Unmut

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Unmut

Beitragvon Crazy Cow » 13. März 2013 18:00

Es ist ziemlich Wurst, ob man als Narr verlacht, oder als Oberlehrer verunglimpft wird oder einfach als siniler und vor sich hin brabbelnder Greis das Kopfschütteln seiner Mitmenschen erträgt, die einfach noch nicht so weit sind. Ich nehme mir die Freiheit, hier im Schatten des "vielleicht größten Gespannfahrerforums" in vorbezeichneter Weise mich aus zu kotzen.

Worüber reden wir heute eigentlich?

Schon falsch. Wir reden ja nicht, ich schreibe. Ich führe wie so oft beschriehen einen Monolog, der niemandem nützt aber allen schadet, insbesondere mir. Und wenn einer im Verlaufe dieses Monologes einen Schuh findet, der ihm passt, dann soll er sich den bitte anziehen! Egal ob Freund oder Feind. Wer bisher der Meinung war, ich stünde auf der einen oder anderen Seite, irrt sich auch gewaltig, ich habe bisher nur versucht mich zu benehmen. Ich stehe auf niemandes Seite, schon immer und mehr noch wie ich Gespannfahrer bin, ist die Selbständigkeit mein Lebensinhalt, als Freigeist und Unternehmer (wenn auch klein klein), als Freibeuter im Sinne des Gesetzes, mit einem Bein im Knast im Sinne der öffentlichen Meinung, auch schon immer.
Und als solcher geht es mir maßlos gegen den Strich, wie die Gemeinschaft der Unternehmer unter den Dreiradlern, Gespannbauer genannt, stil- und maßlos übereinander herfällt, angefeuert und unterstützt von ihren jeweiligen "Friends", mit dem Ziel, ja nichts zu verbessern, eher noch das zu zerschlagen, was auf den ersten Blick von Gespannneulingen als Substanz erkannt wird. Ein großes unsoziales und virtuelles Netzwerk ist entstanden durch die "Forenkultur", indem jeder gegen jeden mutig drauf los hackt, denn privat "duzen" wir uns ja alle und können gut miteinander.

Na sicher.




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Gute Fahrt, Gruß
Olaf

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Re: Unmut

Beitragvon Herbert aus Hamburg » 13. März 2013 19:12

Tja , Olaf , leider schade ist es so das die Gemeinde schon lange geteilt , kwasi .
Wenn ich das jetzt mal sehr stark vereinfache haben wir da einmal die
- Gespanne für alle-Fraktion wo man schaut was man das man Gespanne für Jedermann auf die Räder stellt. Da gibt es vom (dillletantischen) Selbstbauer bis zum kompetenten Umbauer eine breite Spannweite, und zum anderen die
- Zu viel Einkommen bei zu wenig Ahnung-Elite die grinsend große Mengen Frischgeld beim (ignoranten) Gespannbaugott abkippt weil der die schönste Selbstdarstellung liefert der man natürlich glaubt weil Werbung immer auf Wahrheit beruht .

Aus diesen beiden Postionen kommen schon so viele Ansichten und Erfahrungen (die wohl eher von der ersteren Gruppe) das da natürlich ein riesiger Graben entsteht. Nun könnte man ja da drüber einig sein das man sich nicht einig ist . Aber das ist eine Fähigkeit die hierzulande sich nie entwickeln konnte. Und , mal ehrlich , wenn jemand der 100 km mit einem Autoähnlichem Flugzeugträger (ohne echtem Gespannlehrgang) einem alten Hasen der das Gespannfahren von der Pieke auf an erlernt hat erzählen will wie Gespannfahren geht muß man sich nicht wundern wenn da die Stirn gerunzelt wird.

Forumskultur - ich bin schon länger der Meinung das bei Foren mit sehr großer Teilnehmerzahl das Wissen nicht vermehrt wird , sondern im Gegenteil das Wissen massiv durch Halbwissen , Nichtwissen , Ansichten und quasireligiöse Glaubenssätze verwässert wird. Das Dreiradler ist da ein Paradebeispiel für. Aber um sich über Treffen und Ausfahrten auszutauschen ist es richtig gut . Bloß nicht über technische Details sprechen/schreiben.
Mit Religiösen zu diskutieren ist, als würde man Schach gegen eine Taube spielen.
Es ist gleichgültig, wie gut man das Spiel beherrscht,
die Taube wird die Spielfiguren umschmeißen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als habe sie gewonnen.
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Re: Unmut

Beitragvon scheppertreiber » 13. März 2013 20:00

Moin Herbert,

ich bin kein (professioneller) Gespannbauer, meins habe ich trotzdem selbst gebaut (die Guzzi).
Klar hat mit das Spaß gemacht das wachsen zu sehen.

