Nannos XS-Triple-Gespann

Alle Fragen, die den Motorradumbau zum Gespann betreffen

Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Nanno » 11. Dezember 2016 14:09

Nicht zuletzt auch um zu erklären, warum ich ein eigentlich schön hergeschraubtes SR-Gespann hergebe ...

Nun ja, wie es halt so ist, ändern sich die Lebensumstände immer wieder und mein bisheriges, kleines SR-Gespann (so perfekt es für die Stadt und kurze Trips im Sommer, wie im Winter ist) ist mir im wahrsten Sinne zu klein geworden. Sprich, ich brauch ein Gespann, dass als Ersatz für ein Auto herhalten kann.

Aus Erfahrung mit einem XS750 Gespann mit Dnepr-Boot in der Vergangenheit, muss ich sagen, dass so ein XS-Triple mit überschaubaren Umbauten ein sehr gutes Alltagsgespann abgibt:
1) ausreichend potenter Motor (mehr als 50PS)
2) Kardan
3) Stabiler, recht simpler Rohrrahmen mit Twin-Shocks hinten
4) vernünftige Elektrik mit Platz für eine große Batterie direkt im Motorradchassis, sowie E- und Kickstart (schon mal ein Gespann bei -15°C oder noch kälter gestartet? Drei- viermal kicken und der E-Starter tut sich schon viel leichter)

Geworden ist es dann eine '77er aus dem Fundus eines Freundes (ich wollte zwar eigentlich dezidiert eine '78er oder neuer, wegen der größeren Ölwanne, elektronischer Zündung und rundum etwas modernerer Verkabelung, aber was soll man tun, wenn der Preis stimm)

Moped

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und das Boot - es war günstig und es war richtig alt, was heißt, dass die Stahlqualität besser und die Bleche noch dicker sind als bei späteren Dnepr-Booten. (Ural mit der Heckklappe wäre nett gewesen, aber hätte gut das Doppelte gekostet.)

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Und einer goldenen Regel konnte ich treu bleiben: Die Basis für ein Moped-Projekt darf nicht über 1000 Euro kosten. (Moped und Beiwagen zusammen waren unter der Marke.)

Das Moped ist rund 10 Jahre gestanden, nachdem es mal das Pickerl nicht geschafft hat und der VB dann um ein höllisches Geld diese Sito-Anlage montieren hat lassen und dann das Moped nicht mehr abgeholt hat. Darauf hat die Werkstatt dann das Moped von ihm gekauft und so stand es dann einige Jahre rum, bis mein Kumpel das gute Stück erworben hat.

Nach einer Vergaserreinigung und ein paar anderen Kleinigkeiten: Falls es wen interessiert, die Startbatterie ist eine JMT HJTZ7 (aus der Turbo) und sie hat genug Rumms um die XS mehrere Male zu starten.
Ach und weils wer im Video bemerken wird: Bedüsung Mikuni 1 mit Pilz-Luftfiltern 145, 45 (also einfach Serie - keine Ahnung wie das mit einem Luftfilterkasten laufen soll - hab ich allerdings auch schon bei meinem ersten XS-Gespann so umgebaut und bin sicher 10 - 20Tkm so rumgefahren!)

https://www.youtube.com/watch?v=zOqCQk8cW14
https://www.youtube.com/watch?v=pJGbWImrfpg

Dann hier der Hilfsrahmen (damals noch mitten im Bau), die Anschlussteile hab ich von http://www.gespannbau.de - war schnell, aber die Kommunikation ist sehr ... schreibfaul. Wenn man ein E-Mail hinschickt und alles ist klar, darf man sich keine große Antwort erwarten. Auf Nachfrage kommt dann höchstens ein "ok." oder "verschickt."

