BMW-Tripteq Bereifung?

Alle Fragen, die den Motorradumbau zum Gespann betreffen

BMW-Tripteq Bereifung?

Beitragvon Benzinleitung » 26. Oktober 2015 19:56

Hallo

ich bin der Stefan, neu hier und möchte meine BMW R1100R mit einem Tripteq-Beiwagen zum Gespann umbauen.

Mich würde mal interessieren, welche Reifen (Größe, Motorrad- oder PKW-Reifen) ihr am Hinterrad auf so einem Tripteq-BMW-Gespann fahrt.

Wie viele Kilometer halten bei euch die Reifen?

An dem Tripteq-Hinterrad stört mich die Reifengröße (155/80 R15). Da hat man ja überhaupt keine Auswahl.
Jetzt, im Solobetrieb, hab ich die Reifengröße 160/60 R18 hinten montiert. Leider hat man da auf dem ersten Blick seitlich nicht mehr viel Platz.

Vom Abrollumfang her hätte ich gerne eine Bereifung, die der originalen Bereifung nahe kommt, so dass sich die Motordrehzahl bei der selben Geschwindigkeit nicht wesentlich verändert.

Habt ihr einen Tipp?

Viele Grüße,
Stefan
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Re: BMW-Tripteq Bereifung?

Beitragvon Feinmotoriker » 26. Oktober 2015 20:10

Mit dem Adapter für das Smartrad kannst Du eine etwas breitere Felge fahren mit einem 165/65-15 drauf. Da gibt es massenweise Reifen und das Übersetzungsverhältnis ist besser.
Der Auspuffhalter muß dafür etwa 2 cm nach außen gebogen werden und der Endtopf am Krümmer leicht verdeht. Hab ich schon mehrfach gemacht und das geht ohne Lack- Abplatzer am Rahmen, wenn man es richtig macht. Die Hinterradfelge hat aber eine andere Einpreßtiefe (die ich vergessen habe), um genug Platz zum Endantrieb zu haben.
Nordmann hier im Forum müsste einfach mal in seinen Fahrzeugschein kukken, um dir genau zu sagen, welche Felge das war. (macht er bestimmt, wenn Du ihn fragst)

Der Abrollumfang der 165/65-15 Reifen ist etwas kleiner als original, aber es harmoniert (meiner Meinung nach) nahezu perfekt mit der R1100 als Tripteq -Gespann
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Re: BMW-Tripteq Bereifung?

Beitragvon Benzinleitung » 26. Oktober 2015 20:29

Hallo Claus!

Vielen Dank für deine Antwort!

Viele Grüße,
Stefan
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Re: BMW-Tripteq Bereifung?

Beitragvon Feinmotoriker » 26. Oktober 2015 20:42

Bei der R1100GS sieht das so aus: (ziemlich ähnlich beim Umbau)
Bild

Vom Auspuff zum Reifen sind an der engsten Stelle so ca 15mm Platz. Bei der R geht das auch.
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Re: BMW-Tripteq Bereifung?

Beitragvon Benzinleitung » 26. Oktober 2015 21:12

Ok, sieht gut aus! Danke für das Bild und die Infos!!!
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Re: BMW-Tripteq Bereifung?

Beitragvon Nordmann » 27. Oktober 2015 20:39

Feinmotoriker hat geschrieben:

(macht er bestimmt, wenn Du ihn fragst)




Hatta gerade per PN erledigt! :D :smt023

@ Benzinleitung: Kann ich die PN hier veröffentlichen, wenn das ggf. noch jemand anders lesen möchte? Sag mal an!
Gruß vom
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Re: BMW-Tripteq Bereifung?

Beitragvon Benzinleitung » 27. Oktober 2015 21:22

@ Nordmann: Natürlich, gerne!
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Re: BMW-Tripteq Bereifung?

Beitragvon Nordmann » 27. Oktober 2015 21:25

So denn:



gerne doch...

Bei mir ist hinten eine Smart Felge mit der genauen Bezeichnung:

"zu 15.2 (das ist das Hinterrad): A.SSR 4,5J x 15 H2, ET 23,5 MM KBA Nr. 43735 in Verbindung mit Tripteq Rad Adapter"

... eingetragen. Damit kannst Du den Smart Reifen in der Größe 165/65 R15 81 T fahren. Auf Empfehlung vom Claus (den kannste übrigens zu allen Gespannsachen fragen, weil der einer der wenigen mir bekannten Leute ist, die echt Plan von dem haben, was sie Dir erzählen!) fahre ich einen Hankook Allwetter Reifen, weil der Grip da auch im Sommer ziemlich gut ist. Hält bei mir ca. 12.000km und ist m.E. richtig Klasse!

Aber: Wo Licht ist, ist auch immer etwas Schatten.

1. Wohl nur in der Verbindung mit dem Tripteq Adapter eintragungsfähig.
2. Der hintere Linke Fussrasten Träger muss vorsichtig ca. 20mm nach aussen gebogen werden. Kein Problem, wenn man sich mit Metall auskennt, und nicht sinn- und gefühllos an der 2m Verlängerung rumreisst
3. Zum Reifenwechsel muss man durch die dennoch engen Platzverhältnisse beim Radausbau (z.B. zum Reifenwechsel) den Endtopf mit Sammler abbauen. Das ist aber nach ca. 2 Jahren und 2 Wintern nun mal kein Nachteil, weil sich das Ganze auf der Werkbank einfach besser reinigen und polieren lässt!

Ansonsten nur zu empfehlen das Ganze. Reifen kostet ca. 58 Eur...und das ist o.k. im Vergleich zum 145er oder 155er wo die Auswahl dann doch schwierig ist, weil praktisch nicht vorhanden!

Die berühmte Schleuder Wende gelingt mir trotz der 80 Pferdchen nur auf nassem Untergrund...sonst nicht...Vielleicht kann ichs aber auch einfach noch nicht richtig... :-D

Wenn Du weitere Fragen hast, kannste Dich gerne melden!

Wie gewünscht... Ende der PN!
Gruß vom
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Re: BMW-Tripteq Bereifung?

Beitragvon nobschum » 24. November 2015 19:22

Hallo zusammen,

einige wissen es ja bereits, ich arbeite auch an einem TT-Umbau meiner GS.
Hatte mir das Ganze aber einfacher vorgestellt. "Mal eben" ist das Kit zwar gekauft, glaube aber mittlerweile, das reicht nicht, lange nicht. Dank Claus weis ich nun, worauf ich zu achten habe. Der Claus, der weis...