Traue mal jedem der hier öfter liest zu, die Posts werten zu können. Mir persönlich sind die
Grabenkriege der Gespannhersteller (die ja auch nur mit Wasser kochen) ziemlich egal. Ich lese
das mit Interesse und nehme es auf, Kunde werde ich da wohl eher nicht.

Auf alle Fragen habe ich hier kompetente Antworten erhalten (ok, fast).

Glaube mir, es gibt weit schlimmere Foren.

Grüße Joe.
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Re: Unmut

Beitragvon Stephan » 13. März 2013 20:40

Mir geht's aber auf die Nerven, wenn ich dann diese Häme lese, auf die die sich ihr Gespann nicht selber bauen, sondern ihr sauer verdientes Geld dafür ausgeben.

Mein erstes Gespann hab ich mir auch selber zusammengebaut. Heute hab ich die Zeit nicjt dazu. Ausserdem will ich fahren und nicht schrauben. Auch wenn das mich zum schlechteren Menschen macht.

Ausserdem, ist es meine Schuld, wenn weder Zertifikierungsgegner, noch Befürworter wissen, was mal der eigentliche Sinn hinter der Idee war?


Stephan, der gerade ein neues Oberhaupt bekommen hat
Jeder Idiot kann eine Krise meistern.
Es ist der Alltag, der uns fertig macht.

A.Tschechows

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Re: Unmut

Beitragvon Crazy Cow » 13. März 2013 20:47

Herbert aus Hamburg hat geschrieben:Tja , Olaf , leider schade ist es so das die Gemeinde schon lange geteilt , kwasi .
Wenn ich das jetzt mal sehr stark vereinfache haben wir da einmal die
- Gespanne für alle-Fraktion wo man schaut was man das man Gespanne für Jedermann auf die Räder stellt. Da gibt es vom (dillletantischen) Selbstbauer bis zum kompetenten Umbauer eine breite Spannweite, und zum anderen die
- Zu viel Einkommen bei zu wenig Ahnung-Elite die grinsend große Mengen Frischgeld beim (ignoranten) Gespannbaugott abkippt weil der die schönste Selbstdarstellung liefert der man natürlich glaubt weil Werbung immer auf Wahrheit beruht .

Aus diesen beiden Postionen kommen schon so viele Ansichten und Erfahrungen (die wohl eher von der ersteren Gruppe) das da natürlich ein riesiger Graben entsteht. Nun könnte man ja da drüber einig sein das man sich nicht einig ist . Aber das ist eine Fähigkeit die hierzulande sich nie entwickeln konnte. Und , mal ehrlich , wenn jemand der 100 km mit einem Autoähnlichem Flugzeugträger (ohne echtem Gespannlehrgang) einem alten Hasen der das Gespannfahren von der Pieke auf an erlernt hat erzählen will wie Gespannfahren geht muß man sich nicht wundern wenn da die Stirn gerunzelt wird.

Forumskultur - ich bin schon länger der Meinung das bei Foren mit sehr großer Teilnehmerzahl das Wissen nicht vermehrt wird , sondern im Gegenteil das Wissen massiv durch Halbwissen , Nichtwissen , Ansichten und quasireligiöse Glaubenssätze verwässert wird. Das Dreiradler ist da ein Paradebeispiel für. Aber um sich über Treffen und Ausfahrten auszutauschen ist es richtig gut . Bloß nicht über technische Details sprechen/schreiben.



Lieber Herbert,
deine Position ist mir ja gut bekannt, auch die Beiträge, auf die du dich beziehst und ich weiss auch wen du meinst. Aber ich kann in der Erinnerung gekramt keinen Anlass, keinen Satz finden, der ein polarisieren rechtfertigen würde. Und wir sprechen ja nach wie vor von den Polen ;) Sauer/Mobec und Non-Sauer Mobec (Russen? :) ). Stattdessen erinnere ich mich an freundliche bis überschwängliche Begrüßungen anderer Newbies (aus früherer Zeit), denen man viel Spaß und viel Glück mit/trotz durchaus diskussussionsfähigen Eisenhaufen wünschte.
Ich find´s normal, dass sich jemand auf sein neues Gespann freut und seine Entscheidung nicht unbedingt in Frage gestellt wissen will, egal wieviel Loch sie ins Budget schneidet. Ging mir auch so anno 1993.
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Unmut

Beitragvon Slowly » 13. März 2013 21:01

Ach, C.C.,
dann wolltest Du also hier gar keine spezifischen Stammtisch-Huppdemaa-Druppdemaa-Probleme erörtern ?!?!?
:smt102
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Re: Unmut

