Arbeiten an meinem Römer Gespann

Alle Technikfragen, die in kein Unterforum passen

Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon Schorpi » 27. Oktober 2015 21:36

Moin-
ich spritze meine "Schnucki" nach jeder Salz- und Winterfahrt reichlich mit kalten Wasser im Garten ab.
Auch wenn es friert,dann grob trockenwischen und ab in die Garage.
Da steht sie bis zur nächsten Tour,warm und trocken.

Liebe Grüße
SCHORPI- :P
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon Stephan » 28. Oktober 2015 16:08

Das ist natürlich ein Vorteil. Bei mir wäre das Moped von der Waschbox bis zur Garage wieder komplett gepöckelt. . .


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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon Richard » 28. Oktober 2015 18:52

ne gartensprize mit warmwasser von zuhause mitnehmen könnte helfen.
oder so eine campingdusche...
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon Schorpi » 28. Oktober 2015 19:39

Stephan hat geschrieben:Das ist natürlich ein Vorteil. Bei mir wäre das Moped von der Waschbox bis zur Garage wieder komplett gepöckelt. . .


Stephan


Ihr Stadtmenschen habe es echt nicht gut.

Liebe Grüße
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon Stephan » 28. Oktober 2015 20:25

Richard, das reicht nicht. Da muß ordentlich Wasser drauf.

Jep. Schorpi. Aber einer muß es machen.



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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon dreckbratze » 28. Oktober 2015 20:58

ein bekannter hat in seiner garage so ne grosse gartenspritze für auf´n rücken stehen, voll mit spüliwasser. damit seicht er sein gespann immer kräftig ein. scheint zu helfen.
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon fermoyracer » 28. Oktober 2015 23:16

....bin kein Winterfahrer, da ich Salz an ner Maschine nicht ab kann, daher also Theoretiker...:

Aber beim Thema abwaschen kam der Hinweis eigentlich schon. Man soll wohl kein warmes Wasser verwenden, hab ich aus berufenen Mündern schon öfters gehört. Warmes Wasser und Salz vertragen sich wohl nicht so gut wie kaltes Wasser und Salz. Warum weiss ich nicht....


fr
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon Boxer Markus » 29. Oktober 2015 08:42

Weil die Chemie bei wärme aktiver ist.
Warmes Wasser zum Händewaschen geht auch besser.......
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon Boxer Markus » 1. November 2015 06:59

Gestern noch ein wenig erledigt was sein muß.
Daytona Heizgriffe montiert damit ich mir die Finger nicht gleich abfriere.
Die Verkleidungshalter noch etwas ausgerichtet und weil dazu der Ölkühler
ab musste, kam an auch den Limadeckel abnehmen um ggf. die Zündung zu verstellen.
Den Deckel hatte ich bisher noch hie ab gehabt, auch hier kann man ja mal nach dem Rechten sehen.
Beim Abblitzen war aber wieder Erwarten alles ok. ;-)
Dann noch die Bordsteckdose ausgewechselt, da die Ferderklappe kaputt war.
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon Boxer Markus » 1. November 2015 08:04

Noch was,
kann ja sein dass es Einbildung ist, aber ich finde dass der Maxxis am sehr leichten Beiwagen deutlich mehr Rollwiederstand hat als die vorherige Entenbereifung. ( Stört mich irgend wie ?!)
Der Rubber Vee hatte durch seine Dachform und meinen deutlichen Sturz eine kleine Auflagefläche.
Eigentlich ideal für ein Beiwagen.

Muss noch mal wechseln und vergleichen, die Haftung in Kurven müsste jedoch wieder schlechter werden als beim Maxxis.
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon dreckbratze » 1. November 2015 12:34

und wenn du den stärker aufpumpst?
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon Boxer Markus » 1. November 2015 15:40

Bin bei 3,6 bar, denkst du noch mehr ?
Ich meine maximal gehen 4,4bar ohne jetzt nachzulesen.
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon hensmen » 1. November 2015 20:27

Wie kommst du auf dieses Gefühl des stärkeren Rollwiderstandes?, nicht daß dir das Radlager im Beiwagen langsam zugeht, hatten wir an unserem Römer.
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon Boxer Markus » 1. November 2015 21:20

Das Radlager ist ok, habe ja gerade die halbe Fuhre auseinander gehabt und das samt Schwinge überprüft.
Ich merke es schon beim rangieren, der Reifen hat einfach mehr Haftung.
Auch beim Fahren will sie ein Tick mehr nach rechts als vorher.