@ Feinmotoriker:
Auch hier nochmal vielen Dank für deine Unterstützung.

@ Nordmann:
Welche Reifengröße und Felge fährst du denn am Boot? Trommel oder Scheibenbremse?
Würdest du vielleicht die Angaben hier posten?
Wär echt nett.

@ Admins:
Habt ihr schon mal darüber nachgedacht, für die TT-Umbauer einen eigenen Themenbereich zu öffnen? Es dreht sich ziemlich viel hier um diese Thema.
Beste Grüsse vom Norbert aus RS

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Re: BMW-Tripteq Bereifung?

Beitragvon Nordmann » 24. November 2015 21:03

nobschum hat geschrieben:
Hatte mir das Ganze aber einfacher vorgestellt. "Mal eben" ist das Kit zwar gekauft, glaube aber mittlerweile, das reicht nicht, lange nicht. Dank Claus weis ich nun, worauf ich zu achten habe.


Na dann mal willkommen im Club! Einfach ist da aber gar nichts dran. Klar, kann man schnell zusammenwürfeln und Dank der Papiere ist auch der TÜV kein Problem.......und dann kommt das ABER: (nur mal so als kleiner Auszug)

1. Trommelbremse am SW finde ich persönlich eher nnicht so schön...Scheibe....siehe weiter unten
2. Der Hilfsrahmen ist bei mir so fragil gewesen, dass eine gute Fee aus Hamburg (Sorry Claus... :D )mir da was reelles gebaut hat. Nun brauch ich die beiden M8 Gewinde im Aluguss des Motors nur noch zum Verschliessen des Gewindes gegen Dreck. Dazu noch Schweissungen, die mir garnicht gefallen haben, und nur wegen der guten Fee aufgefallen sind!

Aufnahme Hilfsrahmen Heeler.jpg


3. BW ist sehr leicht. Trotz 26 Kilo VA Platte hatte ich zu Anfang noch nen vollen20 Liter Gummiwassersack drin. Und das war gut so!
4. Einstieg ist nicht so schön. Wenn Ihr noch wählen könnt, empfehle ich den mit der Klappe
5. Der Kofferraum ist schlecht zugänglich. Aber auch hier gibts eine Variante mit Klappe!
5. Das Boot ist seitlich nicht stabil. Hier hilft eine dicke Siebdruckplatte als Verstärkung hinter dem Sitz
6. Der originale BMW Koffer passte bei mir rechts nicht mehr an die Träger. Lösung: Original Ersatzteil: City Deckel mit Verlust von 30 % des Kofferinhaltes....
7. Die originalen BMW Federbeine können im Gespann gar nichts! Da hilft auch ein unter die Feder gelegter Alu Ring nichts!
8. Getriebegehäuseverstärkung muss unbedingt rein.....sonst kanns hässlich werden...

Und so weiter eben.....Hier trifft der alte Spruch 100%ig zu: "You get what you pay for"

Und bis das dann alles hergerichtet und verbessert ist, gehen auch deutlich mehr Taler rein, als es uns die Werbung verspricht!

Aber jetzt isses ein feines flottes Gespann mit ner Fahleistung von ner 50 PS Solo (ungefähr). Fährt schön, bremst schön....ist halt nur ne 4 Ventiler



nobschum hat geschrieben: @ Nordmann:
Welche Reifengröße und Felge fährst du denn am Boot? Trommel oder Scheibenbremse?
Würdest du vielleicht die Angaben hier posten?
Wär echt nett.


Yepp, kein Problem. Mach ich doch gerne:

Am Tripteq Boot ist verbaut:

145/80R13 auf Stahlfelge 13 x 4.5 mit ET35 und der KBA Nr. 43735

Ich fahre den Hankook Allwetterreifen (ausdrücklich auch, und hoffentlich nur noch im Sommer). Die Empfehlung von Claus war Gold wert. Der Grip ist erstklassig. Und ein bisschen Winter kann der auch. Nach nun 12.000km ist der Reifen zwar richtig runter, aber in der Größe mit 35 Euro auch sehr erschwinglich. Siehe beispielsweise hier:

http://www.reifendirekt.de/cgi-bin/rsho ... p=R-167009

Gebremst wird per Scheibenbremse auf die 2 Bremssättel wirken. Mit dem Teilintegralssystem ist die gesamte Bremse eine Offenbarung! (Handbremse betätigt eine Scheibe vorne und eine am BW - Fußbremse die zweite Scheibe vorne, die hintere, und den zweiten Sattel am BW) Schaut mal in die Forensuche. Das haben hier schon einige so umgebaut! Das lohnt sich richtig!

Ich werde beim nächsten Wintergespannaufbau aber exakt das Bremssystem wieder so verbauen, auch wenns an der alten 80G/S dann leider richtig teuer wird...(Radadapter...ca 300, 2 x 6 Kolben-Bremssättel vorne von der Hayabusa....500, Endantrieb auf Scheibenbremse umrüsten ca. 200, Stahlflex angefertigt ca. 300 . Was die Scheibenbremse mit 2 Sätteln am Ural BW kostet weiß ich noch nicht....und natürlich alles noch plus Eintragung. Wird schon krass werden...aber besser als das Geld in die Kneipe tragen oder Modelleisenbahn, gell?)

So jetzt habe ich Euch aber genug zugetextet.... wünsche einen angenehmen Abend :smt023
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Zuletzt geändert von Nordmann am 24. November 2015 22:00, insgesamt 2-mal geändert.
Gruß vom
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Re: BMW-Tripteq Bereifung?

Beitragvon nobschum » 24. November 2015 21:20

Hallo Nordmann,

vielen Dank für die ausführliche Darstellung. Ich liebe das. Die Erfahrungswerte sind unbezahlbar.
Hab ich wieder mehr Futter, wenn ich zum Planungsgespräch zum TT-Dealer fahre.

Ich wünsche auch einen schönen Abend.
Beste Grüsse vom Norbert aus RS

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Re: BMW-Tripteq Bereifung?