Beitragvon Crazy Cow » 13. März 2013 21:58

Slowly hat geschrieben:Ach, C.C.,
dann wolltest Du also hier gar keine spezifischen Stammtisch-Huppdemaa-Druppdemaa-Probleme erörtern ?!?!?
:smt102


Gibt es die? Ich dachte, Schrat kommt noch vorbei.
Betrachte dich solange als meinen Gast.
:grin:
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Unmut

Beitragvon Slowly » 13. März 2013 22:42

Crazy Cow hat geschrieben:
Slowly hat geschrieben:Ach, C.C.,
dann wolltest Du also hier gar keine spezifischen Stammtisch-Huppdemaa-Druppdemaa-Probleme erörtern ?!?!?
:smt102

Gibt es die? Ich dachte, Schrat kommt noch vorbei.
Betrachte dich solange als meinen Gast.
:grin:

Sorry, da mußt Du Dir einen anderen Ersatz suchen!
Habemus modestia!
:-D
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Re: Unmut

Beitragvon Crazy Cow » 13. März 2013 23:28

in Abwesenheit meiner Gäste erlaube ich mir allein am Stammtisch, ein paar Begriffsdefinitionen vor zu nehmen von Dingen, die mir während der hitzigen Herbst/Winter Diskussionen durch den Kopf gegangen sind.

1. Eine Firma ist kein Raum, kein Gelände, auf dem gearbeitet wird, sondern der Name eines Unternehmens und der postalische Ort seiner Bemühungen.

2. Ein Unternehmen repräsentiert diese Bemühungen durch Kauf und Verkauf von Waren, ihre Veredlung durch die Mitarbeiter usw.. Es wird repräsentiert durch den Geist jener, den ihres Bosses, sein Verhalten am Markt und das gegenüber dem Wettbewerb und nicht zuletzt durch den wirtschaftlichen Erfolg besagter Bemühungen. Es gibt Einzel-oder Privatunternehmen und Unternehmens-Gesellschaften verschiedener Art.

3. Ein Betrieb ist die Betriebsstätte, das Tor, durch das man jeden morgen zur Arbeit geht, der Raum, in dem man für den Lebensunterhalt im Sommer schwitzt und im Winter friert. Sein Klima liesse sich also am besten mit den Instrumenten einer Wetterstation messen. Was als "Betriebsklima" verschrieen ist, müsste eigentlich Unternehmensklima heissen.

4. Bilanzen spiegeln den Erfolg unternehmerischen Bemühens eines Geschäftsjahres in Zahlen wieder. Seit einiger Zeit sind alle Unternehmensgesellschaften verpflichtet, diese Zahlen im Bundesanzeiger und damit im Internet zu veröffentlichen. Jeder kann diese Zahlen lesen (im Sinne von "dürfen") aber nicht jeder kann diese Zahlen lesen (im Sinne von "zu deuten befähigt sein"). Man sollte vermuten, dass ein unternehmerisch tätiger Gespannbauer dazu befähigt ist. Das muss aber nicht so sein.

5. Verbindlichkeiten sind die Gelder, die ein Unternehmen jemandem oder einem anderen Unternehmen vorübergehend für erbrachte Leistungen schuldet. Der Gegenwert der V. ist durch die gelieferte Ware oder die damit errichteten Anlagen im Unternehmen vorhanden.

6. Schulden sind allgemein dauerhafte Verbindlichkeiten, für die kein Gegenwert erkennbar oder vorhanden ist. Wenn man sich Geld leihen muss, um Brötchen zu kaufen, entstehen Schulden.

7. Pleite (w., umgangsprachlich) ist eine Phase unternehmerischen Treibens, die allgemein am Ende einer Geschäftstätigkeit steht und in der ein Unternehmen abgewickelt wird, d.h.:alles was noch da ist zu Geld gemacht wird. Der korrekte rechtliche Begriff ist heute Insolvenz. Sie wird bei Privatunternehmen oder Privatleuten dadurch angezeigt, dass der betroffene seine Zahlungsunfähigkeit oder mangelde Zahlungsfähigkeit bekannt gibt und um die gerechte Verteilung seines noch vorhandenen Vermögens ersucht.
Bei Unternehmensgesellschaften kann ein Insolvenzantrag auch von aussen herbei geführt werden, es besteht ein sog. öffentliches Interesse, (mit einem Bein im Knast). Die Bilanzen müssen also veröffentlicht werden, damit ein Staatsanwalt rechtzeitig eine Misswirtschaft erkennt, und Schaden vom Volke oder der Gemeinschaft der Gespannfahrer abwenden kann. Tut er das nicht, muss man zunächst mal davon ausgehen, dass eine Misswirtschaft nicht vorliegt.

