Reifenfrage

Dämpfer, Räder, Bereifung usw.

Reifenfrage

Beitragvon UKO » 14. August 2017 17:30

Ich fahre ja das EML Radnabenlenkungsfahrwerk. Da ist vorne ein 165/65R14 drauf. Wenn ich nun in Linkskurven Gas gebe, schmiert mir das Gespann über den Vorderreifen weg. Und zwar immer. Der Hinterreifen gript ohne Ende aber vorne fehlt halt das Fahrzeuggewicht.
Hat jemand einen Tip für einen sehr weichen Reifen vorne in der Größe der besser klebt?
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Re: Reifenfrage

Beitragvon Peter Pan CR » 14. August 2017 18:10

Vielleicht mal eine Hirnbremse im Gasgriff anbringen?
Neid ohne Ende von einem Ural und vorher Jawa-fahrer.
;-)

Spass beiseite, wäre es nicht mal an der Zeit ein wenig die Gewichtsverteilung und Geometrie des Dreirades zu überprüfen?
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Re: Reifenfrage

Beitragvon Crazy Cow » 14. August 2017 18:54

UKO hat geschrieben:Ich fahre ja das EML Radnabenlenkungsfahrwerk. Da ist vorne ein 165/65R14 drauf. Wenn ich nun in Linkskurven Gas gebe, schmiert mir das Gespann über den Vorderreifen weg. Und zwar immer. Der Hinterreifen gript ohne Ende aber vorne fehlt halt das Fahrzeuggewicht.
Hat jemand einen Tip für einen sehr weichen Reifen vorne in der Größe der besser klebt?


Dein Lenkwinkel bzw. Vorspur stimmt nicht. Eine Umdrehung an der Spurstange verändern, so dass das Seitenrad stärker einlenkt.
Gute Fahrt, Gruß
Olaf

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Re: Reifenfrage

Beitragvon FredB » 14. August 2017 21:44

Wie iss'n das in Rechtskurven?
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Re: Reifenfrage

Beitragvon Pepo_58 » 14. August 2017 23:44

FredB hat geschrieben:Wie iss'n das in Rechtskurven?


Da rubbelt das Seitenwagenrad ein bisschen quer zur Straße, macht es bei jedem starren Seitenwagenrad doch auch :-D :rock: .

Ich denke, so schlimm wird es nicht werden :wink: , und rechts herum schiebt man das Gespann eh mit dem Gas um die Ecke. Da wird das gelenkte Beiwagenrad noch immer weniger Widerstand bieten als ein starres, auch wenn es einen Hauch weniger nach rechts lenkt als vorher. Denke ich mir so, der ich noch nie etwas mit so einem Fahrwerk zu tun gehabt hat :roll: .

Allerdings schreibt UKO nur von einem Radnabenlenkungsfahrwerk, ich dachte, da ginge es um das Vorderrad und nicht um ein gelenktes Beiwagenrad. Aber Olaf und UKO kennen sich ja wohl besser.
Grüße
Peter
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Re: Reifenfrage

Beitragvon Boxer Markus » 15. August 2017 07:29

Olaf,

das ist ein guter Tip, ich glaube bei mir werde ich das auch mal versuchsweise mit etwas mehr Vorspur einstellen.
Gruss Boxer Markus
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Re: Reifenfrage

Beitragvon UKO » 15. August 2017 16:30

Danke, aber das bringt mich nicht weiter. Einstellung ist bei Mobec geprüft worden, sollte stimmen. Dieses Phänomen trifft viele PKW-Reifen Gespanne. Es liegt nicht genug Last auf dem Vorderrad. Egal, werde mal den Reifenfuzzi fragen.
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Re: Reifenfrage

Beitragvon Crazy Cow » 15. August 2017 18:54

UKO hat geschrieben:Danke, aber das bringt mich nicht weiter. Einstellung ist bei Mobec geprüft worden, sollte stimmen. Dieses Phänomen trifft viele PKW-Reifen Gespanne. Es liegt nicht genug Last auf dem Vorderrad. Egal, werde mal den Reifenfuzzi fragen.



Quatsch.

