrieben:... Früher war alles besser, da waren die noch ehrenamtlich unterwegs. :smt005


Vielleicht nicht besser, aber anders. Da wurden z.B. Blecharbeiten vom Klemptner gemacht. Schwiegersohn ist Dachdecker, der kann (darf) fast alles: Fassadendämmung, Blecharbeiten, Zimmermannstätigkeiten, Innenausbau, Fenster- und Türenmontage und natürlich Dachdeckerarbeiten ... ausser Reet, dafür reichts halt vorn und hinten nicht.
Gruß Kay

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Re: Wie Regenfallrohr provisorisch abdichten ?

Beitragvon schauglasgucker » 15. September 2017 16:22

Hallo Kay,

die Ausbildung zum Dachdecker ist Ländersache. Das bedeutet, daß jeder sein eigenes Süppchen kocht. In der Tat ist die Ausbildung dadurch sehr unterschiedlich und kaum vergleichbar.
Werden in BW die Blecharbeiten auch heute noch vom Spengler, die Holzarbeiten vom Zimmerer ausgeführt, so hat NRW mit die umfangreichste Ausbildung.
Ich habe Kollegen kennengelernt, die auf der Meisterschule das erste Mal einen Lötkolben in der Hand hielten, wohingegen in NRW die Azubis dies bereits entweder im Betrieb, spätestens aber während der Überbetrieblichen vermittelt bekommen.

Innen- und Türeinbau zählen zwar nicht zum Berufsbild, aber wenn er´s kann, warum nicht. ;-)

Gruß m
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Re: Wie Regenfallrohr provisorisch abdichten ?

Beitragvon Stephan » 15. September 2017 17:35

Regenrinnen gehörten aber schon ewig zum Beritt des Dachdeckers. Wie auch Mauern, Kamine z.B..

Andererseits, wo der Dachdecker früher ein paar Pfannen verschob und rauskletterte um die verstopfte Regenrinne zu reinigen, wird heute ein Gerüst gesetzt. Nicht umsonst gehört der Dachdeckerberuf zu einem der gefährlichsten. . .



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Re: Wie Regenfallrohr provisorisch abdichten ?

Beitragvon Peter Pan CR » 15. September 2017 19:05

Dachdecken kann schon happig sein (als Student musste man ja immer irgendwo mit Hand anlegen, um über das Monatsende zu kommen), aber nichts gegen Hartmut's Spanferkelfang Phantasien...

Da habe ich in recht mulmiger Erinnerung eine tolle Hechtrute und zwei Bäumchen, die von Mama Wildsau fachgerecht in kleinste Brösel zerlegt wurden...nur weil sie bemerkte, das ich in 200m Entfernung mich zum Fischräubern durch das Schilf schlich. Nee, nee...mit diesen Damen ist nicht gut Kirschen essen im Frühjahr. So eine Mülltonne wird sie auch leicht in recyclebare Schnipselgrösse zerlegen können.
Die Rute war gleich hin, die beiden Bäumchen standen noch eine Weile als Spechtfutterplatz. Auch ein persönlicher Stolz war für eine ganze Weile kräftig geknickt.

Alles so ca. April 1978 in "Brittisch Mecklenburg" geschehen zwischen Hoheleuchte und Kalkhütte.
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Die Grundeinstellung macht den Unterschied.

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Re: Wie Regenfallrohr provisorisch abdichten ?

Beitragvon Slowly » 16. September 2017 20:32

Soo, - - - - - Ortsbesichtigung mit Nahaufnahmen abgeschlossen:

Die Lecks können mit einfachem Dichtungsmaterial beseitigt werden - ohne Löterei.

Kurzfristig irritiert war ich nur durch die elastische Wulst auf dem oberen Bild.
Hielt ich für eine verschobene Dichtung zur Wand hin.
Aber der Abstand zu Wand ist mit ca. 50 mm zu gross für solche Rohrverschiebungen.
Ist eine Dichtung, die fest auf dem Rohr haftet.
Jetzt suche ich mal nach dem Flickzeug.

Die Dichtigkeit prüfe ich mit je einer Wasseruhr an den oberen und unteren Fallrohrenden:
Wenn die untere die gleiche Durchflussmenge wie die obere anzeigt, ist das Rohr dicht :!: :D :-D :-D :smt005

Gruss,
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