Pleite wird aber auch umgangssprachlich als Adverb (klein geschrieben) für eine vorübergehende Zahlungsunwilligkeit, vor allem im privaten Bereich verwendet. (Ich bin gerade pleite...), verfälscht aber den o.e.Begriff und weicht ihn auf.

8. Ein Katalysator ist eine Komponente, die einen technischen Prozess verbessert oder beschleunigt. Zum Beispiel Würmer bei einer Leiche oder Bremsenreiniger auf dem Holzkohlegrill.

9. Ein Brunnenvergifter ist jemand, der ein Katalyt, etwa Öl auf´s Feuer kippt, obwohl keines da ist.





ich habe darauf verzichtet, bei jedem Punkt das Kürzel "imho" zu verwenden und den passenden Smiley heraus zu suchen.



to be continued
Gute Fahrt, Gruß
Olaf

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Re: Unmut

Beitragvon Ernst » 14. März 2013 01:49

Boahh... kommt noch mehr, dann wandere ich aus... :D
Gruss vom Ernst, der mit dem Guzzi-3-Rädle V1000G5/Carell TR 500
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Re: Unmut

Beitragvon Slowly » 14. März 2013 07:50

Crazy Cow hat geschrieben: 1. - 9.

10. "Amen!"
C.C., mane nobiscum


Ernst hat geschrieben:Boahh... kommt noch mehr, dann wandere ich aus... :D

Bleibe bei uns, Ernst,
ist doch nur ein Selbstgespräch mit sich selbst als einzigem Stammtischgast!
Habemus doch nur einen C.C.!

:grin:
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Re: Unmut

Beitragvon dreckbratze » 14. März 2013 17:10

also in einem muss ich zustimmen: unabhängig von der richtigkeit von irgendwelchen posts stört mich doch oft der umgangston. ob man jetzt einer meinung ist oder irgendwelche differenzen hat, ein mindestmass an gegenseitigem respekt und höflichkeit sollte schon sein.
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Re: Unmut

Beitragvon Slowly » 14. März 2013 17:42

dreckbratze hat geschrieben:, ein mindestmass an gegenseitigem respekt und höflichkeit sollte schon sein.

Wir arbeiten doch daran!
Wird schon klappen!
:grin:
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Re: Unmut

Beitragvon Schwarzwäldler » 15. März 2013 05:56

Guten Morgen in die Runde,

Danke Olaf für die Adressierung des Themas in der Stammtischecke.
Es gibt keine zwei Lager, auch wenn der Kollege dies hier so adressiert. Es gibt Gespannfahrer die sich verstehen und die wissen mit Ihrer Zeit Sinnvolles anzufangen und dann eine Mixtur verschiedener Ansichten und Komponenten.
Jemanden daran zu messen ob selbst gebaut oder gekauft erinnnert mich ein bisserl an die Werbung
"mein BMW, mein Eigenheim, mein Flugzeug..." ohne auch nur im Anflug zu verstehen was dahinter steckt.

Aber ich als Neuling (Gespann), der hier bei Euch naiv und nett sein (Kauf)Projekt vorgestellt hatte und im Thema Beiwagenheizung verheizt wurde, müsste eigentlich sauer sein.

Nö, bin ich aber nicht. Wir haben im Rahmen des Disputs sehr viele nette Leute kennen gelernt und man glaube es kaum, es gibt eine weit bessere Kommunikationsplattform als dieses Forum. Brauche ich glaube ich nicht zu erläutern.

Aber nochmals. Weder Gavin noch ich sind irgend jemandem böse. (Wieso Gavin, der kann doch gar nicht.....) Wir haben uns mit allen Nasen per PN ausgetauscht und unser Kriegsbeil ist aber sowas von tief vergraben. Nur ehrlich mal. Die Kultur in diesem Laden hier - no comment. Da kann ich den Beitrag von Olaf hier voll fett unterschreiben.

Sodele - ich habe gestern Gavin's sauer gekauftes Gespann von Mobec aus dem 1.000er KD geholt und werde mich heute in die Garage zum Einbau einer Alarmanlage verkrümeln. Corinna ist bei der Planung für unsere Mai Loire Tour mit Stephan Fennel vom ALPENTOURER Reisemagazin und Samstag ist die Sonne da. Dann werden wir mal wieder auf "Testfahrt" gehen.

Die Alarmanlage ist ein Mega US Modell, was mir ein Kollege aus dem US Goldwingforum empfohlen hatte. Ich verkneife mir jetzt aber darüber hier einen Beitrag mit Fotos zu gestalten. Soweit simmer no net. Ein paar Wunden müssen noch geleckt werden. :grin: :grin: :grin:
Grüße aus der Südheide
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Re: Unmut

Beitragvon JaySon » 15. März 2013 14:43

Crazy Cow hat geschrieben:....