Ich mach voraussichtlich morgen mal den alten 125er Reifen drauf, dann werde ich sehen ob sich was ändert.
Ist auch M+S und somit zugelassen für Winterbetrieb.
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon Heinzel » 1. November 2015 21:53

. . . ja-auf's Beiwagenrad bloß keinen dicken Schlappen ! Beim Moto Cross hat man da auch ein schmales Rad mit normalem Profil . . . Hab mich heut nachmittag gerade mal wieder abseits der Zivilisation fest gefahren (auf ner Sumpfwiese) Hab über ne Stunde geackert das schwere Scheißding wieder aus der Modder zu bekommen :rock: Vorn fahr ich ja schon ein Motorradrad - denke mal auf die Seite muß auch noch ein schönes Speichenrad mit Motorradreifen ! ! !

Grüße aus MV
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon Boxer Markus » 4. November 2015 19:25

Ja, Ja, Ja, :-D

Habe jetzt habe den bisher besten Fahrwerkszustand seit dem ich das Gespann habe.
Der jetzt wieder montierte Rubber Vee lässt das Gespann richtig schön stabil gerade aus laufen.
B.z.w. er lenkt das Motorrad nicht so stark wie der Maxxis, so dass es besser die Spur halten kann.
Damit reagiert es nicht mehr so nervös auf Lenkbefehle oder Unebenheiten bei höherer Geschwindigkeit.

Auch läuft es jetzt wieder schön gerade aus, und das wenden und rangieren geht auch wieder schön leicht.

Das nächste Wochenende kann kommen ;-)

Wäre zu schön wenn ich nicht schon wieder was habe was mir nicht so richtig gefällt.
Thema Bremsen, ich meine der Beiwagen bremst zu wenig mit, und das trotz neuer Beläge und guter Scheibe.
Es scheint an der hydraulischen Übersetzung zu liegen, wenn ich richtig bremse, schiebt mir das blockierende Vorderrad die Fuhre nach links.( Und das geht verdammt schnell dass es blockiert)
Nur wenn ich kurz vor dem Blockieren bleibe, kann ich die Spur recht gut halten.
Sobald es rutscht, ist es vorbei mit der Verzögerung, es verzahnt sich nichts mehr mit dem Asphalt und man muß öffen. ( und das im leeren Beiwagen )

Hans,
was habt ihr bei eurem Römer verbaut im Beiwagen, auch nur so eine kleine Brembo-Zange von einer 80er ?
Entlüftet ist sie gut, daran liegt es nicht.

Kann es sein dass es verschiedene Reibwerte der Beläge gibt, ich hänge mal ein Bild der alten ausgebauten Belage an.
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon Michael1234 » 4. November 2015 22:25

Hallo Markus,

Ja es gibt da unterschiedliche Reibwerte bei den Bremsbelägen - habe damals ein entsprechendes Thema gestartet.

Die Bremszangenhaltern sehen zwar ziemlich moppedmäßig aus, reichen aber i.d.R. für die Beiwagenbremse. Soweit ich rausfinden konnte haben die kleinen Guzzis diese Bremse am Hinterrad.

Gruß Michael
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon hensmen » 5. November 2015 00:02

Markus, bei uns war der Bremskolben fest, beim gängig machen riss der überlange Bremsschlauch, vielleicht ist aber auch die Bremspumpe unterfordert. Nach der Reperatur der Leitung und der Überholung des Sattels ward alles wieder gut. Du hast aber recht, die Grenze zumBlockieren vorne, ist schnell überschritten, was vorne taugt ist mit Abstand der Heidenau K60, aber mit der Silica Wintermischung.
Grüsse vom Hans
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon Boxer Markus » 5. November 2015 06:30

Dann man ein Danke für die Infos.

Leider liegt es nicht an der Zange, die erfreut sich bester Gesundheit.
Muß mal schauen was es da für Reibwerte gibt.

