Lenkungsdämpfer fürs Dingli

Für das Dingeling und deren Treiber

Lenkungsdämpfer fürs Dingli

Beitragvon moving target » 30. Januar 2017 23:00

Ich bin ja mit meine 3000km immer noch ein Anfänger was das Gespann fahren an geht. Doch das felsig hier lese hat mich nun zur nächsten Optimierung der Dingli motiviert. Das Thema Lenkungsdämpfer scheint beim Gespann nicht ganz unerheblich zu sein. Die Jialing scheint zwar nur bei sehr niedriger Geschwindigkeit leicht anzuregen zu sein, dennoch überlege ich ob es nicht gut wäre dennoch ein Dämpfer ein zu bauen.
Nun ist die frage wie :roll:
Hat sich schon einer von euch darüber Gedanke gemacht wie das zu realisier wäre?

VG Dirk
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Re: Lenkungsdämpfer fürs Dingli

Beitragvon dreckbratze » 31. Januar 2017 08:18

warum?
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Re: Lenkungsdämpfer fürs Dingli

Beitragvon Lordhelmchen » 31. Januar 2017 14:05

Hallo,
da hat "dreckbratze" schon recht, einen Lenkungsdämpfer braucht die Chinesin nicht da das Beiwagenrad mit angelenkt ist heben sich die Störkräfte gegenseitig auf ( ausser du fährst immer auf zwei Rädern - aber das ist eine andere Geschichte ... )
Gruß
Peter
Gruß aus Franken.
....der Gewaltschrauber......
https://www.spritmonitor.de/de/detailansicht/782582.html
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Re: Lenkungsdämpfer fürs Dingli

Beitragvon urban1983 » 31. Januar 2017 19:35

Hallo!

Also ich hab zwar noch nicht viele Kilometer runter. Aber mir wäre ein Lenkungsdämpfer nie abgegangen.
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Re: Lenkungsdämpfer fürs Dingli

Beitragvon moving target » 1. Februar 2017 02:13

Warum ist ne gute Frage, war nur so ein Gedanke weil das Dingli sich unter 30 km/h sehr leicht anregen lässt und sich wirklich ein wenig aufschaukelt, und da dachte ich mir wer wie ob das nich auch bei hoher Geschwindigkeit der fall sein könnte.

Bin da aber wirklich leihe.
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Re: Lenkungsdämpfer fürs Dingli

Beitragvon 4Bikes10Räder » 1. Februar 2017 08:34

Also ich habe bisher bei meiner Jialing den Lenkungsdämpfer noch nie vermisst. Im Gegenteil - schön dass man nicht wie ein Schmied am Lenker ziehen muss.
Bei unglücklicher Konstellation (Kurve, Straßenbelag, Spurrille) kann es um die 30 km/ h schon mal vorkommen, dass man nicht freihändig fahren kann weil sich die Lenkung dann doch aufschwingt, aber das kann auch an einer falsch eingestellten Beiwagenrad-Spur liegen. Kommt auf die "schau ich mir im Sommer mal an"-Liste. Mit einer oder gar zwei Händen am Lenker gibt's das Verhalten nicht.

Aber um Dich zu beruhigen Dirk - dieses Schwingverhalten kommt immer nur bei kleinen Geschwindigkeiten <40 km/h vor - je schneller desto stabiler, auch bei starrem Beiwagenrad mit Vorspur. (Ich bin kein Gespannbauer, das sind meine Erfahrungswerte von anderen Gespannen bei denen womöglich mal der Lenkungsdämpfer ausgefallen ist....)

Ciao,
Klaus
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Re: Lenkungsdämpfer fürs Dingli

Beitragvon moving target » 1. Februar 2017 09:25

Guten Morgen Klaus,

vielen dank für die Info, ich denke dann streich ich mal das Thema von meiner ToDo liste :-) war mir einfach nicht sicher.
Aber hatte bis her ach nur die Erfahrung bei kleiner Geschwindigkeit, und dann auch nur ab und zu.
Falls du im Sommer irgend was raus findest können wir das Thema ja wieder aus dem Keller holen.