1. Es gibt nur gute, intakte oder eben alte Holzreifen. Mit geringerem Reifendruck wird der Grip besser.
2. Man gibt ja auch linksrum kein Gas.
3. Habe ich genau das Spielchen vor drei Wochen wieder abgeschlossen. Jedes Jahr aufs neue die Frage, ob man nicht mit weniger als 35mm Vorspur auskommt.
Ich habe den Gelenkkopf nur eine Umdrehung verändert, schon schob der Bock über das Vorderrad. (FuldaEcocontrol 165/60R 14) Hab ich dann wieder zurückgenommen.
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Re: Reifenfrage

Beitragvon peter g » 15. August 2017 19:27

Guten Abend zusammen,

ich habe eine Achsschenkellenkung Reifengröße vorne 195/50/15. Wenn ich in Linkskurven zu viel Gas gebe, schiebt mein Vorderrad auch. Das hat, glaube ich, nichts mit der Haftung zu tun, man ist einfach zu schnell.

Mit freundlichen Grüßen

Peter G.
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Re: Reifenfrage

Beitragvon FredB » 15. August 2017 19:39

Habe gute Erfahrungen gemacht mit dem 175/60 HR13 Pattex Allweather - bappt wie Sau... echt!
R.
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Re: Reifenfrage

Beitragvon Pepo_58 » 15. August 2017 19:48

FredB hat geschrieben:Habe gute Erfahrungen gemacht mit dem 175/60 HR13 Pattex Allweather - bappt wie Sau... echt!
R.


Wenn nicht genug Last auf dem Vorderrad ist, helfen die Reifen von Pattex auch nicht. Laut Produktinformation ist für die Klebwirkung nicht die Dauer sondern die Höhe des Drucks entscheidend.
Grüße
Peter
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Re: Reifenfrage

Beitragvon robby ausm tal » 16. August 2017 07:19

Vielleicht sollte UKO mal bei Stern anrufen. Ich meine mich zu erinnern das in der MG mal ein Stern-Gespann mit einem Yokohama? Rennreifen mit Straßenzulassung vorgestelt wurde.
Grüße aus dem Bergischen!

Ich danke allen die zur Sache nichts zu sagen hatten und trotzdem geschwiegen haben.
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Re: Reifenfrage

Beitragvon W-L » 16. August 2017 09:13

Guten Morgen,
diese strassentauglichen "Rennreifen" sind im üblichen Strassenverkehr nur mit großer Vorsicht zu genießen, da sie ihre hohe Haftkraft nur ab einer bestimmten Betriebstemperatur auf die Strasse bringen. Auf kurvenreichen und bremsintensiven Strecken ist dies bei sehr zügiger Fahrt der Fall, aber bereits ein etwas längerer Straßenabschnit ohne Bremseneingriff oder Lenkmanöver führt zu einer Abkühlung, die den Reifen aus dem "Temperaturfenster" bringen. Der Fahrer muss sich also auf recht hohe Haftungsschwankungen einstellen, ohne dass er aber genau erkennen kann, wann der Grip gut oder schlecht ist.

Das Untersteuern des Vorderrades in Linkskurven ist bei leistungsstarken Gespannen und unter kräftigem Leistungseinsatz normal. Man kann diesen Effekt zwar mit Strassenreifen guter Haftkraft sowie einer richtig ausgelegten Beiwagenradlenkung mindern, die Fahrphysik lässt sich jedoch nicht außer Kraft setzen.
Allen noch einen schönen Tag
Walter
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Re: Reifenfrage

Beitragvon Schwadlapp » 16. August 2017 09:47

Hallo, in diesem Zusammenhang darf ich auch vielleicht auf den Artikel " Fahrdynamik" von Michael Hölscher(Projektleiter bei Porsche) hinweisen.
Zufinden unter:
http://motorrad-gespanne.de/lexikon/Fahrdynamik.html
Der Artikel untermauert die Aussagen hier zum Thema.

Zitat aus dem Bericht:
Bei der Berechnung der Kräfte- und Hebelarmverhältnisse (Bild 5) wird die Wichtigkeit des Seitenradvorlaufes deutlich. dieser Wert vergrößert den Hebelarm für die Gewichtskraft und verringert den Anteil der Fliehkraft, der zum Kippen führen kann.
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Re: Reifenfrage

Beitragvon Crazy Cow » 16. August 2017 10:47

W-L hat geschrieben:, die Fahrphysik lässt sich jedoch nicht außer Kraft setzen.