Der Heidenau kommt dann als nächster vorne drauf.
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon Boxer Markus » 21. November 2015 19:57

Mal das Ganze etwas "winterfester" gemacht.
Rahmenteile mit OKS 491eingesprüht und das selbstverschmutzende :-D Vorderrad mit Spritzschutz versehen.
Nächste Woche kommt das OKS 2100 Wachs dann kommen noch alle anderen Bauteile dran.

Sieht zwar komisch aus, aber besser wie alles eingesaut zu bekommen, zudem bekomme ich auch weniger Wasser ab.

Damit wäre sie fit für die Nicolaus fahrt am 5./6. in die Vogesen.

Ach ja ich brauche noch gescheite Lenker Stulpen, die viel zu kleine Attrappen von Louis kann ich höchstens am Mokick machen.
Wer kann mir richtig gute mit Bezugsquelle empfehlen.
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon schauglasgucker » 22. November 2015 10:47

Moin,

sieht in der Tat "sehr" gewöhnungsbedürftig aus. Zum einen kann ich mir vorstellen, dass sich das recht gut aufplustert, wenn man zügig fährt. Zum Anderen steigt die Seitenwindempfindlichkeit. Und drittens: Wenn du auf Schnee fährst, wird sich das Konstrukt ziemlich schnell mit Schnee füllen, der sich ablagert, weil er nicht weggeschleudert werden kann.
Was hälst du denn von einem zweiten, niedriger angebrachten Kotflügel? Sowas hat´s doch sogar mal in Serie gegeben, soweit ich mich erinnern kann.
Und für den Eigenschutz empfehle ich als Zahnarztfrau Beinschützer oder Kniedecke. ;-)

Gruß Werner
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon Micha » 22. November 2015 11:37

Schönes Teil hast du da gebaut,
schau dir mal die Stulpen von Wunderlich an, kann ich nur empfehlen
Gruß Micha
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon Stephan » 22. November 2015 12:49

Jep. Beinschützer gibt es von der italienischen Firma, welche mir gerade nicht einfällt (da wurde letzens was für 'ne 11er GS angeboten?!?). Die macht auch viel für die Rollerfahrer. Ansonsten stimm' ich da dem Werner zu. Bei Schnee wird's sicher spannend. Auch rein cw-Wertmässig könnte es nett werden. Ob der Verbrauch steigt?



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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon Boxer Markus » 22. November 2015 19:44

Das muß man halt mal sehen, einen Seitenschneider für die Entfernung des "Profi" Spritzschutzes habe ich dabei :-D :-D :-D
Bisher hat die Probefahrt gezeigt das es sich unauffällig verhält, mal sehen wie es wird.
Ab ist der Kram ja schnell wieder.

Danke auch für den Stulpentipp !!
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon dreckbratze » 22. November 2015 19:48

Sehr brauchbar sind die Tucano-Lenkerstulpen, ausreichend groß, nicht so steif. Gibt's beim rollerzubehör.
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon Stephan » 23. November 2015 06:51

Da du ja wohl gerne selber baust, such mal nach den Lenkerstulpen von Richard a.d. NL.. Der hat sich selber welche gebaut. Gegenüber den zu kaufenden größer und steifer. Rechteckige Kästen mit abgerundeter Front. Hinten halt entsprechend großen Eingriffen. Ich weiß nur nicht mehr aus welchem Kunststoff er die geklebt hat.



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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon Boxer Markus » 29. November 2015 20:54

Boxer Markus hat geschrieben:Das muß man halt mal sehen, einen Seitenschneider für die Entfernung des "Profi" Spritzschutzes habe ich dabei :-D :-D :-D
Bisher hat die Probefahrt gezeigt das es sich unauffällig verhält, mal sehen wie es wird.
Ab ist der Kram ja schnell wieder.

Danke auch für den Stulpentipp !!


Muss mich mal selber Zitieren ;-)

Heute noch einmal eine Ausgiebige gemacht, aber bei dem Wind ist das nicht optimal mit der Abdeckung.
Ihr hattet es ja schon vermutet dass mir das Probleme bereiten könnte.
Es drückt einem dermaßen den Lenker herum, dass geradeaus fahren zum Erlebnis wird.

Habe das jetzt zurecht gestutzt und ein paar Abdeckungen zwischen Verkleidung und Sturzbügel montiert.