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Dann hab ich mir noch "schnell" aus einem alten Triumph-Krümmer (der tatsächlich noch von der ersten XS rumlag) eine Auspuffanlage geschweißt. Man könnte, wenn man auf den Seitenständer verzichten mag, den Triumphkrümmer auch mehr oder minder so verwenden. Aber in der Vergangenheit hat sich der Seitenständer als sehr praktisch beim Beiwagen (de-)montieren erwiesen, weil man das Moped auf selbigem parkt, die unteren Kugelkopfanschlüsse einfädelt und dann das Motorrad aufrichtet und anschließt. So geht das bei einem Velorex problemlos alleine. Für das Dnepr-Boot werde ich mir allerdings ein "Landefahrwerk" basteln aus ein paar alten Lastenrollen, damit ich den Spaß alleine bewegen kann. (Es gibt soviele Arbeiten, wo dann doch der Beiwagen im Weg ist - Kupplung wechseln ist die Hölle.)

https://www.youtube.com/watch?v=csz4hFx1zFY

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So und jetzt haben wir ziemlich zum Stand der Dinge aufgeholt, weil die letzten 6-8 Woche ist aufgrund von 3 parallelen Intensivkursen an der Uni keine Zeit für gar nix gewesen. Nächste Woche wird dann recht intensiv der Klausuren-Teil erledigt und nach einem Erholungs-Sonntag gehts ab Montag dann endlich am Gespann weiter.

LG,
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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Stephan » 11. Dezember 2016 16:00

Dann mal fröhliches Schrauben!


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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Nanno » 11. Dezember 2016 16:37

Danke, ich freu mich schon drauf. Nach so langer Zeit ohne wirklich was mit den Händen zu tun... :oops:
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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Stephan » 11. Dezember 2016 17:05

Glaub ich. Aber dann sei mal froh, das du nicht "Theoretische Physik" studierst. . .


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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Nanno » 11. Dezember 2016 17:45

Isch abe schon einen Abschluss inna die Physik. :oops:
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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Cali » 11. Dezember 2016 18:36

Hallo Greg,
schönes Projekt - vor allem, wenn man die handwerklichen Fähigkeiten hat, das selbst umzusetzen :wink: .
Ich wünsch dir viel Erfolg - halt uns auf dem Laufenden.

Gruß / Bernd
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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon UKO » 11. Dezember 2016 18:47

Bin immer neidisch wenn ich sowas sehe. Leider habe ich nicht diese Fähigkeiten. Viel Erfolg beim Schrauben und alles Gute für den Baurat!
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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Crazy Cow » 21. Dezember 2016 16:54

Sachma Greg,

die wievielte Triple XS ist denn das jetzt? Oder ist das immer die gleiche, die du hin und her baust?
Gute Fahrt, Gruß
Olaf

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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Nanno » 21. Dezember 2016 21:03

Eine zweite. Die Erste hab ich vor ein paar Jahren verkauft und der Käufer (mit dem ich noch Kontakt hab) will sie nicht wieder rausrücken.

Der Hilfsrahmen ist mittlerweile fertig lackiert und darf jetzt mal einige Tage durchtrocknen.

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Immerhin war es heute mal trocken genug um das Solo-Motorrad noch einmal auszuprobieren und allfällige Motor-Mängel zu finden, bevor ich mich an die Schwinggabel mache. (Und zB eine Kupplung ließe sich ohne Beiwagen gleich viel einfacher tauschen, aber nix... gar nix war.)
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Zuletzt geändert von Nanno am 21. Dezember 2016 21:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Crazy Cow » 21. Dezember 2016 21:28

Ist ja auch ein "dankbarer" Trecker, wie man so schön sagt. Es wäre interessant zu prüfen, ob die längere Schwinge von der XJ 900F hinten rein passt. Zwischen XJ 650F und 900 sind sie ja auch austauschbar. Länge läuft.
Deine hintere Seitenwagenstrebe steht 3d schräg, oder. Machst du noch eine Zugstrebe zum vorderen Rohr des hinteren Hilfsrahmens oder nach unten?
Gute Fahrt, Gruß
Olaf

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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Nanno » 21. Dezember 2016 23:19

Nein, die hintere Strebe liegt in der Fahrzeugachse, der Rahmen wird nur nach oben hin schlanker. Schwinge hab ich beim ersten XS-Gespann original gelassen und das hat eigentlich ganz gut funktioniert. Wenn überhaupt, kommt evt. noch ein 11er Endantrieb rein, weil der etwas kürzer übersetzt ist.