Worüber reden wir heute eigentlich?

Schon falsch. Wir reden ja nicht, ich schreibe. Ich führe wie so oft beschriehen einen Monolog, der niemandem nützt aber allen schadet, insbesondere mir.
...


to be continued.


Hallo Olaf,

Ich will nun auch mal meinen 'Unmut' äussern.
Wir schreiben hier, ja, und da fängt ein 'Problem' schon an. Sei es, dass es einem* (mir!) oft schwer fällt,
gedachtes in einen passenden Text zu bringen, oder eben die Spontanität behindert. Desweiteren fehlt auch die Möglichkeit eine (oder mehrere) Ausdrucksweisen darzustellen. Smileys eignen sich -leider- nur sehr begrenzt.

Ein anderses 'Problem' ist die Anonymität.
Ich 'kenne' dich nicht. Ich weiss nicht wie Du 'aussiehst', damit meine ich nicht nur Deine 'optische Erscheinung', sondern auch deine Mimik, Deine Gestik, Deine 'Ausstrahlung' und vieles mehr.
Wenn wir uns 'sehen', könnten wir feststellen, dass wir uns mögen, hassen -oder irgendwas zwischendrinnen- oder am besten ignorieren.

Dies, und vieles anderes, fehlt hier.
Um nun aber zu verstehen, was Du hier schreibst (meinst) muss/möchte ich erst herausfinden
"Wer Du bist" . Dies versuche ich, indem ich Deine vorherigen Beiträge lese/studiere, so mache ich mir ein 'Bild'.
Je mehr ich lese, desto besser kann ich Dich 'einschätzen' -hoffentlich!

*
Mir wurde 'bewusst', dass ich anfange zu verallgemeinern, sorry.
Dies bedeutet -für mich-, dass ich von mir auf andere schliesse oder -noch schlimmer- Schubladen einrichte.
Dies wiederum wäre urteilen im negativen Sinne.
Deswegen beginne ich nun einen Dialog mit Dir. Wohl bewusst, dass dies hier "öffentlich" geschiet.
Absichtlich, um andere zum 'nachdenken' zu verleiten!

Nun zurück.
Deine 'Monologe' schaden Dir?
Warum?
Diese 2 Fragen sind rethorisch. Das heisst Du (?) und ich kennen die Antworten schon.
Mir 'offenbart' sich dadurch einiges. Dadurch ist er nützlich. Schadet er Dir, mir gegenüber?
Nein, ein ganz klares NEIN. Es erweitert das Bild, bzw. macht es schärfer (deutlicher).

Einige Deiner Beiträge verstehe ich inhaltlich nicht. Es liegt an meinem 'begrenztem' technischem Verständiss.
Misstraue ich Dir? Vertraue ich Dir?
Diese Fragen stellen sich mir nicht! Warum?
Weil ich nicht davon ausgehe (will/muss?), dass sie 'in gutem Glauben/Wissen geschrieben sind.
Sollte mein Glauben/Wissen davon abweichen/widersprüchlich sein, ändert das nichts!
Uuups, Ich meine, dass ...
Ich komme ins trudeln,sry. Ein Beispiel muss her.

Du bist der Meinung, dass sich eine Schraube mit Methode C am besten lösen lässt.
Meine Erfahrung sagt mir aber, dass Methode G am sinnvollsten ist.
Was nun?
Bleibe ich bei 'meiner' Art, wechsle ich zu Deiner, gibt es nun einen Mischmasch C&G, ignoriere ich beide,
wende ich nun eine ganz 'neue' Methode an.
Nix von allem dem und alles von dem! Ich entscheide von Fall zu Fall neu.
Ich 'lerne' !
Sollte sich heraustellen, dass Deine Methode C in 9 von 10 Fällen falsch waren, bedeutet das was?
Diese Frage ist falsch/nicht korrekt!
Schrödingers Katze, fällt mir gerade ein!
Deine Methode funktioniert bei Deiner Vorgehensweise und meine bei meiner und bei dem einen Fall
konnte ich -Dank Deiner Methode- ebenfalls die Schraube lösen.
Wer weiss, wie es weitergeht!

Natürlich beziehe ich auch die Kommentare/Meinungen anderer in meinen Überlegungen ein.
Ich verwerfe oder bevorzuge eine Methode/Art/Meinung nicht, weil der/die/das mir sympathisch ist, oder das Gegenteil davon.
Bekommt eine Meinung mehr 'Gewicht', weil der/die/das mehr 'Erfahrung' hat?
Ich bin mir noch nicht sicher. Diese Frage ist -für mich- noch offen!