Walter


So ist es. Deshalb kann man die Reifenfrage nicht wirklich klären, ohne die anderen Daten zu kennen.
- natürlich verringert ein großer Seitenradvorlauf die Kippneignug, er vergrößert aber auch den Bedarf an (dynamischer) Vorspur, sprich Seitenradlenkung.
- aber ein leichtes Vorderrad wird schwerer beim Anbremsen und beim Gaswegnehmen (Schub)
- und die Gummimischung hat schon das Bestreben, am Asphalt zu haften, man erschwert ihr das allerdings, wenn man dem Reifen durch zu hohen Druck die Elastizität nimmt.

Je nach Luftdruck wankt (nicht walkt) der Reifen auf seiner Unterseite in der Kurve. Der ovale Querschnitt wird seitlich geschert. Je schneller dieses Scheren vonstatten geht und je größer sein möglicher Wert, desto geringer ist die Gefahr, dass die Haftreibung des Profils in eine Gleitreibung übergeht. Hohes Profil und niedriger Druck verringern die Gefahr. Allerdings führt das nicht selten zu einer "schwammigen" Fahrwahrnehmung beim Fahrer und zu höheren Lenkkräften.
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Reifenfrage

Beitragvon UKO » 16. August 2017 17:46

Crazy Cow hat geschrieben:2. Man gibt ja auch linksrum kein Gas.


Wieso das denn nich? :smt017 Natürlich lässt man das Gespann mit Schwung in die Linkskurve laufen, aber wenn die Kurve nu länger ist als der Schwung? Dann gebe ich Gas, und dann schiebts halt schnell über das Vorderrad.
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Re: Reifenfrage

Beitragvon Richard » 16. August 2017 18:41

da könnte mehr kilogramm pro cm² (reifen auf untergrund) die haftungsgrenze evtl. verbessern. schmalere reifen z.b. oder mehr gewicht nach vorn.
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Re: Reifenfrage

Beitragvon Pepo_58 » 16. August 2017 19:56

UKO hat geschrieben:
Crazy Cow hat geschrieben:2. Man gibt ja auch linksrum kein Gas.


Wieso das denn nich? :smt017 Natürlich lässt man das Gespann mit Schwung in die Linkskurve laufen, aber wenn die Kurve nu länger ist als der Schwung? Dann gebe ich Gas, und dann schiebts halt schnell über das Vorderrad.


Das sehe ich genau so. Die ganz schlauen, erfahrenen Fahrer tun immer so, als sei man als Anfänger zu blöd zum Fahren "in Linkskurven gibt man nicht Gas". Und wie komme ich eine Bergstraße hoch, wenn ich in jeder zweiten Kurve, nämlich immer in der Linkskurve, ausrolle und stehenbleibe, weil der Schwung nicht reicht, um da ohne Gas hochzukommen? Dazu kommt noch, dass bergauf das Vorderrad eh entlastet wird, was die Situation verschlimmert. Da hilft nur langsam fahren, also mit wenig Gas links herum den Berg rauf.
Ich fahre vorne einen 110/80R18, also einen schmalen Motorradreifen. Die höhere Flächenpressung, von der Richard schreibt, hilft da aber auch nicht.
Grüße
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Re: Reifenfrage

Beitragvon Crazy Cow » 16. August 2017 20:13

Kein Gas geben heisst ja nicht, das Gas zumachen. Und ja, mit der Zeit hat man den Dreh raus, man findet sogar den richtigen Gang. Und wenn ein Gespann in der Linkskurve über das Vorderrad schiebt, zieht es beim Beschleunigen auf der Geraden auch deutlich nach rechts. Das kann man schon durch Einstellelrei verbessern.
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Reifenfrage

Beitragvon FredB » 16. August 2017 21:39

...also "Gas geben" im Sinne von "Beschleunigung" findet im Normalbetrieb nicht IN der Kurve, sondern bestenfalls an deren AUSGANG statt. Alles andere ist langsam, auch wenns schnell erscheint. Gasgeben im Digitalprinzip (1/0) versaut da (sofern der Treibsatz entsprechend Bums hat) logischerweise jegliche Linie. Wenn's eilt halt eben nur so viel "Gas geben", dass es bis zum äußeren Fahrbahnrand noch rumlangt. Eigentlich ganz einfach - im Prinzip. Das Vorderrad wird bei entsprechender Fahrweise halt eben zwangsweise "leicht". Auch bei Vollgas in Geradeausfahrt mit entsprechender Wirkung. Wenn ich angase bis zum Vorderradlupf (kann man machen, muss man aber nicht) muss ich den Pheler mangelnder Haftung nicht unbedingt beim Gummi suchen. Manchmal findet man den Pheler so ca. einen knappen Meter hinter dem Gummi :-)
Wenns gar ned anders geht mach halt zwei Kerzenstecker ab und Ruhe is.
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Re: Reifenfrage