Ach ja, und außerhalb der Werkstatt klingt sie dann auch recht manierlich.

https://www.youtube.com/watch?v=RvhO52Labic&
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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Nanno » 15. Januar 2017 19:12

Irgendwie hab ich jetzt ein paar Mal drauf vergessen, dass ich hier auch was posten könnte. :oops:

Also die VM36-Vergaser sind gereinigt:

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Und ein "paar" Löcher im Beiwagen gestopft und selbiger für die Typisierung mal mit ein bissl Spraydosenlack ein wenig gefälliger gestaltet.
Bild
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Bild

Und dann hab ich mir da letzthin noch ein kleines Care-Paket zukommen lassen:
* Dnepr-Schwinggabel als Basis für den Eigenbau
* neuer BW-Sitz
* neue BW-Plane

Bild[/quote]
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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Irma » 16. Januar 2017 09:48

Moinmoin!Das sieht alles schon recht schick aus.Nach zwei Gespannumbauten hätte ich da noch eine Frage...Wie willst du das mit den Rädern lösen???Gußräder bekommst du ohne Festigkeitsgutachten nicht eingetragen.Hast du noch Drahtspeichen?Würde auch schnuckelig aussehen...Oder Autoräder gehen auch.Die Russenschwinge müsstest du denke ich verstärken, die entwickelt bei der XS Leistung ein Eigenleben... Grüße aus Thüringen
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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon motorang » 16. Januar 2017 11:08

Servus,
in Österreich geht das eh alles über Sachverständigen-Gutachten - und da gibt es auch welche mit Sachverstand, die beispielsweise die alten SR500 Gussräder als tauglich befunden, schließlich gibt es da auch ohne spezielles Festigkeitsgutachten jahrzehntelange Erfahrungswerte.

Gryße!
Andreas, der motorang
Es gibt zwei Arten von Daten: von den wichtigen hat man ein Backup, und der Rest ist halt unwichtig.
:476: [Impressum] [motorang.com] [Die AIA]
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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Nanno » 16. Januar 2017 11:59

Irma hat geschrieben:Moinmoin!Das sieht alles schon recht schick aus.Nach zwei Gespannumbauten hätte ich da noch eine Frage...Wie willst du das mit den Rädern lösen???Gußräder bekommst du ohne Festigkeitsgutachten nicht eingetragen.Hast du noch Drahtspeichen?Würde auch schnuckelig aussehen...Oder Autoräder gehen auch.Die Russenschwinge müsstest du denke ich verstärken, die entwickelt bei der XS Leistung ein Eigenleben... Grüße aus Thüringen


Servus,

so wie es der Motorang schon geschrieben hat: Gussräder sind in Österreich nicht das Problem, weil man sowieso bei einem (echten) Ingenieur (der sogenannte "Sachverständige") ein Gutachten erstellen lassen muss. Da hilfts dann wenn man sich einen aussucht, der auch wirklich Gespannfahrer ist.

Zur Schwinggabel, wenn man bei meinen älteren Posts sucht, findet man einen Thread http://forum.dreiradler.org/viewtopic.php?f=16&t=5061&p=71161&hilit=xs750+gespann#p71161, wo ich scheinbar :D schon mal genau das gleiche gebaut habe. Die Dnepr-Schwinggabel hat rund 10.000km ganz gut gehalten und sich nicht nennenswert verbogen. In Anbetracht dessen, wie sackschwer das Ding ist und bei den Wandstärken auch kaum verwunderlich. Ich muss sie allerdings in der Mitte trennen, weil die Gabelholme bei einer XS750 weiter auseinander sind als beim Russen, der Standrohrdurchmesser ist mit rund 36mm aber bei beiden ca. gleich.