Nun zu
Crazy Cow hat geschrieben:....

Ein großes unsoziales und virtuelles Netzwerk ist entstanden durch die "Forenkultur", indem jeder gegen jeden mutig drauf los hackt, denn privat "duzen" wir uns ja alle und können gut miteinander.

Na sicher.




to be continued.


Ja, die Anonymität!
Achtung Provokation!
Diese erlaubt auch mehrere (gleichzeitige) Accounts, mit einem haut man drauf und mit dem anderen ist man
der 'soziale, friedliebende, nette ..'.
Und sie schützt! Vieles ist dadurch möglich, negatives und positives. Sie ist schützenswert und zu verdammend
gleichzeitig. Sie ist Vorteil und Fluch gleichermassen.

Was tun?
Es gibt kein Allheilmittel, leider?!
Mein Rezept:
Ich geniesse die Vorteile und versuche mich nicht allzusehr über die Nachteile zu ärgern.

Ich bin froh, dass die 'Forenkultur' mir erlaubt, dass ich ich sein kann, dass ich mich nicht verstellen muss.
Ich kann Foren besuchen, als Gast oder als Mitglied, nur schreiben oder mitwirken als Mod. oder Admin.,
ich kann Foren betreiben und ich kann Foren meiden. Ich find's gut.
Muss ich alle Foren mögen. muss ich alle Mitglieder mögen. Nein, sicher nicht!
Ich nehme mir die Freiheit, da zu sein wo immer ich sein möchte und zu gehen wann immer es mir notwendig
erscheint, wie im realen Leben! Kontakte zu suchen, zu pflegen oder zu vermeiden, wie dto.

Es gibt einiges was ich nicht mag, die Diffamierungen und Streitigkeiten stören nur nebensächlich, denn meine Auffassung ist, dass sich diejenigen nur schaden. Wem die Argumente ausgehen, sollte schweigen.

Vielmehr stört mich die Struktur vieler Foren -auch hier-.
Da wird ein Thema behandelt, und sehr schnell kommt Mist!
Ein Beispiel.
Thema Gespann A
Anfangs alles (oder viel) zum Gespann A, konstruktives, destruktives und/oder neutrales.
Alles OK.
Dann beginnt einer/eine mit der Bemerkung (nebensächlich/am Rande) du bist doch der/die
welcher/welche xxxxxxxxx.
So, nun wird das zu Hauptsache und es bleibt/oder es weicht nun noch mehr ab.
Am Ende vielleicht wieder zurück oder auch nicht. Das nervt.

So das war's

Mit freundlichen Grüssen aus dem Schwarzwald (BF BlackForrest)
Gerry

PS.
Ja, ich weiss, es ist etwas sehr lang geraten.
Bitte nicht stören ! Bin schon gestört genug.
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Re: Unmut

Beitragvon buddy » 15. März 2013 19:49

@Gerry,

bitte nicht sooft schreiben, das strengt richtig an deinen Bericht zu lesen! ;-) ;-) :lol:
Gruß Buddy

Der froh ist ein schönes Gespann zu besitzen, von einem zertifizierten Gespannbauer.

Meine Mopedgalerie: http://www.bmwk1.pytalhost.com/reifen.html

http://www.k1-bmw.de - http://www.bmw-k1200S.de - http://www.heissereifen.de

Wer hier Fehler findet, hat die Rechtschreibreform nicht verstanden!
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Re: Unmut

Beitragvon Crazy Cow » 15. März 2013 23:06

Es wird immer schwieriger, kompakt zu antworten.

Zunächst mal bedeutet Unmut ja nicht Mutlosigkeit o.ä., jedenfalls nicht für mich. Die deutsche Sprache ist einfacher als man denkt, im Begriff "Gemüt" steckt sowas drin, was ungemütliches also.

Es ist nicht mein spezieller Unmut gemeint und schon gar kein akuter. Vielleicht spiegelt das Forum nur das wieder, was im Reallife ebenso abgeht. Ist ja schon komisch draussen.

Motorang hatte seinerzeit das interne Forum eingerichtet für Beiträge, die die Google Bots nicht unbedingt was angehen. Er fragte rund und ich war dagegen, weil ich befürchtete, die Ecke würde missbraucht um sich "schlecht zu benehmen" dort was anderes zu schreiben, als in der Öffentlichkeit oder als man sich gar von Angesicht zu Angesicht sagen würde. Ich muss mein Urteil revidieren, ich glaube heute, dass durch das interne Forum mancheiner erst den Mut gefasst hat, auf die Kacke zu hauen. Überspitzt ausgedrückt kann im Internen das herumpoltern geradezu trainiert werden.
(Dennoch werden einige Schwierigkeiten haben, Schratens oder Ernstens Vorsprung auf zu holen.) ;)

Ich habe, mal zwischen den Zeilen gesagt die Hoffnung, dass in einem privateren Forum traditionelle vornehme Zurückhaltung bei der Formulierung dominieren möge, deshalb das ganze hier.