Wegen der Lenkerstulpen habe ich mich jetzt für Touratech entschieden.
Zum selber basten fehlt mir die Zeit bis nächsten Samstag.
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon Boxer Markus » 6. März 2016 06:43

Jetzt ist der Winter bald vorbei, die Tage werden endlich wieder länger.
Am Gespann habe ich den Spritzschutz entfernt und die ganzen Korrosionsschutzmittel entfernt.
Für das wenige Salz was sich jetzt noch auf den Straßen findet, reicht das aufgetragene Öl aus.

Ein wenig habe ich konstruktiv weitergearbeitet und ein Auspuffhalter samt selbst gebogenen Verbindungsrohr gebastelt.
Der Rahmenausleger gefällt mir jedoch noch nicht so richtig, ist mir zu massiv rein optisch.
Aber endlich ist der Zachauspuff in einem normalen leicht ansteigendem Winkel montiert, so dass darüber eine vorhandene kleine Alukiste montiert werden kann.
Die Kiste ist dann gleichzeitig als Sitzgelegenheit beim Zelten gedacht.

Als nächste Arbeiten sind die Turnmatte und er Fahrersitz dran, Siebdruckplatten für Sitz und Rückenlehne sind schon gesägt und die Kanten gerundet sowie gestrichen.
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon Boxer Markus » 30. April 2016 18:12

Moin Moin,

das Zebra ist Vergangenheit, konnte es nicht mehr sehen und der Tank ist endlich wieder schwarz, es fehlen noch die beiden BMW Embleme.

Die Sitzkissen bin ich auch angegangen und habe die Siebdruckplatten vormontiert, dabei kamen wir auf eine bewegliche Rückenlehne, was so gar nicht geplant war. Ist aber super bequem wenn sich der Winkel dem Passagier anpassen kann.
Die Platten werden dann zum Sattler gehen damit die Kleine endlich mal ein richtigen Bezug bekommt. Der Fahrersitz kommt auch gleich mit zum Beziehen.

Heute habe ich den Halter gebaut für die abnehmbare Seiten Kiste.
Die Kiste soll ja auch gleichzeitig Sitzgelegenheit sein.
So gefällt mir die Kiste schon viel besser als wie beim Kauf auf dem Gepäckträger.
(Was auch zudem beim Auffahrunfall sehr gefährlich wäre)

Wird langsam mein Römer. :-D
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon Boxer Markus » 12. November 2016 21:55

Endlich war etwas Zeit um an der GS was zu machen.

Der rostige Krümmer wurde durch ein guten ersetzt, bei der Gelegenheit das Y-Rohr und das kleine gebogene Rohrstück Glasperlen gestrahlt.

Das Ganze Gespann eingewachst gegen das jetzt leider wieder vorhandene Salz.
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon Lukas » 12. November 2016 22:48

Hallo, Markus
Wie steht es jetzt mit Deiner Bremsanlage, bleibt das Gespann in der Spur?
Welchen Handbremszylinder hast Du verbaut?

Ich habe am 2-sitzer Seitenwagen an einer PKW-Bremsscheibe 2 Brembo Bremsättel.
Der Handbremszylinder hat 16 mm Durchmesser ,für 3 Bremssättel.
Die Fußbremse (Bremsscheibe hinten) hat ein Mitnehmerpedal für den Seitenwagen.
Auf allen 3 Rädern 135 PKW Reifen mit 2 bar Luftdruck.
Der vollgeladene Seitenwagen schiebt das Gespann nicht in der Gegenverkehr.
Die Spurhaltung ist Lebenserhaltend gerade in Notsituationen.
Ich hatte dieses Erlebnis schon einmal, mit 4 Personen und Gepäck in den Gegenverkehr (Ford Fiesta)
Gruß Lukas
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon Boxer Markus » 13. November 2016 07:16

Hallo Lukas,

ob sie in der Spur bleibt hängt maßgeblich vom Beladungszustand ab.
Sie bleibt so lange in der Spur bis das Vorderrad beginnt zu rutschen, dann schiebt sie nach links.
Ich würde sagen ,der Beiwagen könnte ein wenig mehr Bremsleistung verkraften um den oben genannten Effekt weiter raus zu zögern.