LG,
Greg
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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Irma » 17. Januar 2017 09:25

Ich habe ein Dneprschwinge in meiner 305GPz.Bis 50PS gehe ich ja mit,aber dann erschöpft sich mein Russenvertrauen. Hab ausreichend Erfahrung mit dem Russenzeug...Wenn jemand so tapfer istund über die Grenzen testet,da kann man nur dem tapferen Recken danken :-)!!!! Ich denke aber mal,daß die Originalbereifung nicht lange hält.Mein Seitenventilrusse schält mit 20PS so eine runde Pelle in unter 2000km. Der Vorderreifen meiner BMW war nach 1500km hin...
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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Nanno » 17. Januar 2017 14:35

Irma hat geschrieben:Ich habe ein Dneprschwinge in meiner 305GPz.Bis 50PS gehe ich ja mit,aber dann erschöpft sich mein Russenvertrauen. Hab ausreichend Erfahrung mit dem Russenzeug...Wenn jemand so tapfer istund über die Grenzen testet,da kann man nur dem tapferen Recken danken :-)!!!! Ich denke aber mal,daß die Originalbereifung nicht lange hält.Mein Seitenventilrusse schält mit 20PS so eine runde Pelle in unter 2000km. Der Vorderreifen meiner BMW war nach 1500km hin...


Nein, nein... da brauchst dir nix denken. Die Schwinggabel hat mit den 65PS in der Vergangenheit kein Problem gehabt und auch bei ein bissl mehr mach ich mir noch keine ernsthaften Sorgen.

Oh, die Originalreifen... tja... so ein 20-25 Jahre alte ME77 kann an der Hinterhand in rund 500 bis 1000km bis aufs Gewebe durch sein. Das hat dann aber sehr, sehr viel Spaß gemacht und man ist fröhlich mit dem Beiwagen rutschend in scharfen Linkskurven gedriftet und hat sich am Porsche-Sound erfreut. Da ich aber auf der XS lauter Altreifen zusammenfahre, wo sich Leute freuen, wenn sie die nicht entsorgen müssen, macht mir das gar nix. Und fürs Pickerl hab ich ja einen guten Reifensatz (früher immer meine Winterfelgen) bereitliegen. Wenn mir die Altreifen dann wirklich mal ausgehen, dann probiere ich mal den Avon Triple Duty oder den Heidenau K28 für hinten. Da die auf großen Guzzis auch merklich länger halten als 2000 - 3000km gehe ich mal davon aus, dass das bei der XS ähnlich wird.

LG,
Greg
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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Thomas Heyl » 17. Januar 2017 16:45

Hoi Greg!

Dass der Avon Sidecar Triple Duty Mk II aber nur bis 120 km/h zugelassen ist, weißt Du schon, oder (57L)? Reicht das (ich weiß ja nicht, was Du wie bewegst)? Vom Gewicht reicht's ja wahrscheinlich mit 230 kg Last.

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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon dreckbratze » 17. Januar 2017 17:30

die avöner habe ich bei beiden guzzigespannen eintragen lassen. bei 11mm profil (und keine laufrichtungsbindung) halten die hinten ca. 5000km. bei 18" rädern mein favorit, der metzeler block hält auch nicht länger und beim beinchen heben eiert man beim avon nicht so auf der kante rum.
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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Thomas Heyl » 17. Januar 2017 18:36

Öh, gibt's denn den Avon Triple Duty Mk II (3,50") jetzt auch als 18" ...? Bis letztens kannte ich den nur als 19", wie wir ihn haben (https://www.kr26.de/bd-0220-sidecar-tyre-49.html). Sehr gutes Teil - ich konnte kürzlich (endlich 'mal) im Neuschnee testfahren. Astrein, und bei trockener, heißer oder nasser Straße ebenso.

Witzig: Der gibt sich als 3,50" aus, ist aber auf einer 2,15"-Felge tatsächlich schmaler als ein Metzeler Block C mit 3,25" auf 1,85", hat dafür aber eine um ein Drittel breitere Auflagefläche :smt023 .

