HCS

Alle Themen, die professionelle Gespannbauer betreffen, bzw. Angebote von diesen.

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Beitragvon HU » 26. November 2012 08:08

Die HCS-Federbeine haben jetzt beim TÜV-Rheinland eine Betriebsfestigkeitsprüfung als Austauschfederbeine für Gespanne bestanden.

Sind wahrscheinlich die einzigen Stoßdämpfer mit Prüfung für Gespanne, da die sonst mitgelieferten ABE oder Teilegutachten in der Regel nur auf Solomaschinen gültig sind. Allerdings werden diese normalerweise vom TÜV ja immer akzeptiert.

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Re: HCS

Beitragvon flybywire » 13. Mai 2013 20:10

Hallo zusammen,
bin neu hier im Forum und wollte direkt mal ein Lob in Richtung HU zum Thema HCS-Dämpfer loswerden.
Ich fahre eine alte XS 1100 - die zart sportlich umgebaut wurde.
Aus dieser Zeit stammten auch die Koni bzw. Ikon Federbeine. Das Fahrverhalten war gelinde gesagt verbesserungswürdig. Änderungen im Strassenbelag, oder sonstige Unregelmäßigkeiten in der Fahrbahn führten regelmäßig zu einem mulmigen Gefühl - Die ganz große Kohle wollte ich auch nicht investieren, so dass ich schliesslich bei HU ein Termin vereinbart habe - bereits am Telefon wurde mir erläutert, dass meist der wesentliche Änderungsbedarf bei den hinteren Dämpfern und dem Seitenwagendämpfer gegeben ist.
- das würde bedeuten, dass ggf. die vorderen Dämpfer weiterverwendet werden können.
Dann mit einem Tag Urlaub bin ich in Richtung Gedern aufgebrochen- was ich nur empfehlen kannn- die Strassen dorthin sind dermaßen schlecht- was die Vorfreude anzukommen -um mit einem besseren Fahrwerk ausgestattet zu werden- deutlich gesteigert hat.
Nachdem die Federraten ermittelt waren, wurden dann die passenden Dämpfer - in Längenabstufungen von 5 mm vorrätig - montiert und eingebaut.
Die Rückfahrt war dermaßen überzeugend und mit der gewählten Voreinstellung der vielfach verstellbaren Zugstufendämpfung absolut klasse zu fahren- die vorderen Dämpfer sind noch die alten und unauffällig.
Wo das Gespann vorher richtiggehend um die Hochachse eierte und der Beiwagen nur planlos hüpfte- liegt das Gespann jetzt wie ein Brett - und schluckt auch kurze Stöße, was die härteren IKONs nie geschafft haben.
Insgesamt für mich eine runde Sache !
Grüße aus Rheinhessen
Gerhard
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Re: HCS

Beitragvon eichy » 17. Mai 2013 20:32

Darf ich fragen (PM geht auch) was sowas ungefähr kostet? Habe fast 30 Jahre alte Konis in meiner "Wing" und könnte mir "Verbesserungspotential" vorstellen.
Fuhrpark: BMW R1100RT, MZ-ETZ250(300), MZ ETS250, Stahmer GL1100Sidecar, Vespa GT, Royal Enfield 500Bullet, NSU Quickly, MZ TS250/1-PSW, Motobecane Mini-Moby, Freeliner, E-Scooter. Under Construction: MZ TS250/0, CZ453.
Dosen: Fiesta 1,5TDCI & VW Touran TDI DSG
Viele Grüsse:
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Re: HCS

Beitragvon Nattes » 17. Mai 2013 21:19

Kannst du beim Horst auf der Seite alles nachlesen.

http://www.hu-sidecars.de/s/unsere-mode ... mpfer.html
Das er kein Geheimnis um seine Preise macht, wie heute allgemein üblich, war eines meiner Kaufkriterien.