Beitragvon Zimmi » 17. August 2017 06:47

Binärgas geht ja eh gar nicht, gerade im Kurvenbereich und mit hoher Leistung. Das ist nur was für Wanderdünen à la "vollbeladener Mercedes W123 200 TD mit Automatikgetriebe", da tät's wirklich in 90 % der Fälle ein Kippschalter... :smt005 Und in den restlichen 10 % bringt einen dann der Kippschalter auch dicht an die Tieferlegung um ~ 2 Meter.
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Re: Reifenfrage

Beitragvon capcuadrate » 17. August 2017 08:44

Hallo Uko,

ich komm meistens auch so in die linkskurven, dass ich im 2. Teil der Kurve Gas gebe. Würde ja heissen, dass ich zu langsam ankomme.

Vielleicht gibt es nächstes Jahr ja wieder das Training auf dem Haidbergring. Da könnte man sich dann das Finetuning holen.

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Re: Reifenfrage

Beitragvon Richard » 17. August 2017 12:33

Pepo_58 hat geschrieben: Da hilft nur langsam fahren, also mit wenig Gas links herum den Berg rauf.

zuviel beschleunigung in linkskurven ist fürs gespann mit sw rechts ein wheely.
wir haben uns für ein asymetrisches fahrzeug entschieden - mit dem bekannten nachteil, dass man das brems- und das beschleunigungsmoment der fahrzeugphysik besonders in kurven viel feinfühliger anpassen muss als bei symmetrischen fahrzeugen. reissgas oder zu hart ansprechende bremsen sind da wenig produktiv.
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Re: Reifenfrage

Beitragvon FredB » 17. August 2017 17:50

Richard hat geschrieben:zuviel beschleunigung in linkskurven ist fürs gespann mit sw rechts ein wheely.
wir haben uns für ein asymetrisches fahrzeug entschieden -
...reissgas oder zu hart ansprechende bremsen sind da wenig produktiv.


...irgendjemand musste das ja mal sagen... :-D
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Re: Reifenfrage

Beitragvon UKO » 17. August 2017 18:08

Crazy Cow hat geschrieben: Und wenn ein Gespann in der Linkskurve über das Vorderrad schiebt, zieht es beim Beschleunigen auf der Geraden auch deutlich nach rechts.


Tut es nich!
Ich hatte mal nen Bekannten mit nem Ruko, auch Do X. Der hatte irgendwann nen Intermediate aus nem Formelsport vorne drauf. Der war so weich, damit war das Problem mit in Linkskurven über das Vorderrad schieben dann erledigt.
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Re: Reifenfrage

Beitragvon Peter Pan CR » 17. August 2017 18:24

Eigenartig, auch mit MZ, Jawa und Ural passiert(e) mir das regelmässig, das ich mit voll links eingeschlagener Lenkung geradeaus Richtung Nachbar's Garten fahre. Muß wohl an Regen, Rollsplitt oder Fahrerhirn liegen. :smt023 :sturz: :laber: :smt025 :smt039
Uko, wenn Du bereits die Lösung weist, greif zur Luftpumpe, dem Schraubenschlüssel oder in die Tasche.
Je nachdem was Dir mehr Erfolg verspricht.
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Re: Reifenfrage

Beitragvon Stephan » 19. August 2017 22:08

Uko, und wie lange hat der weiche Reifen gehalten?

Ich geb am Anfang der Linkskurve Gas. . .


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Re: Reifenfrage

Beitragvon FredB » 20. August 2017 16:45

Stephan hat geschrieben:
...Ich geb am Anfang der Linkskurve Gas. . .
Stephan


Passiert nur Anfängern, die VOR der Kurve zu langsam waren. Üben, das hilft. Dranbleiben!
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Re: Reifenfrage

Beitragvon UKO » 20. August 2017 18:05

Stephan hat geschrieben:Uko, und wie lange hat der weiche Reifen gehalten?

Ich geb am Anfang der Linkskurve Gas. . .


Stephan


Das weiß ich nicht und interessiert hat ihn das mit Sicherheit nicht.