Oder reden wir hier über zwei verschiedene Schlappen?

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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon dreckbratze » 17. Januar 2017 18:47

ich meinte avon sm mk2, ist das ein anderer? den gibt es in 16, 18 und 19" und sieht in jeder grösse profiltechnisch anders aus.
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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Thomas Heyl » 17. Januar 2017 18:54

Hi Achim!

Ja, das ist ein anderer. Ich meine und fahre den hier: http://www.avon-tyres.co.uk/motorcycle/ ... riple-duty .

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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Nanno » 17. Januar 2017 19:39

Und ich hab eh auch den SM Mk2 gemeint ;-)

LG,
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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Irma » 18. Januar 2017 10:13

Moinmoin!Beste Erfahrungen habe ich mit Heidenau K28 Gespannreifen gemacht.Auf meiner BMW hält die Pelle vorn bereits fast 16000km... Gibt es auch als Silika-Mischung und in 18" und 19" !!!! Tolle Qualität,Haltbarkeit und Toppreis...
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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Zimmi » 18. Januar 2017 11:37

dreckbratze hat geschrieben:avon sm mk2

...hab ich auch in 18" und bin sehr zufrieden damit. Erfahrungen auf Schnee hatte ich noch keine bisher, aber auf trockener und nasser Straße auch bei kühler Witterung echt prima. Und der hält auch lange.
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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Nanno » 18. Januar 2017 12:50

Dann sag ich mal danke! Aber zuerst werde ich die Umwelt und arme Solo-Fahrer schonen und Unmengen an alten Metzelern zusammenfahrn.
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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Nanno » 25. Januar 2017 21:45

Beiwagenschwinge ist (fast) fertig:

Ausbohren (da fehlen ein paar Bilder)
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Gewaltiges Loch mit viel zu wenig Wandstärke
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Neuer Achsträger zum Einpressen und verschweißen
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Schwinge überfräst, damit das Radl weiter drinnen sitzt
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Achse abgedreht für M16-Gewinde
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M16-Gewinde (100mm) von Hand geschnitten (Depp.)
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Et voila!
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Den Spaß sicherheitshalber noch von hinten einschweißen, die Achse ein bissl kürzen und dann darfs schon wieder ins BW-Fahrgestell hüpfen.
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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Irma » 26. Januar 2017 14:38

Moinmoin! 16mm als einseitige Aufhängung(Kragträger)????? Nun hätte ich wirklich Angst... Hast du wenigstens hochfestes Material genommen? In.der nächsten schnellgefahrenen Linkskurve wird aller Wahrscheinlichkeit dein Rad einen Negativsturz bekommen. Bei der Achsstärke wäre einr Zweiarmschwinge sinnvoll. Mein GPz Gespann hat auch eine 16mm Achse, wird aber in einer RD 125 Schwinge nit Zetralfederbein geführt. Bitte bedenke es... Sowas ist saugefährlich an dieser Stelle zu dpaten ider leichtsinnig zu sein.... Grüße aus Thüringen, Thomss
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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Thomas Heyl » 26. Januar 2017 15:07

Hoi Irma!

16 mm einseitig gelagert habe ich etliche tausend Kilometer mit unserer allerdings kleineren Mücke und Feld-, Wald- und Wiesenstahl von Victoria gefahren, davon auch tausende schwerst be- oder überladen. Das war nie ein Problem, bis uns kürzlich ein freundlicher Zeitgenosse die Kiste beim Wenden gegen den Bordstein gedrückt hat.

Mit einem gescheiten Stahl sollte das meiner Meinung tun.