Beitragvon Feinmotoriker » 25. November 2015 09:34

Nordmann hat geschrieben:Ich werde beim nächsten Wintergespannaufbau aber exakt das Bremssystem wieder so verbauen, auch wenns an der alten 80G/S dann leider richtig teuer wird...(Radadapter...ca 300, 2 x 6 Kolben-Bremssättel vorne von der Hayabusa....500, Endantrieb auf Scheibenbremse umrüsten ca. 200, Stahlflex angefertigt ca. 300 . Was die Scheibenbremse mit 2 Sätteln am Ural BW kostet weiß ich noch nicht....und natürlich alles noch plus Eintragung. )

Mit zwei 6-Kolbensätteln vorn wird das aber knapp mit einer passenden Bremspumpe...
Die Zwei-Zangen-Variante am Uralbeiwagen kostet soviel mehr, wie die zweite Bremsleitung, der zweite Bremssattel und eine Änderung der Zeichnung für den Bremssattelhalter kosten.

Die Tripteq-Geschichte ist eine schöne Sache und man kann damit ein sehr einfach fahrbares und wendiges Gespann bauen. Dazu braucht es aber etwas mehr Einsatz, als einfach den Bausatz ans Motorrad zu schrauben. Wenn man das in der Garage machen will, sollte diese schon ziemlich manierlich eingerichtet sein. Wenn man kein Schweißgerät und keine Drehmaschine hat, sollte man jemanden kennen, der einem da ggfs weiter hilft. Leicht verbessert ist der Bausatz aber durchaus stabil und haltbar und mit einer ordentlichen Bremse macht das Fahren auch richtig viel Spaß.
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Re: BMW-Tripteq Bereifung?

Beitragvon nobschum » 25. November 2015 17:47

So... danke. Nach den erweiterten Ausführungen vom Nordmann war ich erstmal komplett frustriert. :cry:
Soll ich mir das wirklich antun? :?: Naja, ich wollte es ja wissen. Gut so. Nix für Ungut. Dank an Nordmann für seine Ausführungen.
Zum Glück hat der Feinmotoriker ja ein wenig beschwichtigt. :smt041
Also bleib ich erst mal dabei, den nächstgelegen TT-Dealer im persönlichen Gespräch zu befragen. Kaufen werde ich aber erst mal nix. Dann erst mal übersschlagen und die Erfahrenen hier mit ins Boot holen (Wortspiel, :roll: ).

Auch hat Goos Bos selber ein gebrauchtes Gespann momentan bei mobile stehen.
http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=211162873&categories=CombinationAndSidecar&zipcode=&sortOption.sortBy=searchNetGrossPrice&damageUnrepaired=NO_DAMAGE_UNREPAIRED&sortOption.sortOrder=DESCENDING&scopeId=MB&isSearchRequest=true&maxPrice=7000&makeModelVariant1.makeId=3500&pageNumber=1

Das könnte man sich ja auch mal ansehen. Dann meine GS behalten und vielleicht tauscht er ja mit kleinem Aufpreis gegen meine 1150 ADV. Noch so'n frommer Wunsch vom Pfennigfuchser.
Kommt einer der hier vertretenen Heeler-Fahrer eventuell aus der Nähe von Hengelo oder kennt das Gespann?

Morgen abend wissen wir mehr.
Bis dahin.

:smt039
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Re: BMW-Tripteq Bereifung?

Beitragvon host » 25. November 2015 18:12

...
Zuletzt geändert von host am 15. Januar 2016 22:54, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: BMW-Tripteq Bereifung?

Beitragvon nobschum » 25. November 2015 19:55

Hallo Host,

ich glaube, im WZ2 Kit für die GS ist auch ein 13" enthalten. Der Ausgleich wird über das längere Federbein gemacht. So deute ich die Angaben auf der TT-Seite. Man kann aber auch auf 15" mit Scheibenbremse umrüsten. Mich interessierte an der Frage eigentlich, ob er die gleiche Reifenbreite verwendet wir im Hinterrad. Ziel meinerseits sollte sein, hinten auf die 165/65-15 Variante zu gehen und das gleiche Rad im Seitenwagen zu verwenden. So war die Anregung von Claus. Soll laut Goos auch gehen, mit einem entsprechenden Adapter.

An den Teilen hätte ich wohl Interesse, bin aber noch nicht soweit, dass ich einkaufen gehen kann. Würde mich dazu melden, wenn die Stückliste fertig ist. Danke für das Angebot. Könntest du Teile genauer spezifizieren?
Beste Grüsse vom Norbert aus RS

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Re: BMW-Tripteq Bereifung?

Beitragvon Nordmann » 25. November 2015 20:06

nobschum hat geschrieben:So... danke. Nach den erweiterten Ausführungen vom Nordmann war ich erstmal komplett frustriert. :cry:


Ähmm..das war wirklich nicht meine Absicht! Tut mir wirklich leid, wenn ich da Träume zerstört haben sollte! Wollte das nur mal aussprechen, weil ich den Eindruck hatte, dass irgendwie danach gefragt wurde!

Daher noch mal: Das ist eine sehr schöne Fahrspaß Maschine! Geht gut! Bremst gut! Und meine R (Host hat da absolut Recht: Bei der GS sieht das etwas anders aus, aber nicht soo viel!) Es ist aber überhaupt kein Vergleich mehr zu meinem vorigen ETZ Gespann! Alles straff, präzise und mit 80 PS m.E. auch ausreichend motorisiert! Man kann das auch sehr pubertär bewegen, wenn man es drauf anlegt.

Ich wollte nur von meinen (und Claus´) Erfahrungen damit berichten. Und dass es eben nicht für 3,5 Kilo Euros (gut) zu machen ist. Ich gebe aber zu, dass meine Ansprüche da vielleicht auch sehr hoch sein mögen. Und hey Norbert: " Bange machen gildet nich....!" hiess es früher bei uns in Essen!