Gruß Norbert, der mit den Teilen sehr zufrieden ist. Seit letzte Woche sind die auch ohne Probleme eingetragen.
Wenn Gott gewollt hätte das Motorräder sauber sind,hätte er Spüli in den Regen getan.
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Re: HCS

Beitragvon Martin Weiss » 29. Mai 2013 16:18

Schön daß es solch positive Rückmeldungen gibt. Ich habe mich ebenfalls vor über einem Jahr, auch aufgrund ähnlichlautender positiver Rückmeldungen hier im Forum für HCS entschieden und leider von Anfang an extrem schlechte Erfahrungen mit Produkt und mittlerweile auch mit After-sales gemacht bzw. mache sie bis jetzt. Mittlerweile ist es so weit daß ich die Rückabwicklung einklagen muß.

Näheres wenn gewünscht per PN

Martin
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Re: HCS

Beitragvon Vitus » 29. Mai 2013 16:37

Hi
Zuletzt geändert von Vitus am 22. Dezember 2013 17:16, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: HCS

Beitragvon Martin Weiss » 29. Mai 2013 16:58

Hallo Vitus,

nein das liest Du nicht richtig.

Es gab von Anfang an Probleme, die bis heute trotz mehrfacher Nachbesserungsversuche nicht gelöst wurden. Ich habe inzwischen Bilsteins. Einwandfrei. Bloß halt 2 Mal bezahlt...

Ja, und ich bin mit den Teilen auch trotz der Probleme gefahren weil ich immer auf eine Lösung gehofft hatte. Die Original verbauten EML waren ölundicht, also nicht mehr nutzbar.

Das mit dem Vergleich mit dem Hochzeitsanzug im Kaufhaus trifft auf den Fall aber definitiv nicht zu.

Alles weitere wenn gewünscht per PN. Ich würds gern öffentlich schreiben aber das ist aus offensichtlichen Gründen nicht möglich. Ich möcht weder das Forum in Gefahr bringen noch mich einer Abmahnung aussetzen.

Ich weiß daß es viele gibt, die mit den HCS zufrieden sind. Aus persönlichen Gesprächen weiß ich aber mittlerweile daß es nicht alle sind.
Ich wäre wirklich froh wenn ich selber einen positiven Bericht schreiben könnte, hätte ich mit Sicherheit auch getan, aber leider ists in meinem Fall anders.

Martin
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Re: HCS

Beitragvon Crazy Cow » 1. Juni 2013 14:05

Ist natürlich ein heisses Thema, zu dem man kaum was sagen kann, ohne es sich mit allen zu verderben. Aber es sollte was gesagt werden, denn die Verbreitung bösen Blutes hat es imho auf dem Privatkanal nicht schwerer.

Wir stehen in D und in Europa erst am Anfang einer Entwicklung, mit der Verbraucher und vor allem Kleingewerbetreibende erst umgehen lernen müssen.

Zunächst das Brautkleid:
Natürlich ist es verbraucherseits hinterlistig, das Hochzeitsgewand nach der Trauung zurückgeben zu wollen, aber: der Verkäufer hat diesem Vorgang die Tür geöffnet, ist voll ins Risiko gegangen, obwohl er die Regln kannte, sollte sich also nicht wundern.
Wenn die Verbraucher ein Rückgaberecht haben, dann kann ich als Unternehmer eben nicht auf diesem Wege dieses Produkt verkaufen, sofern ich die Menge der Rückgaben nicht auf den Verkaufspreis umlegen kann. Lege ich ihn um, bin ich auf einmal teurer als ein bereits etablierter Fachhandel.
Gleiches gilt doch für die provozierten Ladendiebstäle. Je besser der kapitalistische Kaufanreiz funktioniert, desto größer ist sein Appell an die niedrigen und unmoralischen Instinkte im Menschen.