Ich nicht. Ich lasse das Gespann reinlaufen (In die Linkskurve), aber manchmal reicht der Schwung nicht aus, dann gebe ich Gas und das Gespann rutscht über das Vorderrad nach rechts. Ist halt doof. Ich probiere malnen anderen Reifen.
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Re: Reifenfrage

Beitragvon Stephan » 20. August 2017 19:35

Fredl, träum was Schönes. . .



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Beitragvon Slowly » 20. August 2017 20:43

Ich fahre slowly durch alle Kurven:
dort könnte ja mal 'ne Laufente mit ihren Gösseln rüberwollen oder 'ne Wanderkröte.
Gilt für alle Tiere, warum soll ich denn das nur bei Hirschen machen?

:smt045
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Re: Reifenfrage

Beitragvon FredB » 20. August 2017 21:08

UKO hat geschrieben:Ich nicht. Ich lasse das Gespann reinlaufen (In die Linkskurve), aber manchmal reicht der Schwung nicht aus, dann gebe ich Gas und das Gespann rutscht über das Vorderrad nach rechts. Ist halt doof. Ich probiere malnen anderen Reifen.


Also gasgeben in der Kurve (sofern dies nicht "Gasaufreissen" bedeutet) sollte ein Reifen i. d. R. schon gut wegstecken können. Der eine etwas besser, der andere etwas weniger. (Immer vorausgesetzt, dass der Reifen i. O. ist und vor allem nicht steinalt). Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass diese "Wegschieben" durch einen anderen Reifen weggeht. Da ist m. E. etwas anderes in der Fahrwerksgeometrie im Busch. Soweit ich das mitbekommen habe, hat Deine Karre ein mitgelenktes Beiwagenrad - ich würde gedanklich da mal ansetzen.
R.
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Re: Reifenfrage

Beitragvon UKO » 21. August 2017 17:43

FredB hat geschrieben:
UKO hat geschrieben:Ich nicht. Ich lasse das Gespann reinlaufen (In die Linkskurve), aber manchmal reicht der Schwung nicht aus, dann gebe ich Gas und das Gespann rutscht über das Vorderrad nach rechts. Ist halt doof. Ich probiere malnen anderen Reifen.


Also gasgeben in der Kurve (sofern dies nicht "Gasaufreissen" bedeutet) sollte ein Reifen i. d. R. schon gut wegstecken können. Der eine etwas besser, der andere etwas weniger. (Immer vorausgesetzt, dass der Reifen i. O. ist und vor allem nicht steinalt). Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass diese "Wegschieben" durch einen anderen Reifen weggeht. Da ist m. E. etwas anderes in der Fahrwerksgeometrie im Busch. Soweit ich das mitbekommen habe, hat Deine Karre ein mitgelenktes Beiwagenrad - ich würde gedanklich da mal ansetzen.
R.


Nee, der Seitenwagen lenkt nicht mit. Das Problem ist die zu geringe Last auf dem Vorderrad. Die PKW-Reifen sind ja für höhere Lasten gemacht die ein Gespann vorne nicht erreicht. Und mit "Gas aufreißen" hast Du schon so ungefähr des Pudels Kern getroffen. Die Fahrweise ist dann schon ääääh - engagiert. :D
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Re: Reifenfrage

Beitragvon Peter Pan CR » 21. August 2017 17:56

Also ist es doch an der Zeit es mal mit der Hirnbremse zu versuchen. :roll:

Ich kann mir Deine Gesichtsverzerrung gut vortellen.... Grinsen von Ohr zu Ohr, nicht war? :-D
Halte es mit der 70% Reifenhaftungsgrenze, damit Du doch im Fall des Falles noch ein wenig Reserve vom Gott der heiligen Friktion zugestanden bekommst. :sturz:
Viel Spass beim Ausprobieren und tüfteln. Irgendwie solltest Du das noch vor der Rübenernte hinbekommen, damit Du nicht so wie ich mal von einer Zuckerrübe ins Gepflügte geschickt wirst. (Ca. 1987 vor den etwas sehr weit geöffneten Augen von ein paar Handwerkern in ihrem Lieferwagen)
:smt039
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Zuletzt geändert von Peter Pan CR am 21. August 2017 18:05, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Reifenfrage

Beitragvon UKO » 21. August 2017 17:59

Peter Pan CR hat geschrieben:
Ich kann mir Deine Gesichtsverzerrung gut vortellen.... Grinsen von Ohr zu Ohr, nicht war? :-D
:sturz: :smt039