Oft wird der "Ton" moniert. Achim, ich glaube, das mit der Übung im härteren, bisweilig bösartigen Ton auch die Bereitschaft wächst, jemand anders an den Karren zu fahren, ob man ihn kennt oder nicht. Einfach mal kuggen, was bei rauskommt. Unsere Gesellschaft kennt keinen Erziehungsmechanismus, der danach trennen lehrt, "das eine, was man sagt, das andere was man tut", oder "Hunde, die bellen, beißen nicht". Wir kennen zwar diese Sprichworte, aber wir haben nicht gelernt danach zu handeln oder Leute zu bewerten. Anwälte können das mitunter nach einer langen Dienstzeit.

Ich nehme mich da nicht aus, für mich ist es einfacher und ehrlicher, jemandem schriftlich und im Mondschein genauso zu begegnen, wie am hellichten Tag von Angesicht zu Angesicht. Dann brauch ich mich nicht zu verstellen. Aber ehrlich gesagt, gerade unter der Maxime wird es mir angst und bang. Wenn alle anderen auch so denken, gibt es bei den nächsten Treffen Mord und Totschlag.


JaySon, (danke für deinen Beitrag, hab auch alles gelesen! :) Schreib doch öfter.) natürlich sieht man den anderen nicht, aber: das ist ja nicht neu! Seit Jahrtausenden schreiben sich die Leute, auch sehr intimes, manchmal ohne sich zu kennen und geben sich, man höre und staune, sogar ein Eheversprechen. :D
Schriftlich! auf Verdacht! ohne sich je gesehen zu haben und jetzt kommt´ s:

Ohne einen passenden Smiley an die umstrittenen Stellen gesetzt zu haben! Das geht!



Ja wie? Ich glaube, solange Papier benutzt wurde statt einer Mattscheibe, war es den Leuten wichtig, zunächst mal davon aus zu gehen, dass der andere nichts böses im Schilde führt. Das ist heute nicht mehr so. Nicht mal beim Autofahren, aber da ist derlei Vorsicht manchmal wirklich angebracht.

Ja über das Thema kann man oft und lang philosophieren, mir geht es hier aber um was anderes*, eindeutiges und banales. Ist interessant, was alles in das Geschreibsel hinein interpretiert wird, wenn man versucht, wie auf dem Papier zu schreiben.

War übrigens keine taktische Kunstpause, Unmut oder Verdrossenheit, so zwei Tage ohne Beitrach. :)
(Ich muss leider manchmal was arbeiten und habe zudem mit Konditionsschwierigkeiten sprich Müdität zu kämpfen :( )

Schönes Wochenende.


* wird fort gesetzt, ich komme darauf zurück.
Gute Fahrt, Gruß
Olaf

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Re: Unmut

Beitragvon Slowly » 16. März 2013 08:44

Crazy Cow hat geschrieben: Die deutsche Sprache ist einfacher als man denkt, im Begriff "Gemüt" steckt sowas drin, was ungemütliches also.

Aber seit wir dann noch eine "Lichkeit" drangehängt haben,
beneiden uns andere Länder um dieses schöne Wort und es durfte ohne Formalitäten dort einwandern.

SL :grin: LY,
der bei dem alleinstehenden Begriff "Gemüt" nix negatives empfindet.
Ist doch ohne Zusätze wertneutral.

So, und jetzt geht's ab ins Gelände:
Winterschäden beseitigen und Frühjahrsputz!
Also:
Im Märzen Old Slowly Markise neu spannt.
Er setzt auch den Filter vom Fischteich instand.
Er schraubelt und werkelt von morgens bis spät:
bis abends der Rheinwein sein Bäuchlein aufbläht!
:pidu:

Bleibt locker, Freunde!
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Re: Unmut

Beitragvon Crazy Cow » 16. März 2013 11:43

Es sind inzwischen viele deutsche Begriffe in andere Sprachräume gewandert, die etwas Einzigartiges repräsentieren. Unmittelbar nach Kriegsende war es erstmal der "Kindergarten". Allerdings ohne Verballhornung.

KIndergartenhaftigkeit. Die ist wahrscheinlich auch einzigartig. :D
Zuletzt geändert von Crazy Cow am 16. März 2013 20:15, insgesamt 1-mal geändert.
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Unmut

Beitragvon Slowly » 16. März 2013 14:00

Crazy Cow hat geschrieben:... Die ist wahrscheinlich auch einzigartig. :D

Na, siehste, genau wie wir Dreiradler.
Und jetzt isses vom Unmut zum Übermut sicher auch nur noch ein kleiner Schritt.

