Kupplungsproblem an Suzuki Bandit

Vom Kolben bis zum Endantrieb ...

Kupplungsproblem an Suzuki Bandit

Beitragvon maxemilio » 3. April 2017 22:00

Hallo ins Forum,

ich habe folgendes Problem und hoffe ihr könnt mir bei der Orientierung was wohl kaputt ist helfen. Ich fahre mit der der Bandit/Bruno ganz normal, mit ca. 4000 Upm. Wenn ich zum Überholen ansetze und Vollgas gebe rast der Drehzahlmesser auf 7000-7500 Upm, beruhigt sich dann wieder zurück auf 4000 Upm und es geht voran.

Was stimmt hier nicht? Und was ist zu tun?

Schon hier besten Dank für Eure Hilfe!

Gruß Andreas
Das Reh springt hoch, das Reh springt weit, warum auch nicht, es hat ja Zeit.
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Re: Kupplungsproblem an Suzuki Bandit

Beitragvon Crazy Cow » 3. April 2017 22:57

Hallo Andreas,

wahrscheinlich musst du zuerst mal darauf achten, welches Öl du fährst.
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Kupplungsproblem an Suzuki Bandit

Beitragvon Neandertaler » 3. April 2017 23:04

Hallo Andreas,
12er Bandit ?
Dann sind es wahrscheinlich die Tellerfedern der Kupplung. Das Problem tritt häufig auf. Eine dritte Feder hilft, schraubt aber die Betätigungskräfte hoch - nicht jedermanns Sache. Bei den Baujahren bis 99 (Kult) hilft der Austausch der Federn des nachfolgenden Baureihe (POP)
Seltener sind Schmodder an der Druckstange die Ursache.
Verschlissene Reibscheiben sind auch möglich, aber selten, muss man halt schauen, wie die aussehen.
Die gewonnene Erfahrung steigt direkt proportional mit dem Wert des zerstörten Gegenstandes.

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Re: Kupplungsproblem an Suzuki Bandit

Beitragvon jules » 4. April 2017 07:51

Which Bandit and what year? 8)
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Re: Kupplungsproblem an Suzuki Bandit

Beitragvon Feinmotoriker » 4. April 2017 08:30

Die 12er Banditen haben folgende Probleme:
> falsches Öl: Synthetiköl führt fast immer zum Kupplungsrutschen! (außer es ist ganz teures Öl von Castrol oder Motul). Nur Teilsynth. Öl fahren.
Wenn durch falsches Öl die Kupplung rutscht, hilft nur der Austausch von Reibscheiben und Stahlscheiben und ein Ölwechsel mit Filter.
>Falsche Kupplung. Kupplungen von EBC funktionieren nicht, die Federn auch nicht (zu weich und brechen). Entweder TRW oder original.
>Kupplungsfedern erlahmt. Neue originale Federn kaufen. (Bei der Kult (Bj 96 bis 2000) die Federn der POP(Nachfolgemodell) nehmen)
>Wenn der Motor leistungsgesteigert ist (zB Vater-Kit), braucht man oft eine dritte Kupplungsfeder.Dann wird die Handkraft recht groß und die Kupplung trennt nicht mehr ganz sauber, wenn man Pech hat. Ist eine Frage der vollständigen Entlüftung des Betätigungssystems. Dritte Feder nur im Notfall verwenden, wenn es nicht anders geht.(wie bei meiner B12)
> Kupplungsnehmerzylinder verklemmt. Kommt oft vor, wenn nicht jährlich die Kupplungsflüssigkeit gewechselt wird.
Nehmer ausbauen, zerlegen, reinigen. Ist er unbeschädigt, mit neuem Dichtsatz zusammenbauen. Ist er beschädigt, hilft nur ein Neuteil für ca 90 Euro.

Das sind meine gesammelten Erfahrungen aus 15 Jahren Bandit und GSX1100G (wobei die 11erG eine andere Kupplung hat, aber dieselben Probleme macht)
Wurde ja alles auch von den Vorrednern schon beschrieben.
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Re: Kupplungsproblem an Suzuki Bandit

Beitragvon jules » 4. April 2017 10:00

If the clutch is slipping then you'll be able to smell it, worn plate springs will be the first thing to replace, look at the both the plain and friction plates for wear.

Depending on the milage of the bike and how long the clutch has been slipping will determin if the plates will need replacing along with the oil and filter of course, one thing not to forget as you reassemble is the Stack height it must be correct for the the clutch to work properly.