Der HBZ scheint der sein von der R100R zu sein, wie viel mm der Kolben tatsächlich hat weis ich nicht, das müsste ich mal nachlesen was drauf steht.
Druckpunkt zumindest ist gut, aber nicht so, dass man empfindet, man könne nicht genügend Kraft auf die Zangen übertragen. ( So wie bei den alten BoldDor Hondas z.B.)
Nach dem Erreichen des Druckpunktes kann man den Hebel bei richtig kräftigem Zugriff noch etwas weiter ziehen, jedoch nicht bis zum Ende.
Das Hydraulische Übersetzungsverhältnis ist somit richtig gewählt von H. Römer. :D
Handbremse zieht auch die Bremse am Beiwagen mit.

Im Beiwagen ist so eine kleine Brembo Zange verbaut, hier müsste man mit einem anderen Reibwert versuchen mehr Bremsleistung zu bekommen.

Aber im Allgemeinen finde ich dass ich mit der Bremse leben kann.
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon Lukas » 13. November 2016 12:34

Hallo, Markus
Bei meinem Gespann war ein 15 mm BMW(Magura) Handbremszylinder verbaut.
Dieser war zu schwach.
Ich habe dann einen 16 mm BMW(Magura) verbaut , hätte nie gedacht was das für positive Auswirkungen hatte.
Das Gespann schiebt nicht nach links.
Eine Alternative wäre ein Bremskraftregler in die Bremsleitung vom Handbremszylinder zur Seitenwagenbremse einzubauen.
Manche Gespannbesitzer bauen riesige Bremsscheiben ins Vorderrad mit 4- oder 6-Kolbenbremsättel ohne ABS ;
bei Nässe geht es dann auch in den Gegenverkehr
.
Ich kann bei der Fußbremse das Hilfspedal für den Seitenwagen einstellen.
Damit kann ich beeinflussen ob das Gespann in der Spur bleibt.
Früher bauten die Gespannhersteller zwei Fußbremspedale nebeneinander, man konnte dann gezielt Hinterrad oder Seitenwagen
abbremsen.
Bis zu meinem Unfall war eine PKW Trommelbremse(misserable Bremsleistung) am Seitenwagen verbaut, gekoppelt mit der Fußbremse.
Für einen leichten 1-sitzer Seitenwagen mag daß funktionieren.
Bei einem 2-sitzer mit 4 Personen kann daß in Notsituationen tödlich enden.

Wir haben damals Glück im Unglück gehabt, diese Erfahrung hätte ich lieber nicht gemacht.
Heutzutage mit ABS am Motorrad blockiert das Vorderrad nicht mehr , aber der Seitenwagen
kann immer noch das Gespann in den Gegenverkehr schieben.
Das Thema Bremsen wird einfach nicht so wichtig genommen, die Kosten sind wichtiger als das Leben der Besatzung.
Gruß Lukas
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon Boxer Markus » 31. Mai 2017 20:33

Habe heute beim Gespann aus der Garage schieben knackende Geräusche fest gestellt.
Also schnell mal aufgebockt und gehofft dass es nur der Kardan ist - leider scheint es der Endantrieb zu sein ;-(

Sobald Zeit ist wird auseinander gebaut.
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon Boxer Markus » 21. Juni 2017 14:49

Hallo,

Endantrieb - Eingangslager, Kardangelenk und Getriebeausgangslager sind defekt. :evil:
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon Crazy Cow » 21. Juni 2017 18:01

Boxer Markus hat geschrieben:Hallo,

Endantrieb - Eingangslager, Kardangelenk und Getriebeausgangslager sind defekt. :evil:


Das ist doch reell Sseiffe. Kein Taucherkardan. Bau auf Kettenantrieb um. Ein Kardan der nicht taucht, taucht nix.
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon hensmen » 21. Juni 2017 19:44

Grüss dich Markus, hol dir eine alte /6 Schwinge und lass dir von BMW die Wellen tauschen, der Getriebeausgang ist natürlich blöd.
Aber denselben Defekt hatten wir an unserem tapferen Römer.
Die Schwinge war bei 40 Euro, der Tausch eher die Hälfte und es hat viel Mühe erspart. Umbau auf Kettenantrieb ist klar möglich aber überhaupt bezahlbar?!
Dann lieber ein gebrauchtes Getriebe geholt und die Saison wird dann noch eine.
Grüsse vom Hans
Kettenantrieb,.........
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon Crazy Cow » 21. Juni 2017 20:52

hensmen hat geschrieben:Kettenantrieb,.........