Wenn aber alle unten beschriebenen Schwachpunkte behoben sind, ist das was sehr Feines und auch auf Wunsch was sehr Flottes! Kostet halt je nach Evolutions Stufe dann etwas mehr als im Katalog steht. Aber selbst das ist im Vergleich zu anderen Gespannumbauten die mit Moped um die 30 - 50 Kilo kosten unvergleichlich günstig. Von daher hat der Heeler durchaus seine Daseinsberechtigung. Goos musste aus wirtschaftlichen Gründen irgendwo einsparen.....nicht umsonst gibt es in dieser Preisklasse nichts ausser vielleicht was rusisches. Und das ist o.k. so...solange das mit vergleichsweise geringem Budget verbesserbar ist! Und ich persönlich finde es schön dass der Goos mal die elitären alteingesessenen Gespannbauer etwas aufgemischt hat, und doch inzwischen so einige von seinem Konzept überzeugen konnte, die sonst vielleicht nie Gespann gefahren wären

nobschum hat geschrieben:Auch hat Goos Bos selber ein gebrauchtes Gespann momentan bei mobile stehen.
http://suchen.mobile.de/fahrzeuge/details.html?id=211162873&categories=CombinationAndSidecar&zipcode=&sortOption.sortBy=searchNetGrossPrice&damageUnrepaired=NO_DAMAGE_UNREPAIRED&sortOption.sortOrder=DESCENDING&scopeId=MB&isSearchRequest=true&maxPrice=7000&makeModelVariant1.makeId=3500&pageNumber=1

Das könnte man sich ja auch mal ansehen. Dann meine GS behalten und vielleicht tauscht er ja mit kleinem Aufpreis gegen meine 1150 ADV. Noch so'n frommer Wunsch vom Pfennigfuchser.


Das klingt doch erstmal ganz gut! Preislich auch interessant.....ich bin mit Moped bei ca. 13 Kilo gelandet. Da Du schon 4 Ventiler fährst, kennst du die Ecken, wo Du hinsehen musst, und dass Getriebe vor 98 zu Gangspringern neigen, und wann Endantriebe kaputt gehen. Zum Alu ring unter der Feder des vorderen Federbeines hab ich ja schon mal was geschrieben. Aber durchaus interessant! Mein ich ehrlich!

Mein Tip: Schau Dir das Ding genau an, kauf es, wenn es keine großen Schwachstellen ausweist!, verkauf die GS, behalte die Addi, und rüste den Heeler dann Stück für Stück auf.

So Du Pfennigfuchser...dann lass uns doch mal wissen, was draus geworden ist! Viel Glück! :grin:
Gruß vom
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Re: BMW-Tripteq Bereifung?

Beitragvon nobschum » 25. November 2015 20:26

Hey Nordmann, alles gut. Ich wollte es ja wissen. Und ich bin froh, das ich jetzt mehr weis. Und wir bleiben am Ball. Bischen bang bin ich halt doch. Gehört dazu, irgendwie.

Und jetzt ab auf die Couch und Gladbach unterstützen.

Prost!
Beste Grüsse vom Norbert aus RS

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BMW-Tripteq-Umbau

Beitragvon nobschum » 30. November 2015 16:18

Hallo zusammen,

es ist an der Zeit, das ich mich (mal wieder) zum Thema äussere. Ich glaube, es wird mir wie Gladbach ergehen. Erst gut vorgelegt, dann Rückschläge kassieren, trotzdem gewinnen. Aber am Ende wird es dann wohl nicht reichen.

Mein Besuch beim Tripteq Händler in der Region hat einiges gebracht. In erster Linbie die Bestätigung, dass das Konzept recht gut ist und auch verbaut ganz gut aussieht. Ich glaube, daß bei einem Neubau die Verbesserungen, die hier angesprochen wurden, für einen Anfänger oder Wiedereinsteiger oder mich erst mal nicht notwendig sind. Später, bei härterer Gangart oder entsprechender (Ab)nutzung bestimmt. Ich habe auch auf Bildern anderer Gepannbauer gesehen, dass der Rahmen angepasst wurde. Wird schon was dran sein.

Der Besuch bei Goos Bos hat mich nicht davon überzeugt, das angebotene Gespann nicht zu kaufen. Ich hatte mir mehr davon versprochen. Man sieht dem Ding halt eben an, das es schon seit 2005 im Gespannbetrieb läuft. Ich hätte mir gewünscht, dass es ein bischen besser gepflegt sei. Naja...

Dann hab ich gleich den nächsten Dämpfer bekommen. Der Umbau meiner GS mit Tripteq Teilen wird so nicht funktionieren. Der Anschluß am A-Lenker, wie Goos den Telelever nennt, ist durch einen Bolzen oder Verschraubung gesichert, die so dick ist, daß der Touratech Tank nicht darüber passt. Dazu noch die fehlende Breite zwischen Maschine und Boot, so dass die Alukoffer auch nicht passen. Das war aber für mich ein absolutes Muss, da das Design erhalten bleiben sollte. Denn, 'nen kleinen Tank, den kann jeder haben...

Also zurück zu Plan A? Uralboot auf Ural-Fahrgestell, angepasst mit Bremse, 17" BMW-GS Hinterrad und vielleicht doch ein 4-Punkt-Anschluss-Hilfsrahmen? Ich weis jetzt nicht mehr, ob mir das noch gefällt. Denn die Reise hat doch eins gebracht: Die Kombination eine 1100R im Gespann mit dem Heeler oder einem TR-500 ähnlichen Boot gefällt mir verdammt gut, nachdem ich sie in natura gesehen hab. Richtig schöner Neo-Klassiker. Wenn dann noch in Schwarz-Silber, uiiii... schon geil.

Jetzt habe ich also in einigen Punkten Klarheit und in anderen neue Optionen. Darüber werde ich mir jetzt mal Gedanken machen. Die Entscheidung könnte mir erheblich erleichtert werden, wenn jemand Interesse an der 1100er GS oder vielleicht an der 1150 Adventure äußern würde ;-) . Ich stell sie mal ins "Biete".
Beste Grüsse vom Norbert aus RS

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Re: BMW-Tripteq Bereifung?

Beitragvon host » 30. November 2015 18:35

...
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Re: BMW-Tripteq Bereifung?

Beitragvon nobschum » 30. November 2015 20:03

Hallo Host,

den Plan hatten wir schon erörtert. War ja meine 2. Wahl, TT-Chassis und Uralboot. Hätte aber jetzt nicht gedacht, dass das Uralboot soviel schmaler baut als der Heeler. Hab aber auch nicht nachgemessen. Hmm..warum eigentlich nicht? :oops: :smt013

Danke für den Tip.
Genauso gefällt mir das jetzt im Moment viel besser als die GS-Variante.

PS: Könntest du bitte posten, welche Bremszangen und Bremsscheibe du im SW-Rad verbaut hast?