Its a simple job to do, dont forget the associated parts needed such as new gaskets and some silicone sealant.

EBC do clutch kits and are every bit as good as the OE parts

Lets have some pics 8)
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Re: Kupplungsproblem an Suzuki Bandit

Beitragvon Neandertaler » 4. April 2017 12:05

Feinmotoriker hat geschrieben:>Wenn der Motor leistungsgesteigert ist (zB Vater-Kit), braucht man oft eine dritte Kupplungsfeder.Dann wird die Handkraft recht groß und die Kupplung trennt nicht mehr ganz sauber, wenn man Pech hat.


Da gibt es aber auch noch den "Königsweg".
Relativ unbekannt aber ich fahre so selber wegen dem VK2.
Eine Stahlscheibe der Kupplung austauschen gegen eine dickere. Dann packt die Kupplung besser, aber die Handkraft bleibt klein. Den Tip hab ich von dem Vater aus Bondorf - der Erfinder des gleichnamigen Kits :D Die Stahlscheiben original sind 1,5mm - die Scheibe zum Tausch hat 2,0mm. Die Teilenummer kann ich liefern ( hab ich aufgehoben :-D )
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Re: Kupplungsproblem an Suzuki Bandit

Beitragvon maxemilio » 4. April 2017 12:28

Hallo und Guten Morgen;

vielen Dank für Eure Hilfe! Ich fühle mich schon gleich etwas besser, obwohl nun mein Portemonnaie zur Schlachtbank geführt wird!

Meine Bandit ist Bj. 1998 und sie hat eine Leistungssteigerung erfahren. Welche weiß ich nicht. Aber zuhause liegt die Rechnung von damals. Sie hat jetzt 72.000 KM. D.h. ich fahre seit ca. 2000 KM mit der "kaputten" Kupplung.

Ich komme aus dem weiten Rhein-Main Gebiet. Genau aus 65321 Heidenrod. Kennt ihr im Umfeld von 50 oder mehr Kilometern eine Werkstatt in die ich gehen kann? Zwei haben schon wegen dem Beiwagen und der beginnenden Saison abgelehnt. Vater in Bondorf auch.

Gruß Andreas Krehling
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Re: Kupplungsproblem an Suzuki Bandit

Beitragvon maxemilio » 4. April 2017 12:38

Noch ein Nachtrag: ja, es ist eine 1200er Bandit. Welches Öl da drin ist weiss noch nicht mal der Vorbesitzer.

Falls "falsches" Öl drin war: hilft es jetzt Öl und Filter zu wechseln um das "falsche" Öl sozusagen "rauszuwaschen"?

Gruß Andreas
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Re: Kupplungsproblem an Suzuki Bandit

Beitragvon dreckbratze » 4. April 2017 12:53

nur wenn du die beläge sauber kriegen würdest, denke ich. ich befürchte aber, dass die beläge versaut sind. wird doch eh zeit für nen ölwechsel, oder?
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Re: Kupplungsproblem an Suzuki Bandit

Beitragvon Crazy Cow » 4. April 2017 13:26

Hallo Andreas,

das auswaschen bzw. die Selbsreinigng ist mir bisher einmal gelungen mit härteren Federn. Danach habe ich es nicht wieder versucht, weil der Krampf mit dem Motordeckel rechts (Yamaha) und dem Beiwagen der gleiche ist. Da die Bandit aber Federteller hat, würde ich mir das nicht antun, es sind immerhin 50% mehr Handkraft danach nötig. 80 Euro für Beläge extra und es ist wieder für 100tkm Ruhe.

Welche Werkstatt? Frag doch mal bei Vitus Jun.
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Kupplungsproblem an Suzuki Bandit

Beitragvon Blackdog » 4. April 2017 13:28

Hallo Andreas,

Ich habe im Herbst 2016 wegen der rutschenden Kupplung die Beläge getauscht, habe einen neuen Ölfilter verwendet und Motul 10-W40 eingefüllt. Da sie danach gut lief, hab' ich mir keine Gedanken um neue Federn etc. gemacht.

Tut mit leid, daß sie zickt.

Gruß
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Re: Kupplungsproblem an Suzuki Bandit

Beitragvon Neandertaler » 4. April 2017 13:40

Ja nun - Die meisten Moppedwerkstätten werden ablehnen, weil zum vernünfrigen Arbeiten an der Kupplung der Beiwagen ab muß.