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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Irma » 26. Januar 2017 15:43

Mag sein!!!Ist ein Victoria..... Da wiegt allein der Russenseitenwagen mehr als das Zwergengespann mit nicht mal 20PS!!!! Man muss immer die anstehende Leistung und das zgG das bei der angedachten Zugmaschine anstehen wird!!!!In diesem Fall wird es über 400kg sein, die mit Sicherheit über 140km/h rennen wird!!!Radialkräfte in Kurven noch nicht mit eingerechnet..... Nach meinem Gefühl ist hier Minimum 25mm,am besten Molybdänstahl angesagt!( Sicherheitreserve mit einkalkuliert) Oder eben eine Zweiarmschwinge einbauen.Nach zwei Eigenbaugespannen habe ich mich Nächte lang in das Thema eingelesen und habe auch einen entsprechenden Beruf gelernt!Leichtsinn,wie geht schon odet so was ist hiet fehl am Platz.Man hat ja auch Verantwortung gegenüber seiner Umwelt!!!!Und da meine ich nicht so einen Quatsch wie Lärmvorschriften :lol: :lol: Grüße aus Thüringen, Thomas
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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Thomas Heyl » 26. Januar 2017 15:50

Ist ja gut, Irma!

Die Hülse finde ich hier viel bedenklicher. Da gibt's keine gescheite, breite Auflagefläche, mit der die Trommel an die Schwinge gedrückt wird. Das finde ich eher Murks. Bei uns ist das ein sehr breites Teil mit sehr großer Auflagefläche, das muss man sich eher wie'n Dübel mit Schraube denken - da zählt auch weniger die Schraube, als der Anpressdruck und die Auflagefläche.

Cheers, Langer
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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Nanno » 26. Januar 2017 17:37

Nein, nein - hinten am Rad bei der Bremszangenaufnahme und an der Schwinge, das sind jeweils zwei Auflageflächen D=33mm, bei einem Achsdurchmesser von 20mm.
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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Irma » 26. Januar 2017 18:00

20mm sollte gerade so reichen. AusC35 Stahl wirds aber schon eng, selbst Russen nehmen da hochvergütetes Material.Lass dir im Zweifelsfall eine neue Achse anfertigen, so ein Stahl kannst du nicht mit der Hand schneiden ;-) . Sicher ist sicher! Ich hab schon bei meinem alten Seitenventilrussen die Achse beim Geländetoben verbogen!!Das richten war eine Sache für sich. Da kann man sich die gute Stahqualität vorstellen. Im übrigen mach weiter soo... :smt023 :smt023
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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Nanno » 26. Januar 2017 18:05

Also die Achse war schon Vergütungsstahl, hab ich ja selber gedreht bzw. das Rundmaterial beim Stahl-Hansl gekauft... Oh und ich hab nie gesagt, dass ich "schnell mal eben" das Gewinde draufgedreht hab. :D Angedreht/angebissen auf der Drehbank und dann mit dem Windeisen in Viertel- und Halbumdrehungen vorangearbeitet.
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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Stephan » 26. Januar 2017 19:19

Man kann es auf den Bildern nicht erkennen, es hilft sich für's Wendeisen eine kleine Führungshülse zu drehen. Sonst driftet man schon mal beim händischen Schneiden in's Aus. . .


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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Thomas Heyl » 26. Januar 2017 19:34

Nanno hat geschrieben:Oh und ich hab nie gesagt, dass ich "schnell mal eben" das Gewinde draufgedreht hab. :D Angedreht/angebissen auf der Drehbank und dann mit dem Windeisen in Viertel- und Halbumdrehungen vorangearbeitet.

Renault, äh, genau. So macht's unser Hochleistungs-Schrauber auch immer - ist noch nie schief gegangen, im wahrsten Sinne des Wortes, und Horst hat schon etliche fette Gewinde für uns geschnitten.

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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Crazy Cow » 27. Januar 2017 15:55

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Hi Greg,

ich verstehe zwar nicht was du da machst, aber mach nur... :)

Du steckst einen Achsstummel in ein "Loch" das nur gebohrt nicht gerieben ist? In einen geschweissten Achsträger mit minimaler Wandstärke? Machst auf die Vorderseite ein Gewinde mit Mutter drauf ohne einen Konus dahinter? Und von der Rückseite schweisst du es noch mal?
Die Ø33mm Anlage ist auf den Achsstummel gesteckt? Aber auf dem Foto noch nicht verschweisst? (Lack ist aber schon drauf)

Vlt. Hab ich nicht alles richtig verstanden, oder die Bilder zeigen nicht alles, aber ich hätte entweder eine Passung für den Achsstummel in den Träger gerieben, wobei für eine Presspassung schon zu wenig Materielstärke übrig ist, oder Hartlot in die Passung laufen lassen, sonst arbeitet der Kram doch.