Thx.
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Re: BMW-Tripteq Bereifung?

Beitragvon Gandalf » 27. Februar 2016 11:17

Hallo,

auch ich stehe vor der Überlegung, bei meiner 1100gs das Hinterrad zu tauschen. Habe hier fleißig mitgelesen und dennoch einige Fragen.
Original sind am Hinterrad ja 17", die Smartbereifung hat 15". Wie verändert sich die Fahrwerksgeometrie und damit das Fahrverhalten, da das Heck ja tiefer kommt, oder sehe ich das falsch?
Die Übersetzung müsste doch für ein Gespann passender sein (mehr Drehmoment)?
Was spricht gegen den Verbau des von Tripteq angebotenen Umbausatz (lese hier von anderen Größen und Felgen, das verwirrt mich)? Ich kann das zwar zusammenschrauben, brauche dafür aber einen Bausatz wo alles drin ist. :)

Kann das mal jemand für mich verständlich aufbereiten :)

Dann lese ich noch von der Getriebeverstärkung, die zwingend notwendig sein soll. Was hat das damit auf sich?

Auch lese ich von einer verstärkten Anbindung des Rahmens (nicht mehr im Alu des Motors). Gibt es davon Bilder?

Fragen über Fragen ...

Für Antworten sage ich schon jetzt mal lieben Dank.

Gerd
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Re: BMW-Tripteq Bereifung?

Beitragvon Stephan » 27. Februar 2016 12:37

Bei meinem HU war es kein Thema, daß das Hinten tiefer kam, als vorher. Das will aber niGS heissen, ausser das man das in der Sitzposition schon merkt. Als kann ein Vorderradtausch für dich dazu kommen. Solange das nicht passiert, solange stimmt dein Tacho. Da der ja am Vorderrad hängt.

Gleich kommen dann noch die Spezialisten, die dir dann erklären, wie das mit der Übersetzung ausschaut. Früher hiess das mal, daß das Gespann trotzdem "ausdrehen" können sollte. Heute würde ich raten mal entsprechende Berechnungen anzustellen, inwieweit du bei den Speedlimits in einem akzeptablen Drehzahlbereich bist. Also bei 50/70/100km/h. . .



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Re: BMW-Tripteq Bereifung?

Beitragvon gast » 27. Februar 2016 13:26

Gandalf hat geschrieben:Hallo,

auch ich stehe vor der Überlegung, bei meiner 1100gs das Hinterrad zu tauschen. Habe hier fleißig mitgelesen und dennoch einige Fragen.
Original sind am Hinterrad ja 17", die Smartbereifung hat 15". Wie verändert sich die Fahrwerksgeometrie und damit das Fahrverhalten, da das Heck ja tiefer kommt, oder sehe ich das falsch?
Die Übersetzung müsste doch für ein Gespann passender sein (mehr Drehmoment)?
Was spricht gegen den Verbau des von Tripteq angebotenen Umbausatz (lese hier von anderen Größen und Felgen, das verwirrt mich)? Ich kann das zwar zusammenschrauben, brauche dafür aber einen Bausatz wo alles drin ist. :)

Kann das mal jemand für mich verständlich aufbereiten :)

Dann lese ich noch von der Getriebeverstärkung, die zwingend notwendig sein soll. Was hat das damit auf sich?

Auch lese ich von einer verstärkten Anbindung des Rahmens (nicht mehr im Alu des Motors). Gibt es davon Bilder?

Fragen über Fragen ...

Für Antworten sage ich schon jetzt mal lieben Dank.

Gerd


Hallo Gerd,

um zu beurteilen wie sich der Abrollumfang ändert, darfst Du nicht nur die Felge betrachten, auch der Reifen spielt da natürlich mit Breite und Seiten-Höhenverhältnis eine Rolle. Ganz gut sieht man das, wenn man einen Reifenrechner verwendet. Bei Deiner GS ergäbe das mit dem 155/80R15 ein 2% kleineres Hinterrad, die GS stünde hinten also 6,5 mm tiefer, was den Nachlauf etwas vergrößert. Wenn das Hinterrad kleiner wird, in diesem Falle halt 2%, wird die Antriebskraft am Hinterrad entsprechend um 2% größer. Das Drehmoment am Endantrieb ändert sich natürlich nicht, da aber das Drehmoment durch einen kleineren Reifenhalbmesser geteilt wird, wird die berechnete Kraft bzw. die Gesamtübersetzung wird größer.

Von der Getriebeverstärkung habe ich noch nichts gehört, klingt interessant. Soll die Erfordernis der Getriebeverstärkung etwas mit Tripteq grundsätzlich oder mit dem anderen Hinterrad zu tun haben?
Ich Hatte an meiner solo 1100GS die Touratech Getriebeverstärkung dran, die hatte aber nichts mit Gespannbetrieb zu tun. Und ob man die wirklich braucht, weiß ich auch nicht. Da soll es im Gelände aber Risse gegeben haben, weshalb die 1150GS andere Halterungen am Getriebe bekam.

Über die Befestigung des Triteq-Satzes am Motorrad wird schon mal diskutiert, ich kann da bisher (28.000 km) nichts Negatives berichten. Aber frag mal Nordmann, da war wohl nicht alles so perfekt. Ich kann aber nicht sagen, ob das an Tripteq liegt, also am System, oder an dem, der es jeweils einbaut.

Ich fahre an meiner 850R hinten einen 175/55R17 auf der original BMW Felge. Der bringt einen Unterschied im Umfang von - 2,7% und 9 mm weniger Höhe. Bei der 850er ist mir das zu wenig, da die eine noch kürzere Übersetzung brauchen könnte, um mit dem Beiwagen beim Anfahren die Kupplung zu schonen, zumindest in den Bergen. Das mit dem Autoreifen auf der Motorradfelge sorgt allerdings immer wieder zu philosophischen Diskussionen im Forum :roll: . Fakt ist wohl, das es bei den 17" Felgen ganz gut funktioniert.

Peter aus Entenhausen

P.S.: Da hast Du den Beitrag in der Motorrad-Gespanne zu früh geschrieben, wenn Du mit dem Umbau noch gar nicht fertig bist :fiessgrinz:
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Re: BMW-Tripteq Bereifung?

Beitragvon Gandalf » 27. Februar 2016 14:19

gast hat geschrieben:
Hallo Gerd,
...