Ist auf die Dauer wahrscheinlich zuverlässiger und preisgünstiger als das Originalproblem. :)
Und schont den Motor, weil passende Übersetzung möglich.

http://www.gespann-news.de/newsgespann/ ... index.html
viewtopic.php?f=9&t=13032
http://www.zweirad-norton.de/projekte/scheunenfund

Xaver Fendt (und Anton Schlüter) bauten irgendwann in ihre bajuwarischen Traktoren eine zusätzliche Hydrokupplung ein, was die Mechanik doch sehr entlastete. Das wäre vlt. auch was für die Berliner Motorräder System "Box Mich Weg". Mal bei Mobec fragen, der hat so Viskosezeug für seine Seitenantriebe. Müssten eigentlich in einen Radadapter passen. Dass dann endlich mal Ruhe einkehrt. :D
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon hensmen » 21. Juni 2017 21:57

Bei den Römergespannen steckt wirklich schon so viel Geld im Umbau drin und die Dinge sind eigentlich so gemacht, daß eine Fernreise drin sein müsste. Aber die Kreuzgelenke sind Verschleißteile, klar hat der Kettenantrieb Vorteile, vor allem was das Gewicht angeht. Sonst hätte der Peter Römer sowas weggelassen.
Wenn Ruhe sein soll muss der Markus auch das Getriebe weglassen.
Was mich stört ist der Einwurf, der Markus hat das Gespann für eine nicht geringe Summe gekauft, es zerpflückt und viel reingesteckt. Jetzt zerlegt es ihm noch den Antriebststrang und dann kriegt er den Vorschlag für eine noch größere Baustelle.
Hans
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon Crazy Cow » 22. Juni 2017 00:10

hensmen hat geschrieben: der Markus hat das Gespann für eine nicht geringe Summe gekauft, es zerpflückt und viel reingesteckt. Jetzt zerlegt es ihm noch den Antriebststrang und dann kriegt er den Vorschlag für eine noch größere Baustelle.
Hans


Wer den Schaden hat, spottet alle Beschreibung. Ihr müsst nicht alles so bierernst nehmen... :D


Kettenantrieb: wenn ich wirklich vor hätte, mit einem BMW Gespann um die Welt zu fahren, würde ich ernsthaft frühzeitig über eine Antriebsalternative nachdenken, weil: dass der Antrieb kaputt gehen kann weißt du, du weißt aber nicht, wo das sein wird. Der Rat, jetzt einen Kettenantrieb ein zu bauen ist aber nicht wirklich ernst gemeint. Wohl aber der Rat, nach Fehlern und Alternativen zu suchen. Leistungsfähigere Ruckdämpfer zum Beispiel, oder eine angepasste Kupplung.

Der Begriff Verschleißteil klingt nett, bei einer guten Konstruktion geht dieses Teil aber zuerst hinüber und sein Ersatz ist einfach und preiswert. Es kommt nicht ohne Fehler vor, dass einem das ganze Geraffel um die Ohren fliegt.
Es ist auch keineswegs gottgegeben, dass man einmal im Jahr vor seinem Wellenantrieb ehrfürchtig auf die Knie fällt, ihn umständlich zerlegt um das Schiebestück mit einem speziellen Schmiermittel zu pflegen. Dieser Aberglaube hält sich aber ganz gut.

Wenn auf bundesdeutschen Straßen ein Antriebsteil nicht so lang hält wie der Motor, ist schon irgendwas im Argen. Ein Kreuzgelenk mal ausgenommen, ich hatte auch immer ein gebrauchtes der 50 Euro Klasse dabei, als ich noch Kardan fuhr.
Ich weiß nicht, welche Konstruktion gerade an dem Römer Gespann verbaut ist und wer sie sich ausgedacht hat, nur: Der BMW 2V Motor wird im Zweifel auch mit einem Vierganggetriebe fertig, und es gibt Endantriebe mit ungerader Zahnradpaarung. Es ist ja nicht untypisch, für höhere Belastungen die Mechanik etwas down zu graden.