Die Vergütung des Stummels würde ich mal gelassen sehen. Auch wenn man einen vergüteten Werkzeugstahl nimmt, beim Abdrehen, spätestens beim Schneiden eines M16 Gewindes geht man doch voll ins eingemachte und hat einen Ø13mm Hals mit phänomenaler Kerbwirkung. Schweissen geht auch nicht so dolle. Vergüten ist imho was für nach dem Maßdrehen und dann eben auch Konus mit Mutter.

Aber ein neues Gummi steckst du schon in das Gummilager, gell? :)
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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Sejerlänner Jong » 27. Januar 2017 17:41

Hallo
Verstanden habe ich:
Es wurde zur Aufnahme des Rads ein 2 teilige Achstummel gebaut. In der Schwinge sitzt (evtl. mit Spiel und wird evtl. noch verschweißt) ein Bolzen mit M16 Innengewinde. In diesen schraube ich den Achszapfen mit dem 100mm langen Gewinde und konter ihn auf der Rückseite. Irgendwie umständlich ausgeführt.

In den dicken Bolzen eine Bohrung und den Achszapfen (mit Bund zur Radseite versehen) und ein Stück Gewinde für eine Mutter oder Innengewinde für eine Schraube um ihn in den Bolzen zu ziehen. Bohrung und Zapfen spielfrei gefertigt. Wäre dies nicht sinniger gewesen?

Ich musste beim Umbau der Guzzi auch an der Schwinge arbeiten und hatte mich für eine geklemmte Ausführung entschieden. In der Schwinge steckt jetzt ein umgearbeiteter VW Polo Achszapfen, an diesem dann die Radnabe.

Aber jeder so wie er mag. Mit meiner Variante ist auch bestimmt nicht jeder einverstanden.

Gruß
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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Nanno » 27. Januar 2017 17:50

Servus CrazyCow,

also nein, das Drehteil ist eine Presspassung, Restwandstärke waren ca. 5mm unten und 7-8mm oben. Auf dem einen Foto schauts deswegen so aus als wäre nix mehr über, weil das Original nach hinten schräg ausläuft. Das Gewinde in dem eingepressten Drehteil hab ich halt auf der falschen Seite geschnitten, drum hab ich auf der ganzen Breite ein Gewinde auf die Achse schneiden müssen. (Gewinde im Drehteil ist 50mm.)

Das mit dem Einschweißen werde ich lassen, weil es im Zweifelsfall weniger hilft als es durch den Verzug ruiniert.

P.S.: Ich danke allen, die sich da Gedanken machen, ob das was ich bastel konstruktive Mängel aufweist. (Auch wenn es manches Mal möglicherweise nicht ganz so klingt, ich weiß das sehr wohl zu schätzen.)
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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Crazy Cow » 27. Januar 2017 18:18

Nanno hat geschrieben:
Das mit dem Einschweißen werde ich lassen, weil es im Zweifelsfall weniger hilft als es durch den Verzug ruiniert.