P.S.: Da hast Du den Beitrag in der Motorrad-Gespanne zu früh geschrieben, wenn Du mit dem Umbau noch gar nicht fertig bist :fiessgrinz:


Hey,
erstmal danke für deine Ausführungen. Habe ich soweit auch verstanden. -6,5 mm scheinen mir marginal zu sein.

Was den Artikel betrifft: zu dem bin ich quasi genötigt worden :) Außerdem habe ich noch ein zweite Q, da hat das Basteln noch lange kein Ende. :)
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Re: BMW-Tripteq Bereifung?

Beitragvon gast » 27. Februar 2016 17:09

Vergessen:

Der Bridgestone Potenza hält bei mir 6.500 - 7.000 km, dann ist er auf 1,6 mm runter.

P. aus E.
Zuletzt geändert von gast am 5. März 2016 18:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: BMW-Tripteq Bereifung?

Beitragvon Gandalf » 27. Februar 2016 18:23

gast hat geschrieben:Vergessen:

Der Bridgestone Potenza hält bei mir 6.500 - 7.000 km, dann ist er auf 1,6 mm runter.

Bild

P. aus E.


Hast du den eingetragen bekommen?

Ideal erscheint mir ein 155/65 15". Doch dafür kann Goos nur eine Bescheinigung für Modelle ohne ABS ausstellen. :( das wären dann aber immerhin fast 10 % geringer Abrollumfang. Mal sehen ...
Zuletzt geändert von Gandalf am 27. Februar 2016 19:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: BMW-Tripteq Bereifung?

Beitragvon gast » 27. Februar 2016 18:38

Ja, der Reifen ist eingetragen. Hat allerdings ein Gespannbauer machen lassen.
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Re: BMW-Tripteq Bereifung?

Beitragvon Feinmotoriker » 27. Februar 2016 22:41

Bei der Getriebeverstärkung geht es genau um die beiden Bleche von Touratec. Das Getriebe ist an der Aufhängung schon im Solobetrieb mit zwei Personen zu schwach. Meine Empfehlung ist, diese Lösung einzubauen. Besser als irgendwann einen Getriebegehäusebruch zu haben.(ich rede von der 1100er, bei der 1150 und 1200er hab ich keine Erfahrung)

Wo die Schwachpunkte beim Hilfsrahmen sind ist weiter oben in Nordmanns Beiträgen zu lesen.Sogar mit einem Foto.
Beim ersten Umbau zum Gespann sind durch schlechte Fertigung des Dreiecksrahmens nach etwa 4000 km die beiden M 8 Schrauben unten aus der Ölwanne gerissen. Ich hab die Planflächen hergestellt, die Gewinde repariert und seit etwa 20 tkm ist das stabil und gut. Beim zweiten Umbau gab es einen kleinen Auffahrunfall, wodurch auch die beien Schrauben ausgerissen sind, obwohl ich das gleich beim Einbau nachgearbeitet habe. Gleiche Reparaturvariante. Keine Probleme, soweit ich weiß.
Der dritte Umbau war für den Nordmann. Dabei hab ich schlechte Schweißungen entdeckt (original vom Hersteller schaumige Schweißnaht, wie ohne Schutzgas geschweißt oder mit Verunreinigungen). Das Blech hab ich abgeschnitten und ersetzt, dabei gleich auf der anderen Seite auch ein Blech angeschweißt, das links an der Fußrastenhalterung aufgenommen wird. Den Durchgangsbolzen von 8 auf 12mm Durchmesser geändert. Das hat sogar einen ziemlich starken Auffahrunfall ausgehalten. und zwar komplett ohne Risse (ich hab nach dem Unfall eine Rißprüfung durchgeführt mit Kontrastmittel).
So gesehen waren drei von drei originalen Unterbögen verbesserungsbedürftig.
Sowas mögen natürlich die freundlichen Händler nicht gern hören. Ist aber so und wurde von mir fotografisch dokumentiert, weil ich diese Änderungen ja auch bei der TÜV-Vorführung eintragen lassen muß (also den umgeschweißten Halter)
Aber das ist an dem Rahmenkonzept der einzige Minuspunkt. Sowas läßt sich in etwa 8 Stunden regeln, wenn man das nötige Werkzeug hat und man das erste mal vor dem Problem steht und sich am Kopf kratzt. Beim nächsten mal geht es dann schneller.

Ich finde die Übersetzung mit dem 165/65-15 sehr gelungen. Dreht sauber aus und ist harmonisch zu fahren. Ist vielleicht auch Geschmackssache.
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Re: BMW-Tripteq Bereifung?

Beitragvon Gandalf » 28. Februar 2016 10:03

Feinmotoriker hat geschrieben:
Ich finde die Übersetzung mit dem 165/65-15 sehr gelungen. Dreht sauber aus und ist harmonisch zu fahren. Ist vielleicht auch Geschmackssache.


Hallo,
danke für deine Antwort.
Ich sehe es genau so wie du, dass 165/65-15 sehr gut passt. Leider weiß ich noch immer nicht, wie ich dies bei einer 1100 GS mit ABS eingetragen bekomme, bzw. was ich an Unterlagen beibringen müsste. Da bräuchte ich Hilfe.

Grüße
Gerd
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Re: BMW-Tripteq Bereifung?

Beitragvon Feinmotoriker » 28. Februar 2016 18:05

Du solltest unbedingt mit dem TÜV-Sachverständigen reden, der das am Ende eintragen wird!
Meiner Ansicht nach gibt es zwei Möglichkeiten, das zugelassen zu kriegen:
1. Eine hydraulische Scheibenbremse am Beiwagen, betätigt durch einen zusätzlichen Bremszylinder neben dem Fußbremszylinder
(gekoppelt durch eine Waage mit dem Bremshebel). Schön öfter gesehen und auch schon selber so gemacht.
2. Das ABS raus und in den Gelben Sack, alle Bremsleitungen neu, Handbremszylinder kann bleiben, Fußbremszylinder wird an das gewünschte Bremssystem angepasst (Kolbengröße)

Ich kenne auch Gespanne, bei denen im Steuerkreis der vorderen Bremse die Bremsleitung für den Beiwagensattel angeschlossen wurde (also direkt am Handbremszylinder). Das funktioniert auf jeden Fall bei den 1150ern mit Bremskraftverstärker. Bei den 1100ern hab ich das noch nicht versucht.