So, . . . . komme gerade aus Mittagspause.
Jetzt geht's draußen weiter, bei fast schon +10°.

:grin:
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Re: Unmut

Beitragvon Schwarzwäldler » 16. März 2013 19:47

Ja, der JaySon hat eine gute Schreibe - chapeau.
Reduziert gesagt, gibt es eine Kinderstube. Es ist im übrigen schwieriger höflich und ausführlich zu schreiben, das Geschrieben noch mal zu lesen, zu überdenken, als einfach nur loszurollern.
Der Beitrag, respektive das Posting bekommt dann aber mehr Substanz und Qualität.
Ich lese dann auch im Detail, wobei die Themen der RTL Soaps nur überflogen werden.
Grüße aus der Südheide
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Re: Unmut

Beitragvon Crazy Cow » 16. März 2013 20:20

Slowly hat geschrieben:[
SL :grin: LY,
der bei dem alleinstehenden Begriff "Gemüt" nix negatives empfindet.
Ist doch ohne Zusätze wertneutral.


War doch auch so nicht gesagt und nicht gemeint.
Unmut ist doch nur das Ende der Gemütlichkeit, quasi wenn sich einem was auf´s Gemüt schlägt.
Übermut ist schon gut, auch wenn das Sprichwort vor dem Gegenteil warnt.
Aber Anmut ist besser. Münch Mammut auch.
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Unmut

Beitragvon Slowly » 16. März 2013 21:06

Crazy Cow hat geschrieben:Aber Anmut ist besser.

Aber paßt bitte nur zu Damens und der bildenden Kunst.
Männers dann bitte lieber rumpelig.
:-D

Na ja, und Anmutung überlassen wir mal der Werbung,
aber da kennst Du Dich besser aus als Designer!
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Re: Unmut

Beitragvon Crazy Cow » 18. März 2013 13:07

Slowly hat geschrieben:Aber paßt bitte nur zu Damens und der bildenden Kunst.
Männers dann bitte lieber rumpelig.
:-D

Na ja, und Anmutung überlassen wir mal der Werbung,
aber da kennst Du Dich besser aus als Designer!


Nun, es gibt sicher auch anmutige Herrens, speziell aus Sicht der Damens. Aber auch da liegt die Anmut natürlich im Auge der Betrachterin. Ich sachma vom jungen David Bowie bis zum Neuzeit Hulk Hogan. Ich denke zwar, letzterer ist am meisten selbst von seiner Anmut betört, aber man weiß ja nie. Gut, dann gibt das noch Schrat oder die Gebrüder Josef und Ottfried Fischer... :D :D :D

Anmutung, jau da war mal was. Hat bei uns Anmutungsqualitäten geheißen. Man kann ja durchaus mehrere und verschiedene einsetzen oder mischen, um eine bestimmte Anmut(ung) bei einer Gestalt(ung) zu erzielen. Zum Beispiel ergeben "Sicherheit und Sportlichkeit" beim Auto von allein ganz andere Erwartungen an die Karosserie als "Sicherheit und Sparsamkeit".
Von verschiedenen Standpunkten kann beides schön oder richtig sein. Wie Bowie oder Schwarzenegger.

"Gestaltung" ist übrigens auch ein Wort, dass schon in den 1950er Jahren im englischen und französischen Sprachschatz Einzug gehalten hat.

Also weg mit den Sam- Lich- und Igkeiten, zurück zur Sprachnatur.


:-)



»Zeit ist Zeit. Ist Einheit für Gemütlichkeit. Wäre Gemütlichkeit 3600 Sekunden in Zeit, für wie viel Gemütlichkeit wäre dann Zeit? Zeit plus Zeit ist mehr als Zeit. Brot und Zeit ist Brotzeit. Zeit mal Zeit ist Mahlzeit. Das ist die Wurzel aus Zeit. Das ist per Saldo Gemütlichkeit.«

aus »Herr Ober« von Gerhard Polt
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Unmut

Beitragvon Schrat » 27. März 2013 12:29

T`schuldigung das ich geboren wurde, soll nicht wieder vorkommen.

Und denkt immer daran:

Manche haben eine Vorliebe dafür,
Einfluss zu nehmen, ohne die
Verantwortung tragen zu müssen!



Fried`s zu Ostern Stein und Bein
Kann es nur der Winter sein.



Habe fertich
Gruß Schrat

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Ich habe die Gelassenheit eines Stuhls, der muss auch mit jeden Arsch zurecht kommen
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