Ich würde keine Möglichkeit auslassen, das Ding zu verbessern, wenn es einmal auf dem Tisch liegt.
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon Boxer Markus » 22. Juni 2017 07:45

Hallo,

Der Kaufpreis lag absolut angemessen im Rahmen, ein Selbstaufbau wäre wesentlich teurer gewesen.
Also es ist ja nun so, dass der Erstbesitzer zum Aufbau des Gespannes keine Antriebs-Neuteile verwendet hat, die tatsächliche KM-Leistung wird wohl jenseits der
100.000er Marke liegen.


Beim Getriebe ist der fehlende Einstich für den Seegerring schuld, das war bei meiner 800GS schon bei 30.000 KM defekt.
Wenn das gemacht ist dann hält das auch länger.........auch wenn es gesamt ein schlechtes Getriebe ist.
Von den Kosten überschaubar, Dichtsatz und Lager.
Die Übersetzung ist übrigens für die 60PS passend gewählt, es wurde der kurze Endantrieb verbaut.
Vollbeladen zu zweit passt der perfekt von Schotterpiste bis Landstraße, lediglich auf der Autobahn ist es dann bei 100 - 120 genug.
Aber dann fährt es sich sowieso nicht so schön mit dem hohen Schwerpunkt.

Kardan ist kein Paralever mehr, hier hat Herr Römer Nägel mit Köpfen gemacht und auf 50mm verlängerte Zweiarmschwinge umgebaut.
Das Kreuzgelenk habe ich gestern in 30min ausgebaut gehabt, jetzt baue ich mir ein abschmierbares ein.
Wird wohl um die 60€ kosten ?! Muß mal Andreas ein Wunschzettel schicken.
Kette - nie und nimmer !

Endantrieb, das Lager und einen Simmerring und gut ist es für die nächsten 100.000Km.

Ich sehe das alles noch im Rahmen, schrauben ist doch auch ein wesentlicher Bestandteil meines Hobbys :-D :-D :-D
Um die Welt fahre ich bisher noch nicht damit und wenn doch , dann muß auch der Motor auseinander.......
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon Crazy Cow » 22. Juni 2017 11:19

Boxer Markus hat geschrieben:Hallo,

Die Übersetzung ist übrigens für die 60PS passend gewählt, es wurde der kurze Endantrieb verbaut.


Hallo Markus,
nicht allein in der Kürze liegt die Würze. Als Student hatte ich im Fach Konstruktion zwar nie ein Getriebe zu konstruieren, (habe mich stattdessen für einen Verschluss einer Durchlaufwaage entschieden :) ), trotzdem wurden natürlich die einfachsten Regeln der Antriebstechnik vermittelt. Schau mal in beliebigen technischen Daten irgendwelcher Motorräder nach den Getriebübersetzungen. Du wirst nirgends ein Zahnrad mit einer geraden Zahl an Zähnen gepaart mit einem anderen solchen finden. Das gibt es nur bei BMW im Endantrieb. (Aber es gibt halt auch andere). Die Anzahl der Umdrehungen, bei denen die gleichen Zahnrädern wieder miteinander kämmen, ist deutlich geringer als bei Zahnradpaarungen mit einer ungeraden Anzahl von Zähnen, oder gar Primzahlen. (math. GGT und KgV). Der Verschleiß ist damit um ein vielfaches höher.
Ich finde leider Schorpis Thread mit den lieferbaren Übersetzungen im Moment nicht


Boxer Markus hat geschrieben:Das Kreuzgelenk habe ich gestern in 30min ausgebaut gehabt, jetzt baue ich mir ein abschmierbares ein.