:smt023
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Re: Reifenfrage

Beitragvon FredB » 21. August 2017 18:01

..."engagiert"... alles klar. :smt005
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Re: Reifenfrage

Beitragvon Crazy Cow » 21. August 2017 20:16

UKO hat geschrieben:Nee, der Seitenwagen lenkt nicht mit. Das Problem ist die zu geringe Last auf dem Vorderrad. Die PKW-Reifen sind ja für höhere Lasten gemacht die ein Gespann vorne nicht erreicht. Und mit "Gas aufreißen" hast Du schon so ungefähr des Pudels Kern getroffen. Die Fahrweise ist dann schon ääääh - engagiert. :D


Ich habe erst mal nachdenken müssen, wie ich z.B. Bergauflinkskurven handhabe. Hab mich dann mal dabei beobachtet. Stramm rangefahren, auch beim Linksabbigen an der Ampel, dann auskuppeln Lenker rum und evtl. schalten. Erst wieder einkuppeln, wenn die Richtung stimmt und dann wieder Pfeffer, Pfeffer, Pfeffer.

Zu den Reifen: Ich hatte meine schon erwähnt, Fulda Ecocontrol. Asymmetrisch zwar und unspektakulär, aber sehr guter Grip und lange Laufleistung, hinten und vorne sind jetzt 10tkm drauf, hinten noch 5mm, vorne noch gut 6. Der Dunlop Sport war hinten nach 10tkm fertig.
Die Lasten eines Reifens gehen mit seinem Luftdruck einher. Nicht der Reifen trägt die Last, sondern die Luft innendrin. Mit wenig Luft wird der Reifen schneller warm, ist elastischer und hat einen besseren Grip, sofern die ganze Fläche aufsteht und das tut sie beim Gespann auch bei 1,7bar.
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Re: Reifenfrage

Beitragvon Schwadlapp » 22. August 2017 12:24

Nun mögen Motorrad - Gespann - und Auto sich im Fahrverhalten grundsätzlich unterscheiden aber zum Thema Reifen, Luftdruck und Bremsweg (soweit der Bremsweg nicht allg. überbewertet wird) vertritt Conti auf ihrer Homepage folgende Meinung:
"Falscher Reifendruck verlängert den Bremsweg.
Der Reifenluftdruck beeinflusst das Fahrverhalten Ihres Autos massiv. Durch zu wenig Reifendruck verlängert sich der Bremsweg und Aquaplaning kann früher einsetzen. Außerdem können sogar Ihre Reifen beschädigt werden, da sie sich erwärmen, stärker verformen und somit anfälliger für äußere Schäden sind. Die folgende Infografik verdeutlicht den verlängerten Bremsweg bei zu geringem Reifendruck".
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Re: Reifenfrage

Beitragvon UKO » 22. August 2017 17:17

Crazy Cow hat geschrieben:Die Lasten eines Reifens gehen mit seinem Luftdruck einher. Nicht der Reifen trägt die Last, sondern die Luft innendrin. Mit wenig Luft wird der Reifen schneller warm, ist elastischer und hat einen besseren Grip, sofern die ganze Fläche aufsteht und das tut sie beim Gespann auch bei 1,7bar.


1,7 bar hinten? Ich fahre vorne und rechts 1,8 und hinten 2,0. Sollten das irgendwo weniger sein?
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Re: Reifenfrage

Beitragvon Schwadlapp » 22. August 2017 18:08

Hallo Olaf, da muss ich mich jetzt mal ausdrücklich entschuldigen.
Ich komme gerade von der Luftdrucktestfahrt auf meiner Hausstrecke zurück. (leichtes 50PS CX Gespann, solo, 125 R15 Reifen, Beiwagen 125R12)
Ich hatte v & h = 2,2bar Seite 1,8 (Gespann neigt zum übersteuern in schnellen linkskurven)
Geändert für die zweite Fahrt
v&h= 1,8bar Seite auch 1,8
Subjektiv: erstaunlicher Weise eher besser als schlechter.
Gleich mal zum Buswendeplatz gefahren, im Kreis links herum... klebt vielleicht etwas besser
Nächster Test:
vorne/hinten 1,8bar Seite 1,6
Auch gut (zumindest solo) kein übersteuern, untersteuer erst recht nicht.
Und noch ein Test mitten in der Linkskurve Gas weg genommen, das Gespann bricht sofort hinten aus und driftet (immer noch kein untersteuern).
Gleich wenn die Mitfahrerin kommt den test noch mal mit Gewicht im Beiwagen.
Gruß Robert
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Re: Reifenfrage