VG Dirk
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Re: Lenkungsdämpfer fürs Dingli

Beitragvon HU » 2. Februar 2017 07:43

Grundsätzlich sagt man immer, wenn ein Gespann gut eingestellt ist, braucht man keinen Lenkungsdämpfer. Bei Gespannen, welche sich sehr leicht lenken, also mit kurzem Nachlauf, gibt es aber ein anderes Problem und dies ist die Rückmeldung der Straße. Wenn man auf schlechten Straßen mal in ein richtiges Schlagloch fährt oder sich auf Schotterpisten oder sogar im Gelände bewegt, verhindert der Lenkungsdämpfer, daß es einem manchmal den Lenker aus der Hand reißt. Er verhindert, daß der Lenker plötzlich bis zum Anschlag herumgerissen wird, bzw. man hat die Möglichkeit noch gegenzuhalten. Das kann in manchen Situationen hilfreich sein.
HU
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Re: Lenkungsdämpfer fürs Dingli

Beitragvon dreckbratze » 2. Februar 2017 17:23

nur deswegen habe ich einen sehr schwachen dämpfer an der guzzi verbaut. bei der Sr meiner frau haben wir noch keinen vermisst, da haben bodenwellen usw. kaum einfluss, vielleicht wegen dem 19" rad in schwinge und ordentlicher breite?
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Re: Lenkungsdämpfer fürs Dingli

Beitragvon Thomas Heyl » 3. Februar 2017 17:22

Hoi!

Ich schließe mich da HU an (und auch Achim). Wir haben in unserer Mücke noch keine Schwinge vorne mit kürzerem Nachlauf, aber einen schwach angelenkten Dämpfer von einem VW-Bus T1.

2016-12-25-4667.jpg


Bei normaler Straße nützt der gar nichts, aber wenn 'mal eine böse Spurrinne kommt oder Gefahr besteht, die Kiste zu verreißen, macht sich das Teil angenehm bemerkbar. Es wirkt eigentlich nur in problematischen Situationen. Dafür finde ich das Teil aber nützlich.

Cheers, Langer
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Re: Lenkungsdämpfer fürs Dingli

Beitragvon Guenther » 21. März 2017 14:26

Moin.
Unsere beiden haben sich noch nie aufgeschaukelt.
Haben bisher keinen Lenkungsdämpfer vermisst.
Eigentlich braucht man den nur bei ner Schwinge.
LG
Günther
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Re: Lenkungsdämpfer fürs Dingli

Beitragvon Peter Pan CR » 21. März 2017 19:14

Dirk, wenn Du so wie ich im steilen Gebirge wohnst, dann kann beim Herunterfahren und Bodenwellen "a la toter Polizist" oder Regenwasserableitung die Chose ganz kräftig ins Schlenkern kommen. Einmal hat mir das Jawagespann die rechte Hand sogar verknackst. Da ist dann angesagt den Lenker gut anzupacken und bloss nie einhändig bergrunter zu dackeln.
Einem Flachlandtiroler wird so etwas nie vorkommen.
Also wenn Du regelmässig im Gebirge herumstreunst und dort auch Forstwege erkundest, dann kann Dir ein Lenkungsdämpfer schon einen Vorteil bringen.
Wie hydraulische Dämpfer sich verhalten, darüber kann ich nichts sagen, aber bei MZ-Jawa und Ural haben die Reibungsdämpfer schon Ruhe in die Schaukel gebracht. Sprich gerade Berg runter ziehe ich den dicken Knopf häufiger nach, um nicht unangenehm überrascht zu werden.
Sven
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Re: Lenkungsdämpfer fürs Dingli

Beitragvon Stephan » 21. März 2017 20:25

Zudem kommt es auf den jeweiligen Reifen, Vorne, an. Und dessen Kontur.


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