Ich würde als erstes einfach zwei neue Tellerfedern des Pop-Modells einbauen. Wenns nicht am Öl liegt, dann wird es das vermutlich sein.
Das Federn tauschen ist an sich nicht so aufwändig - zumindest ne Solo legt an einfach zur linken Seite und dann kann sogar das Öl drin bleiben. Beim Gespann ist das schon etwas blöder - gebe ich zu...

Aber man muß halt aufmachen und reinschauen - wie sehen die Reib und Stahlscheiben aus ? Wenn gut, dann zwei neue Federn und gut ist.
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Re: Kupplungsproblem an Suzuki Bandit

Beitragvon Blackdog » 4. April 2017 13:58

Das Boot ist mit 4 gut zugänglichen Muttern auf dem Rahmen verschraubt. Der Stecker zur Stromversorgung des SW's ist hinter der rechten Seitenverkleidung des Moppeds. Den Schlüssel zum Arretieren des Kupplungskorbes hast Du.
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Re: Kupplungsproblem an Suzuki Bandit

Beitragvon Neandertaler » 4. April 2017 14:13

und neue "Pop-Federn" hab ich noch rumliegen - glaub ich..
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Re: Kupplungsproblem an Suzuki Bandit

Beitragvon dreckbratze » 4. April 2017 14:29

ist das motul mineralisch?
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Re: Kupplungsproblem an Suzuki Bandit

Beitragvon Blackdog » 4. April 2017 14:43

teilsynthetisch. ich wußte gar nicht, daß es 10W/40 vollmineralisch gibt
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Re: Kupplungsproblem an Suzuki Bandit

Beitragvon Feinmotoriker » 4. April 2017 20:50

Gibt es auch nicht. Motul 10W40 ist ein völlig unproblematischen Qualitäs-öl und kann unbedenklich gefahren werden daran liegts nicht. 72tkm und davon einiges als Gespann und etwas kräftigerem Motor? Dann könnte schon die Kupplung verschlissen sein.
Wenn Du seit 2000 km mit leicht rutschender Kupplung fährst, werden Stahl- und Reibscheiben fertig sein.
Ich würde das so machen: Stahlscheiben und Reibscheiben sowie die Kupplungsfedern von der POP, neues Öl und neuer Filter.
Dann bist Du auf jeden Fall im sicheren Bereich. Eigentlich hält die Kupplung im Solobetrieb über 100 tkm. Im Gespannbetrieb halt nicht , normaler Verschleiß. Ich finde auch gut, daß der Vorbesitzer sich dazu mal meldet und brauchbare Tipps gibt. Sehr brauchbares Verhalten!

Ich bin leider zu weit weg (Hamburg). Das ist eine Weltreise nur um eine Kupplung zu wechseln.
TRW Lucas Reibscheiben und Stahlscheiben kosten zusammen 160 Euro incl. MwSt,wenn man sie regulär kauft.
Dazu kommen die Deckeldichtung für 8 Euro, die originalen Kupplungsfedern von Suzuki, etwas Silikon und das Öl mit Filter.
Wenn man das gut machen will, steckt man die dickere Scheibe mit rein, wie das oben beschrieben wurde.
Bei einer Solo-Bandit dauert das eine Stunde. Beim Gespann um die Zeit mehr, die man braucht, um das Boot auszubauen und dauernd über den Beiwagenrahmen zu klettern.

Für 97 Euro gibt es ein komplettes Kit von EBC mit Federn, Lamellen, Stahlscheiben und Deckeldichtung. Mit diesem Kit und mit dem teureren Aramid-Kit von EBC für 156 Euro hab ich mehrfach Pech gehabt (also ich musste das dann immer auf meine Kosten nach wenigen Kilometern tauschen. Gegen TRW. Dann ist Ruhe). Würde ich persönlich nie wieder verwenden.
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Re: Kupplungsproblem an Suzuki Bandit

Beitragvon Crazy Cow » 4. April 2017 21:06

Bei einer 98er mit 72tkm würde ich aber ehrlich gesagt kein 10W40er teilsynth Öl mehr fahren. Das ist schon sehr dünnflüssig bei 100°. Alternativ von der gleichen Serie:
xxxxxxx 15W-50.

edit: es muss heissen 5100 15W50, das 4100er hat wie es aussieht keine MA2 Klassifizierung, nasskupplungsmäßig.
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Re: Kupplungsproblem an Suzuki Bandit