Beitragvon FredB » 22. August 2017 19:06

Schwadlapp hat geschrieben:...mitten in der Linkskurve Gas weg genommen,das Gespann bricht sofort hinten aus und driftet (immer noch kein untersteuern).
Gruß Robert


Ouh! Das wirft Fragen auf!
R.
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Re: Reifenfrage

Beitragvon Peter Pan CR » 22. August 2017 19:36

Gerade bei der Ural ist es mir immer sehr suspekt gewesen so hohe Reifendrücke in der Bedienungsanleitung zu lesen und noch höhere vom Verkäufer angeraten zu bekommen. Obendrein tat mir regelmässig der Rücken zu sehr weh.
Also habe ich die gleiche Technik angewandt wie bei der Jawa...Sohnemann dreh mal mit etwas Ballast ein paar flotte Runden auf dem Parkplatz und ich schaue mir mal die Geschichte von weitem an. Resultat. Zu hoher Reifendruck wie vom Verkäufer empfohlen tut nur einem gut. Seiner Geschäftskasse!
Es liegt daran das unsere lieben Amis nun einmal diverse Kleider- und Schuhgrössen grösser tragen als unsereins.
Ob ein Reifen genug oder zu wenig Druck drauf hat sieht man einfach von hinten oder aussen.

Deshalb wechsele ich heutzutage gerne mal mit Sohnemann und schaue mir Geometrie, Auspuffräuchern und Reifenverhalten gerne als Zuschauer an. Da gehen einem die Augen auf, was für simple Fehler man sich manchmal selber ins Moped holt, nur: "Weil ich das immer schon so gemacht habe!"

Noch ein weiterer Pluspunkt für Fahrerlehrgänge (in ihrem Mangel mal eben ein Fahrerwechsel), da sieht man so einiges mit neuen Augen an.
Sven
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Re: Reifenfrage

Beitragvon Schwadlapp » 22. August 2017 20:00

Probefahrt mit Beifahrerin absolviert. (schnell noch mal den Aldi-Parkplatz unsicher gemacht)
Vorne /Hinten 1,7 Seite 1,5 geht auch noch prima.
Da die 125ziger Reifen ja eigentlich 2CV Reifen sind, habe ich gleich noch mal nachgeschhaut was Michelin bei der Ente so empfohlen hat: Luftdruckschild bei der Ente.

Die Linkskurve fahre ich allerdings mit Gas:
Kurve anfahren, vorm einlenken Geschindigkeit anpassen ggf. runterschalten. mit ca. halbem Gas die Kurve anfahren, bei ca 60% der Kurve weiter Gas steigern und rausbeschleunigen.

Allein durch das Gas wegnehmen in der Kurve bricht das Gespann hinten aus, sowohl solo als auch mit Beifahrerin. Deshalb immer schön am Gas bleiben.
Wie schon geschrieben ist es nur ein kleines 50PS Gespann, mit 100 und mehr PS mag die Strategie vielleicht anders aussehen.

"Von aussen ansehen" ist kein schlechter Tipp. Werde mal Aufnahmen mit der Digi-Cam vom Hinterrad bei Kurvenfahrt machen.
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Re: Reifenfrage

Beitragvon Crazy Cow » 23. August 2017 01:54

UKO hat geschrieben:
1,7 bar hinten? Ich fahre vorne und rechts 1,8 und hinten 2,0. Sollten das irgendwo weniger sein?


Wieso hinten? Du sprachst von vorn ! :? Vorn 1,7, seite 1,7 hinten 2,3, eher mehr wenn 100PS oder mehr dran drehen.

@Robert, was Conti über Autos schreibt ist absolut nicht maßgebend. Der Druck im Reifen entscheidet über den Profilaufstand auf der Straße abhängig von der Radlast! Conti bezieht sich auf Radlasten von 300 - 500kg. Du kannst da strikt nach Optik gehen. Der Bremsweg wird nur länger, wenn das Profil in der Mitte nicht aufliegt, (zu niedriger Reifendruck) oder nur in der Mitte aufliegt (zu hoher Reifendruck). Beides kannst du nach ein paar hundert Metern Fahrt am Laufbild des Profiles erkennen. Notfalls Topf Farbe auf die Straße kippen.