Meine Devise bei Reparaturen ist: nicht zweimal den gleichen Blödsinn machen. Tu dir selbst einen Gefallen und prüfe an den Klauen des Kardangelenkes die Flucht der Lagersitze.
Wenn du die Kilometerleistung des Wellentriebes nicht kennst, ist das schon wichtig. Die Klauen eines geschmiedeten Kreuzgelenkes können sich öffnen. Dadurch bekommt das Kreuz oft ein seitliches Spiel von etwa einem halbem Millimeter. Das ist bei einem neuen Gelenk nicht nachweisbar, weil dadurch eine Spannung auftritt, die ein Verschieben des Kreuzes mit der Hand verhindert.
Wenn also ein unbekanntes Kreuzgelenk (nicht allein das Gelenkkreuz) für die Ewigkeit hergerichtet werden soll, sollte man die Lagersitze paarweise aufreiben und Nadellager mit Übergröße verwenden, oder eben das ganze Kreuzgelenk (hier mit Welle und Antriebsflansch) erneuern.

Das ist zwar nur eine Meinung, aber sie ist technisch nicht aus der Luft gegriffen.
Gute Fahrt, Gruß
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon Boxer Markus » 22. Juni 2017 15:23

Das die BMW Getriebe im Allgemeinen nicht sehr gut sind ist ja bekannt, da haben Sie wirklich die bekannten Regeln ausser Acht gelassen.
Man munkelt ja, dass Getrag diese gerne anders gebaut hätte für BMW.......

Die Lagersitze an dem Kardan sind noch parallel, war aber dennoch ein klasse Tipp wenn das mal einer lesen sollte später !!!!!
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon Boxer Markus » 2. August 2017 08:37

Moin Moin,

Teile sind alle gekommen und ein kleines Zeitfenster stand offen, somit ging es endlich weiter !

Andreas hat mich davon überzeugt auf abschmierbares Kreuzgelenk umzurüsten, da ich das nicht selber machen kann, hat er mir die Welle gemacht.

Gestern habe ich mit einem Freund der mir das mal zeigen wollte, das Getriebe geöffnet und es wieder in Stand gesetzt.
Den Einstich für den Seegerring haben wir bei der Gelegenheit auch gleich erledigt.
Das letzte Lager vor dem Kardanflansch war der Übeltäter :-D
Sonst war das Getriebe von Annutzungsspuren zum glück verschont, alles Tip Top da drin, selbst die Maße stimmen.

Der Endantrieb ist auch schon so weit auseinander und sieht vom Tragbild her auch klasse aus !
Werkzeuge zum ausziehen habe ich mir gebaut.

Wenn ich jetzt nicht so langsam am meiner Hausfassade wäre, könnte das Gespann nächste Woche wieder auf den Rädern stehen.
Die Fassade muß aber erst fertig werden........
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon Boxer Markus » 8. August 2017 10:03

Der Römer steht seit Sonntag Abend wieder auf eigenen Rädern.
Gestern eine Probefahrt von gut 50KM gemacht und alles funktioniert noch :-D

Auffällig ist, dass die Vibrationen ab 3000 deutlich weniger geworden sind, hier wirkt sich die Lagerung/ Führung des Kardan am Endantrieb spürbar aus.
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon T. » 8. August 2017 22:22

Aha...

Und wenn der Karren verreckt wäre, wollt's den Kübel bei mir im Wald entsorgen?
:D :D :D :D
Immer diese Städter... :roll:
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon Boxer Markus » 9. August 2017 07:48

T. hat geschrieben:Aha...

Und wenn der Karren verreckt wäre, wollt's den Kübel bei mir im Wald entsorgen?
:D :D :D :D
Immer diese Städter... :roll:


Eigentlich brauchst du gar kein Haus, bist sowieso nie zu Hause ;-)
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon T. » 9. August 2017 21:59

...aber ich brauch die Werkstatt... 8)
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon opa3rad » 9. August 2017 22:46

Hey Markus

Dann Wünsch ich Dir in Zukunft viele schöne Kilometers.

Wenn ich mir Dein Gespann so angugg, gefällt mir Saugut, könnte glatt auf die Idee kommen zu tauschen. Nicht mein Gespann sondern meine Solo PD. Hat NUR 48T. gelaufen. :-)

Gruss Udo
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Re: Arbeiten an meinem Römer Gespann

Beitragvon Boxer Markus » 10. August 2017 08:33

Hallo Udo,

nee nee das wird nichts :-D
Ich habe auch noch eine Solo GS die im sehr sehr guten Zustand ist!

Ich wollte ja unbedingt so eins fürs "Grobe", man findet die Teile aber auch sehr selten als 2V
Gruss Boxer Markus
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