Beitragvon Feinmotoriker » 5. April 2017 10:20

Ich selber fahre seit vielen Jahren 20W50 in allen meinen Luft/Öl gekühlten Motoren. Beide Suzukis und die BMW. Genau aus dem Grund. Ist halt beim ersten Schalten nach dem Start etwas lauter :D . (Das Öl läßt die Kupplung etwas kleben)
Das soll aber jetzt kein Ölfred werden...
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Re: Kupplungsproblem an Suzuki Bandit

Beitragvon Crazy Cow » 5. April 2017 15:17

Feinmotoriker hat geschrieben:Ich selber fahre seit vielen Jahren 20W50 in allen meinen Luft/Öl gekühlten Motoren. Beide Suzukis und die BMW. Genau aus dem Grund. Ist halt beim ersten Schalten nach dem Start etwas lauter :D . (Das Öl läßt die Kupplung etwas kleben)
Das soll aber jetzt kein Ölfred werden...


...ach so'n büschen schon, wenn das die Ursache ist. Du schrubst oben Castrol... Ich fahre auch aus dem Grund 20W50, habe aber mit dem Castrol die Erfahrung gemacht, dass irgendetwas ausgeprägter additiviert ist. Die Kupplung trennt schlechter und beim schalten muss kräftiger zugetreten werden. Ist bei Louis Procycle und Ravenol nicht der Fall. Nach Datenblatt haben Motul Öle den geringsten Anteil an Sulfatasche, katmäßig günstig.

Ein Trick beim ersten Mal Gang einlegen:
Motor starten, Jacke zu, Helm auf. Motor ausmachen. MIt eingelegtem ersten Gang kuppeln, wieder starten und losfahren.
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Re: Kupplungsproblem an Suzuki Bandit

Beitragvon dreckbratze » 5. April 2017 15:35

warum anlassen, laufen lassen und anziehen? warum nicht mit gezogener kupplung und eingelegtem gang starten und losfahren?
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Re: Kupplungsproblem an Suzuki Bandit

Beitragvon Feinmotoriker » 5. April 2017 15:44

Macht kaum einen Unterschied, wenn die Kupplung klebt. Wenn man sie aber mit eingelegtem Gang und gezogener Kupplung kurz anruckt und dann startet, passiert nix.
Ist halt etwas speziell.
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Re: Kupplungsproblem an Suzuki Bandit

Beitragvon Crazy Cow » 5. April 2017 15:51

dreckbratze hat geschrieben:warum anlassen, laufen lassen und anziehen? warum nicht mit gezogener kupplung und eingelegtem gang starten und losfahren?


Meine kleben immer, wenn der Motor kalt ist. Mit normalguter Batterie und angezogener Handbremse zieht der Anlasser zwar durch, aber bei der ersten Umdrehung tut er sich schon schwer. Muss ja nicht sein. Nach ein paar Motorumdrehungen ist dann alles ok. Ist halt anders als bei ner Trockenkupplung.
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Re: Kupplungsproblem an Suzuki Bandit

Beitragvon dreckbratze » 5. April 2017 16:32

aha. bei der emme muss ich, wenn sie länger stand, auch immer erst mit gezogener kupplung 2-3x kicken, damit sich die kupplung löst, sonst gibts unschöne schläge.
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Re: Kupplungsproblem an Suzuki Bandit

Beitragvon maxemilio » 6. April 2017 20:12

So, kurzer Sachstand - die Kupplung wird komplett erneuert. Die Reparatur erfolgt so wie Feinmotoriker und Neandertaler es beschrieben haben. Also Originalteile der Pop, eine verstärkte Scheibe, zwei Federn, etc.

Ich danke euch allen für die Hinweise, die mir eine echte Hilfe waren.

Gruß Andreas
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Re: Kupplungsproblem an Suzuki Bandit

Beitragvon Neandertaler » 6. April 2017 23:13

Ja nun - alles wird gut - bestimmt!! :D :D was so Banditenschrauber sind ;-)
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Re: Kupplungsproblem an Suzuki Bandit

Beitragvon BongoBiker » 10. April 2017 19:04

Bingo - ach ne Bongo :D

melde mich nach Ostern auch mal - habe Sehsucht nach deiner Hecke, ach ne Garage ;)
Dat mit der Kuppelung würde mir auch gefallen, mir tut nach 200km viel Schaltens immer gut das Handgelenk und der Unterarm weh. An einem Tag musste ich mal ne Stunde Pause machen, hat komplett zu gemacht die Hand, ging nix mehr. Und verkrampft bin ich sonst nicht, nur Kuppeln ist halt schwer.