Meine Empfehlung ist der Ausbau des ABS und Umbau auf "Teilintegralbremse 1" (also großer Fußbremszylinder für originale hintere Zange, eine Zange vorn und eine kleine Zange am Beiwagen. Originaler Handbremszylinder für zweite Zange vorn und zweite Zange am Beiwagen). Sowas funktioniert sehr zuverlässig und bremst gut geradeaus. Auch und gerade bei Panikbremsungen.
Den Radapter für den Beiwagen (für Smartrad 15" und zwei Bremszangen) gibt es beim Hersteller. Er hat zwar keinen Bezug zum Gutachten des Beiwagens, wird aber eingetragen. (bzw ich hab ihn immer als bessere Lösung gern eingetragen bekommen)

Ich weiß, jetzt kommt wieder viel Wenn und Aber von der ABS-Fraktion. Man MUSS es ja auch nicht so machen. Ich möchte persönlich aber nicht mit dem Gespann in eine Situation kommen, wo das Motorrad ins ABS bremst, während der Beiwagen gerade richtig Grip hat.

Die 1. Variante hat für ABS-Fanatiker den Vorteil, daß das ABS erhalten bleibt und die Beiwagenbremse an der Schubstange der Betätigung einstellbar ist. Man kann also den Beiwagen milde mitbremsen lassen, damit man nicht in den Gegenverkehr geschoben wird, weil das Vorderrad die Haftung verliert.

Wie gesagt, rede mit dem Sachverständigen. Die R1100 GS gab es auch ohne ABS, daher ist der Ausbau kein Problem.
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Re: BMW-Tripteq Bereifung?

Beitragvon Gandalf » 28. Februar 2016 18:39

Feinmotoriker hat geschrieben:Du solltest unbedingt mit dem TÜV-Sachverständigen reden, der das am Ende eintragen wird!
Meiner Ansicht nach gibt es zwei Möglichkeiten, das zugelassen zu kriegen:
1. Eine hydraulische Scheibenbremse am Beiwagen, betätigt durch einen zusätzlichen Bremszylinder neben dem Fußbremszylinder
(gekoppelt durch eine Waage mit dem Bremshebel). Schön öfter gesehen und auch schon selber so gemacht.
2. Das ABS raus und in den Gelben Sack, alle Bremsleitungen neu, Handbremszylinder kann bleiben, Fußbremszylinder wird an das gewünschte Bremssystem angepasst (Kolbengröße)

Ich kenne auch Gespanne, bei denen im Steuerkreis der vorderen Bremse die Bremsleitung für den Beiwagensattel angeschlossen wurde (also direkt am Handbremszylinder). Das funktioniert auf jeden Fall bei den 1150ern mit Bremskraftverstärker. Bei den 1100ern hab ich das noch nicht versucht.

Meine Empfehlung ist der Ausbau des ABS und Umbau auf "Teilintegralbremse 1" (also großer Fußbremszylinder für originale hintere Zange, eine Zange vorn und eine kleine Zange am Beiwagen. Originaler Handbremszylinder für zweite Zange vorn und zweite Zange am Beiwagen). Sowas funktioniert sehr zuverlässig und bremst gut geradeaus. Auch und gerade bei Panikbremsungen.
Den Radapter für den Beiwagen (für Smartrad 15" und zwei Bremszangen) gibt es beim Hersteller. Er hat zwar keinen Bezug zum Gutachten des Beiwagens, wird aber eingetragen. (bzw ich hab ihn immer als bessere Lösung gern eingetragen bekommen)

Ich weiß, jetzt kommt wieder viel Wenn und Aber von der ABS-Fraktion. Man MUSS es ja auch nicht so machen. Ich möchte persönlich aber nicht mit dem Gespann in eine Situation kommen, wo das Motorrad ins ABS bremst, während der Beiwagen gerade richtig Grip hat.

Die 1. Variante hat für ABS-Fanatiker den Vorteil, daß das ABS erhalten bleibt und die Beiwagenbremse an der Schubstange der Betätigung einstellbar ist. Man kann also den Beiwagen milde mitbremsen lassen, damit man nicht in den Gegenverkehr geschoben wird, weil das Vorderrad die Haftung verliert.

Wie gesagt, rede mit dem Sachverständigen. Die R1100 GS gab es auch ohne ABS, daher ist der Ausbau kein Problem.



Oh ha, das ist ja gewaltig.
Was ich nicht verstehe ist der Umstand, dass ein PKW-Reifen mit den Dimensionen 155/80 R15 problemlos eingetragen werden kann, auch mit ABS, ein PKW-Reifen mit den Dimensionen 165/65 R15 aber nur mit gewaltigen Umbauten. :cry:

Am BW habe ich eine Trommelbremse, die über die Vorderradbremse bedient wird (original so, wie von Tripteq vorgegeben).

Bis jetzt habe bei Vollbremsungen trotz ABS keine Probleme gehabt.

Das ABS kann ich aber auch per Schalter abschalten, hilft das?
Grüße
Gerd
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Re: BMW-Tripteq Bereifung?

Beitragvon Feinmotoriker » 29. Februar 2016 09:03

Mit ABS müsste eigentlich die Bereifung am Motorrad original bleiben bzw vom Reifenumfang sehr ähnlich.Sonst nimmt das ABS unterschiedliche Geschwindigkeiten für Vorderrad und Hinterrad an und macht unplausible Sachen bzw steigt aus.
Es MUSS keine Schwierigkeiten beim Bremsen mit ABS an einem Gespann ohne ABS am Beiwagen geben. Bei Vollbremsung auf gerader trockener Straße wird man wahrscheinlich nicht merken, daß das BW-Rad nicht mit kontrolliert und eingegerenzt wird.
Mir gefällt nicht, daß original eine hydraulische Trommelbremse im selben Bremskreis mit einer hydraulischen Scheibenbremse betrieben wird, ohne daß der Druck in der Trommelbremse durch ein Bodenventil vorgehalten wird. Dadurch wird die Beiwagenbremse erst bei mehrfacher Betätigung voll wirksam, da ohne Bodenventil die Bremsbacken weiter zurück gehen als konstruktiv vorgesehen. So läßt sich aber nicht definiert geradeaus bremsen. Und bei jeder Gefahrenbremsung erst einmal vorpumpen ist nicht mein Ding.
Die Trommelbremsen- Lösung hat ein TÜV-Gutachten und wird von vielen Benutzern zur Zufriedenheit gefahren. Ich persönlich würde immer eine hydraulische Scheibenbremse am Beiwagenrad einsetzen, wenn ich ein Heeler- Gespann baue. Meine private Meinung.
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Re: BMW-Tripteq Bereifung?