Es gibt aber besonders gestaltete Reifen für höhere Luftdrücke, das kann man nicht in einen Topf werfen. Die sind gemacht für die Autoindustrie (Erstausrüstung), damit ihre Gurken auf dem Papier erträgliche Verbrauchszahlen bringen. Aber die sind nur mäßig komfortabel und ruinieren das Fahrwerk. Reifenhändler fragen.
Gute Fahrt, Gruß
Olaf

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Re: Reifenfrage

Beitragvon Schwadlapp » 23. August 2017 07:26

Viel Auswahl an Reifen habe ich eh nicht :(
Entweder den Michelin 125/15 für 125,00 Euro oder den
Firestone 125/15 für 80,00 Euro.
Mit der eingetragenen Ausnahmegenehmigung ginge auch der 135/70/15 von Conti aber durch die Breite wird es dann in der Vorderradschwinge an den Schrauben für die Bremsmomentabstützung sehr eng.

Aber so war der Beitrag von UKO " Reifenfrage" zumindest mal interessant um etwas mit dem Luftdruck zu experementieren.
...und natürlich auch um sich bewußt zu machen "wie fahre ich um Kurven/Kehren" und bei den Experimenten auf jeden Fall noch mal deutlich dazu gelernt, das "Gas weg nehmen" in der Kurve zu einer schönen Drehung führen kann (zumindest bei meinem Gespann). Am Wochenende werde ich mal in Ruhe die Achslasten unter allen Bedingungen messen (nur mit Fahrer/solo und mit Beifahrer und mit Beifahrer und Gepäck). Dann sieht man ja was die einzelnen Reifen so abfedern müssen.
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Re: Reifenfrage

Beitragvon UKO » 23. August 2017 16:25

CX 500 EML Mini hatte ich auch mal. Der blöde Michelin in 125 ist viel zu hart in der Lauffläche. Ich habe gute Erfahrungen mit dem Firestone gemacht allerdings auf nem 1100er Goldschwein.
Die CX sollte hinten nicht ausbrechen in Linkskurven, auch net beim Gaszumachen. Was sie allerdings gerne gemacht hat - mit Passagier - in sehr spitzen Linkskurven mit geschlossenem Gas ist mir ein paarmal das Hinterrad hochgekommen, also kurz vorm Überschlag. Da ist Übersteuern sicher einfacher.
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Re: Reifenfrage

Beitragvon opa3rad » 23. August 2017 21:17

@ Schwadlapp

Wenn du keine Markenbindung hast: Der Maxxis in 135/70/15 hat gemessen nur 125, den kriegst als Sommer und auch Winterreifen. Hab vor 2 Wochen den Winterreifen montieren lassen 70,57 Euro. Ich bin mit dem Reifen zufrieden. Der Conti hat echte 135 der passt bei mir hinten auch nicht.

Gruss Udo
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Re: Reifenfrage

Beitragvon Crazy Cow » 24. August 2017 17:33

Mit der CX konnte ich gut Powerslides machen. Ein bisken das Gewicht in die Füße verlagern und dann wie "Skifoan".
Gute Fahrt, Gruß
Olaf

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Re: Reifenfrage

Beitragvon Schwadlapp » 24. August 2017 19:49

@ OpaDreirad
1. bei mir sind alternativ 135/70-15 von Conti eingetragen (geht also leider nichts anderes)
2. vorne habe ich zu den Schrauben von der Bremsmomentabstützung an der Schwinge nur etwa 4mm bis zum Reifen und die Schrauben sind schon Bremsscheibenschrauben, die mit ganz flachem Kopf.
3. Hinten passt der 135ziger Conti rein.

Vielleicht sollte ich vorne ja den 125ziger lassen und hinten den 135ziger einbauen?
Vielleicht verhält sie sich dann in den scharfen Linkskurven neutral ohne Neigung zum Übersteuern?
Ora et Labor oder probieren geht über studieren. :?: :idea:

Robert

@ crazy Olaf - ja ich liebe die kleine CX und hier in der flachen Heide reicht sie auch zum Spaß haben :lol:
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Re: Reifenfrage

Beitragvon UKO » 28. August 2017 16:16

So, heute endlich die Markenbindung bei Reifen austragen lassen. So gehört das! Ist beim Gespann eh sinnfrei. :smt004
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