Servus Greg,
da stimme ich dir zu. Auch die unterschiedlich gekohlten Stähle versprechen dabei nicht den nachhaltigen Erfolg. Aber die Erfahrung lehrt halt, dass sich mäßige Passungen frei schaffen, wie die Streben des Beiwagens bzw. deren Bolzen. Ich weiß nicht, ob Buchsen- und Lagerkleber bei der Größe hülfe, Löten tät es mit Sicherheit und es gilt als materialschonend. Würdest bei dem Prügel aber schon ordentlich Energie brauchen. Ich habe gute Erfahrung mit Reinsilberlot gemacht, ist zwar teurer als Neusilber, aber du brauchst nur gut die halbe Temperatur. Verbindet Buntmetall, Eisen, Stahl und Werkzeugstahl.
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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Nanno » 27. Januar 2017 21:47

Also für die Passung hab ich schon rund 8T gebraucht, wie alles geflutscht ist, insofern denke ich, dass die Passung schon halbwegs halten dürfte. Ich überlege eher, ob ich nicht von unten noch einen Pin/Schraube einsetze, der allfälliger Lockerung entgegenwirkt.
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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Nanno » 8. Februar 2017 17:48

Nach ein paar kleineren Stolpersteinen, hab ich heute die BW-Bremse mal ausprobieren können. Wie das Loch vielleicht ohnehin schon andeutet: Da muss für die Typisierung noch ein Pedalverbinder hin.

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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Crazy Cow » 8. Februar 2017 20:31

Nanno hat geschrieben:Nach ein paar kleineren Stolpersteinen, hab ich heute die BW-Bremse mal ausprobieren können. Wie das Loch vielleicht ohnehin schon andeutet: Da muss für die Typisierung noch ein Pedalverbinder hin.



Schulmeistermodus an: genau genommen ein Mitnehmner, Greg. Das Pedal der Zugmaschine muss sich ungehindert nach oben bewegen können, (bis das originale System ihn festhält.)
Ein paar Millimeter Luft nach unten lassen zw. Pedal und Mitnehmer.
S_Modus aus.
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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon dreckbratze » 8. Februar 2017 20:55

wie ich nanno kenne schraubt er es eh wieder ab nach der typisierung. das bietet die möglichkeit mit gefühlvollem stiefel lenkbremse zu spielen, wie beim traktor :smt004
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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Nanno » 8. Februar 2017 22:06

Wir können es auch einfach Typisierungs-Glump nennen, denn einen sehr viel höheren Stellenwert messe ich dem Teil nicht bei. :D
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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Nanno » 14. Februar 2017 17:54

Schaut viel fertiger aus als es ist, aber das Gespann steht schon auf dem Rad.

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In Wirklichkeit hab ich aber um ein HAUSECK weniger Platz für die Bremssattelhalter als angenommen.
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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Nanno » 21. Februar 2017 00:26

Und ich darf berichten: Ich bin heute mit großen Vergnügen im Sattel gesessen... zwar noch nicht gefahren, aber schon lautstark *BrummBrummGeräusche* gemacht!

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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon robby ausm tal » 21. Februar 2017 11:08

8) Gripzange und Fäustel. Die typischen Feinmechanikerwerkzeuge! :smt005
Grüße aus dem Bergischen!

Ich danke allen die zur Sache nichts zu sagen hatten und trotzdem geschwiegen haben.
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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon scheppertreiber » 21. Februar 2017 11:54

Erste Regel: Kein Werkzeug unter 1000 g 8)
frisierte Dnepr MT11 "Toter Oktober" * frisierte Guzzi 1000SP "donnaccia rossa" * 1000SP solo natur "milanese nera"
http://murxvonmarx.de
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Re: Nannos XS-Triple-Gespann

Beitragvon Nanno » 21. Februar 2017 16:34

So isses! 1800g Fäustel.

Lustig auch: Jetzt wo ich die Schwinggabel ausgerichtet und neu verschweißt hab, stehen beide Holme parallel, ein Luxus den es im Original SO nicht gab. Überhaupt (wie so oft bei den Russen aus der wenig rühmlichen Zeit der 80er und 90er) die Dimensionierung (hier vor allem die Wandstärken) und das grundsätzliche Konzept sind super, aber die Ausführung im Detail... ein Graus. ABER: Das wird was. Und ich freu' mich schon sehr drauf.

Die nächste Herausforderung werden jetzt die Bremssattelhalteplatten, weil irgendwie ist die Gabel (weil jetzt parallel) ein bissl schmal geraten. :oops:
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