Beitragvon W-L » 29. Februar 2016 10:06

Bodenventile findet man nur in Trommelbremsanlagen, da die Dichtmanschetten der Radbremszylinder einen minimalen Druck benötigen um sicher abzudichten. Fehlt dieser vom Bodenventil gehaltene Vordruck, besteht die Gefahr, dass die Dichtmanschetten mit bereits geringfügig nachlassender Elastizität undicht werden, was sich in letzter Konsequenz zu einem gefährlichen Sicherheitsrisiko entwickeln kann.
Gruß Walter
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Re: BMW-Tripteq Bereifung?

Beitragvon Feinmotoriker » 29. Februar 2016 13:52

Das kommt noch dazu.
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Tripteq Heeler an R 1150 GS mit 41 Liter Touratech Tank

Beitragvon Circoloco » 22. März 2017 09:46

ich klinke mich mal kurz ein?

FRAGE: Passt der Heeler Beiwagen an eine R 1150 GS mit dem grossen 41 Liter Touratech Tank?

Würde nur ungern auf den Adventuretank und noch weniger auf den Original Tank wieder umrüsten.

Danke und Gruß

Ingmar
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Re: BMW-Tripteq Bereifung?

Beitragvon nobschum » 27. März 2017 19:47

Hallo Ingmar,

ich hatte in anderem Thread darauf schon mal geantwortet. Als ich in Sachen TripTeq unterwegs war, hat mir Goos Bos gesagt, das passt nicht. Ich hab ja auch so ein Ding. Der Tank kommt zu weit runter, so dass der Halter am Telelever Mount Point nicht passt. Bzw, der Tank stößt nach der Montage des Dreieckrahmens an der oberen Strebe an.

Leider, war für mich auch ein k.o. Kriterium.
Beste Grüsse vom Norbert aus RS

Honda ST1100 Pan European HGT Umbau mit Speeding 2 WS.
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Re: BMW-Tripteq Bereifung?

Beitragvon Crazy Cow » 27. März 2017 20:12

Feinmotoriker hat geschrieben:Mir gefällt nicht, daß original eine hydraulische Trommelbremse im selben Bremskreis mit einer hydraulischen Scheibenbremse betrieben wird, ohne daß der Druck in der Trommelbremse durch ein Bodenventil vorgehalten wird. Dadurch wird die Beiwagenbremse erst bei mehrfacher Betätigung voll wirksam, da ohne Bodenventil die Bremsbacken weiter zurück gehen als konstruktiv vorgesehen. So läßt sich aber nicht definiert geradeaus bremsen. Und bei jeder Gefahrenbremsung erst einmal vorpumpen ist nicht mein Ding.
Die Trommelbremsen- Lösung hat ein TÜV-Gutachten und wird von vielen Benutzern zur Zufriedenheit gefahren. Ich persönlich würde immer eine hydraulische Scheibenbremse am Beiwagenrad einsetzen, wenn ich ein Heeler- Gespann baue. Meine private Meinung.


Bodenventile wurden m.W. nur kurze Zeit bei kombinierten Scheiben-/Trommelbremsen als separates Bauteil vor die jeweilige Trommelbremse gesetzt und auch nur bei diagonal getrennten Bremskreisen.* Sie wurden bald vollständig abgelöst durch mechanische Rückhaltesysteme am Radbremszylinder oder den Backen, so dass der Radbremszylinder nach der Bremsung immer nur 2mm öffnet. Das Nachstellen der Bremse entfällt damit. Auch die TripTeq Trommelbremse hat ein solches Rückhaltesystem von Fiat meine ich. Wenn es neu ist, geht es schon.
Wenn vorgepumpt werden muss, ist die Mechanik vergammelt. Einfaches Ersetzen der Beläge hilft normalerweise.

*Bei Nur-Trommelbremsanlagen oder achsweisen Bremskreisen befanden sich die Ventile im HBZ.
Gute Fahrt, Gruß
Olaf

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Re: BMW-Tripteq Bereifung?

Beitragvon Aynchel » 3. Oktober 2017 14:54

ich hatte das selbe Problem
die Federn der SW Trommel haben die Backen so weit zurück gezogen das ich vorne mehrfach pumpen musste um einen Druckpunkt zu bekommen
Abhilfe brachte eine Spreize, selbst hergestellt aus 2 Augenschrauben M6 und einer Gewindemuffe
ist jetzt seit 3 Jahren problemlos in Betrieb

Bild
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http://oi66.tinypic.com/2d3rrl.jpg

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Re: BMW-Tripteq Bereifung?

Beitragvon robby ausm tal » 8. Oktober 2017 13:45

Hat meine Peugeot 104 Trommel serienmäßig mit einem Ratschenmechanismus der automatisch nachstellt!
Grüße aus dem Bergischen!

Ich danke allen die zur Sache nichts zu sagen hatten und trotzdem geschwiegen haben.
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Re: BMW-Tripteq Bereifung?

Beitragvon Aynchel » 8. Oktober 2017 15:43

kenne ich auch von VW
hier an der Fiat Trommel sollen das die beiden grossen Scheiben mit untergelegten Federn übernehmen
was aber auf Dauer nicht funktioniert
oder liegts am Keramikspray :wink:

Bild
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Re: BMW-Tripteq Bereifung?

Beitragvon Aynchel » 8. Oktober 2017 15:46

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2 46448407 TROMMEL M6 02

3 4142528 BOLZEN 02

4 4221815 BOLZEN 02

5 46417116 SCHRAUBE 04

6 9948233 KIT BREMSE 02

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Quelle: https://www.axel-augustin.de/shop2/Lanc ... :2734.html





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Sonstige Suchbegriffe und Vergleichsnummern:
C158
R15814
762307
90/26
QWB509
5814
13/300
853015205
KV204
SE141160302A
3125
Sonstige Vergleichsnummern
4400919
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