Im Bereich der Stoßdämpfer heisst das:
Es gibt bereits Hersteller, die aufgrund des Umsatzes, der Verkaufszahlen, also langjähriger Erfahrung rel. treffsicher Fahrwerkskomponenten kalkulieren können. Die ihre Rückläufer in jährlich festen Größen auf der Kostenseite verbuchen können und sie sind groß genug um Fachleute ein zu setzen, damit die Zahl der Rückläufer möglichst klein bleibt.
Diese Lieferanten sind aber inzwischen ewig teuer. Auch Alpahtec zum Beispiel mit seinen Bitubo Stoßdämpfern.

Das ermutigt natürlich weitere kleine Newcomer in diesen Markt ein zu steigen, nicht nur HU. Denn der Einkauf von günstigen Komponenten ist zunächst nicht das Problem. Der Verkaufsakt, der Moment mit dem Kunden ist in D immer noch am teuersten. Aber: wenn ich mich in der Kalkulation verdonnert habe, ist es nicht vernünftig, das an der bestehenden Kundschaft aus zu lassen. D.h.: wenn ein Kunde wandeln möchte, nimmt man halt zurück, es gibt ja eine Rechtsgrundlage, interpretationsfähig zwar, aber es ist auch besser für's Geschäft.
Es scheint zwar unfair, dass die Kosten dafür die künftigen Kunden tragen müssen, aber das ist das Wesen des Kapitalismus, früher "Freier Markt" genannt.

Und in der Zukunft zeigt sich dann, ob man wirklich konkurrenzfähig ist gegenüber den etablierten Betrieben. Es war noch nie leicht, in einen bestehenden Markt ein zu dringen und man braucht ein bisken Kapital, um aus seinen Fehlern zu lernen.

Diese Einsichten habe ich als Unternehmer, als Verbraucher und als kritischer, mehrfacher Besucher der USA gewonnen. Erst spät, oft gar nicht danach gehandelt, weil mein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn natürlich auch dem die Kosten aufegeben wollte, der sie verursacht hat und auch entsprechend darunter gelitten.
Heute weiß ich, dass die Schuld nicht beim Kunden lag. Wenn ich Hähnchen mäste, muss ich auch damit leben, dass es einige gibt, die nicht recht wachsen wollen.

Es empfiehlt sich grundsätzlich, für komplexe Aftersales-Situationen eine freundliche Dame ein zu setzen, die nichts verdirbt und nichts verspricht, aber in der Lage ist, den Kunden zu halten und dem Chef auch mal den Kopf zu waschen. (Bei weiblichen Kunden würde ein junger Herr gebraucht, aber keinesfalls der Chef.) Solche Mädels und Jungen sind aber im Prinzip unbezahlbar und die Produkte wären es damit auch.
Ich hatte in meiner operativen Zeit meist en passant derartige Unterstützung. Einige Kunden fanden meine Arbeit aber dann auch viel zu teuer. Ich weiß heute, es waren die, welche die Probleme nicht durchschauten sondern sie verursachen halfen.

Wer ein Problem hat, schaut normal erst mit dem zweiten Blick auf den Preis. Wer das mit dem ersten Blick tut, ist evtl. bereit, etwas zu kaufen, was er gar nicht braucht. Das ist doch wieder eine ganz andere Baustelle.
Gute Fahrt, Gruß
Olaf

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Re: HCS

Beitragvon Dingens » 28. August 2013 19:37

Hmm, was sagt mir jetzt der Beitrag? Ich bin auf jeden Fall mit meinen Federbeinen von HU zufrieden. Die YSS und HCS sind einwandfrei.

Ralph
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Re: HCS

Beitragvon Endurotraibär » 26. Januar 2014 21:08

Nabend,

Hatte an meinem letzten Gespann auch Bielsteine verbaut , haben eigendlich gut funktioniert.

Beim neuerlichen Aufbau wollte ich auf die HCS an meinem Dreirad wechseln. Hab noch alte original EML .

Welcherlei Probleme sind da bekannt ??

Grüße aus Duisburg
Das kann schon sein , wenn es nicht anders ist .
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