Jetzt packe ich erstmal für ein paar Tage Amsterdamm mit der Dose ;)
Gruß, Richard mit EZS/ Carell "Kult" Bandit.

Der Weg zum Frieden: http://www.zeno.org/nid/20009280553
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Re: Kupplungsproblem an Suzuki Bandit

Beitragvon Crazy Cow » 10. April 2017 19:11

BongoBiker hat geschrieben:Dat mit der Kuppelung würde mir auch gefallen, mir tut nach 200km viel Schaltens immer gut das Handgelenk und der Unterarm weh. An einem Tag musste ich mal ne Stunde Pause machen, hat komplett zu gemacht die Hand, ging nix mehr. Und verkrampft bin ich sonst nicht, nur Kuppeln ist halt schwer.


Hi Richard,

dann hast du den hier noch nicht montiert, oda? Er ändert zwar nicht die Hebelübersetzung, aber den Anfangspunkt der Druckzone. Kannst praktisch immer im für dich ergonomisch richtigen Bereich kuppeln. Man hat das Gefühl, es ginge deutlich leichter.

http://www.ebay.de/itm/like/15094181455 ... noapp=true
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Re: Kupplungsproblem an Suzuki Bandit

Beitragvon Neandertaler » 10. April 2017 20:55

Crazy Cow hat geschrieben:Hi Richard,

dann hast du den hier noch nicht montiert, oda? Er ändert zwar nicht die Hebelübersetzung, aber den Anfangspunkt der Druckzone. Kannst praktisch immer im für dich ergonomisch richtigen Bereich kuppeln. Man hat das Gefühl, es ginge deutlich leichter.

http://www.ebay.de/itm/like/15094181455 ... noapp=true


den kann aber der Richard leider nich gebrauchen - der is für die "POP" also das Nachfolgemodell. Die "Kult" also dem Richard seine hat nen anderen Hebel..

Für die Kult sind verstellbare Hebel (zumindest in diesen Preisregionen) so gut wie nicht zu bekommen. Lasse mich aber gerne überzeugen.
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Re: Kupplungsproblem an Suzuki Bandit

Beitragvon Neandertaler » 29. April 2017 20:58

Man munkelt, das Kupplungsproblem ist beseitigt. Neue Tellerfedern von der Pop, neue Reibscheiben, neue Stahlscheiben, davon eine dickere und schon löppt der Dampfer wieder. :D Dazu noch einen netten Dreiradler kennen gelernt :smt023
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Re: Kupplungsproblem an Suzuki Bandit

Beitragvon Blackdog » 30. April 2017 06:04

Frohe Kunde, hatte schon ein schlechtes Gewissen.
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Re: Kupplungsproblem an Suzuki Bandit

Beitragvon maxemilio » 30. April 2017 19:09

In der Tat! Die bandit/Bruno Kombination rennt wieder - und wie! Ist für doch mal schön Vollgas zu geben und das ganze Moped - nicht nur der Drehzalmesser! - stürmt los!

Die Bandit hat wirklich unerhört Kraft! Und der Spaßfaktor liegt bei weit jenseits dem was ich verkrafte!

Die heutige Ausfahrt war eine 320Km lange Wonne - dem Werner sei Dank!

Gruß an Alle - Andreas
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Re: Kupplungsproblem an Suzuki Bandit

Beitragvon Neandertaler » 30. April 2017 19:15

maxemilio hat geschrieben:Die Bandit hat wirklich unerhört Kraft! Und der Spaßfaktor liegt bei weit jenseits dem was ich verkrafte!


der Mensch wächst mit seinen Anforderungen :grin: :grin: :grin: immer schön langsam angehen lassen - dann kommt der Rest von ganz alleine.

Schön, dass alles wieder läuft - :smt041
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Re: Kupplungsproblem an Suzuki Bandit

Beitragvon maxemilio » 30. April 2017 19:20

Danke dir nochmal Werner! Und kommt mal vorbei. Gut, das Gästezimmer ist im Keller, aber Wisperstraße, Gelbachtal, usw. entschädigen dafür allemal!

Gruß Andreas
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Re: Kupplungsproblem an Suzuki Bandit

Beitragvon Aynchel » 19. Mai 2017 23:12

habt Ihr Öl samt Filter gewechsel ?
und bei der Gelegenheit auch mal das Ölsieb kontrolliert ?
sterbende Kupplungen spucken gerne mit Bruchstücken um sich
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